Montag, 24. Juli 2017

Entwischt...


"Glück ist ein leiser Vogel.
 
Wie der Schlaf oder ein Traum wird er nicht kommen,
wenn man ihn ruft.
Streck ganz ruhig deine Hand aus,
und es kann sein,
dass er sich darauf niederlässt.
Greife nach ihm,
und er ist verscheucht."
 
- Anselm Grün -
 
Am 14.06.16 im Garten erwischt...
Falke im Abflug.



Sonntag, 23. Juli 2017

Kirche...

Aus dem kleinen Buch der Ruhe
und aus Erfahrung weiss ich:
 
"Gleichgültig was Sie glauben
- Kirchen und Tempel sind ausserordentlich beruhigende Orte.
Setzen Sie sich in eine Bank,
und lassen Sie die Atmosphäre absoluten Friedens
in diesem Raum auf sich wirken."
 
Bild aus der Kirche in Locronan Bretagne Frankreich
Und weil es heute Sonntag ist,
besteht die Möglichkeit eine offene Kirchentüre anzutreffen.

Samstag, 22. Juli 2017

Fehler...

"Ehe man einen Fehler bekämpft,
sollte man untersuchen,
ob man seine Ursachen beseitigen kann."
 
 
gemeinsame Ursachenforschung bei einer Tasse Tee,
kann manchmal ganz schön spannend sein.
Vor allem wenn verschiedene Ansichten sich begegnen.
 
Manchmal betitelt man Dinge und Taten als Fehler die gar keine sind.
Die Sichtweise macht es aus.
und heisst es nicht auch:
"aus Fehlern wird man klug"
 
Na also trauen wir uns!
 
Denn,
 was schadet es,
 Klug durch die Welt zu gehen.
hahahaha!
 
Ausserdem...
"Es gibt Fehler damit sie gemacht werden können."
 
Na also -
einen Grund mehr,
 davon zu profitieren.
 
 
 


Freitag, 21. Juli 2017

Schulreise...

Beim Frühstück sehe ich beim Blick durch das Fenster,
 an einen gegenüberliegenden Hügel.
Heute morgen stapfte genau dort,
 der Bauer wacker über das Weideland.
In der linken Hand hielt er irgendwas,
dass ich nicht richtig definieren konnte.
Jedoch das Interesse der ca. 14 Rinder weckte.
Sie trotteten nämlich in einer Kolonne hinterher.
Meist 2 und 2....
Dieses Bild erinnerte mich irgendwie an einen Klassenausflug,
an denen wir von A nach B mit der Bahn fuhren,
dann von B nach C nach D wanderten
um dann wieder in B den Zug nach A zu besteigen.
Zurück kamen ich meist mit Kleidern die nach Rauch stanken
und Grasflecken welche das Hosen Hintern und die Knien zierten.
Ausserdem einem Rucksack,
 in dem praktisch immer,
 eine braune zerdrückte Banane klebte.
Brötchen Resten,
Papier und irgendwelchen Steine, Schneckenhäuser
oder verdorrten Blumen als sogenannte Souvenirs.
Eine gequetschte Tube Sonnencreme
und mein Käppi durften auch nicht fehlen.
 
Fragte man mich wo ich gewesen sei,
antwortete ich meist nicht vollständig.
Denn für mich war nicht das Reiseziel das was zähle,
es war ganz was anderes.
Etwas das meine Unlust vor Gruppen Dingen sinken liess.
(mag ich noch heute nicht)
Du kennst doch diese Kinder Fahrten und Ausflüge auch?
Es ist dir auch bekannt,
 wie lange sich so eine Gruppe bei einer Wanderung ziehen kann?
 
Da gibt es in der vordersten Front,
jene die sich immer und überall um den Lehrer oder die Lehrerin tummeln.
Die, bei denen es immer wirkt als wollten sie um jeden Preis gefallen.
 
Dann das Mittelfeld,
 die wie Schafe den Vorderen schwatzend und johlend folgen.
Irgendwie wie ein Bindeglied wirken,
weil sie alles mitbekommen was vor ihnen läuft,
ohne ganz dazu zu gehören.
Manchmal auch springen von Mitte nach Vorne
um nichts zu verpassen.
 
Dann kommt das vermeintliche Ende...
Nicht weniger aktiv in Lautstärke und Gehabe.
Doch du irrst wenn du denkst das dieses Ende der Schluss sei.
hahahaha
Denn wartet man einige Minuten erscheint meistens noch ein Grüppchen.
Wir nannten uns die Allerletzten.
Das waren wir auch.
Wir brauchten keinen Kompass oder Wegbegleiter,
wir folgten dem Lärm der sich manchmal etwas entfernte,
dann rannten wir ein paar Meter
um irgendwann in unseren gemeinsamen Schritt zu wechseln.
 
Dieser kleine Trupp von Kindern bestand immer aus den selben.
Es waren die gleichen die auch im Unterricht immer zwischen den Stühlen
und manchmal beim Schulstoff mit sich ducken
 oder desinteressiertem zum Fenster rausgucken entwischten.
Sagen wir mal die eher unattraktiven, gemobbten oder langweilig wirkenden.
Die welche immer dabei sind
doch irgendwie doch nicht.
Jene nach denen kein Hahn kräht.
 
Es interessierte keinen Menschen ob wir kamen oder nicht.
Ausser ganz am Anfang wenn durchgezählt wurde
und so auch am Ende einer jeden Schulreise. 
Ich erinnere mich an genau eine solche Reise,
auf einem Berg in der Innerschweiz,
als wir eine Klassengrösse von 42 Köpfen zählten.
Das sind 84 Füsse plus die 8 Füsse der Betreuungspersonen.
92 Wander- oder andere Schuhe.
(Man sagte mir immer nach ich würde nie im Leben das Rechnen lernen
...hahahaha
für Füsse reicht es und Shopping)
Da kann man keinem Lehrer den Vorwurf machen,
wenn er einige Schäfchen nicht im Blick oder Griff hat.
Heute wäre so was verboten.
Oder die Ausbilder hätte einen Tross an Bodygards zur Hand.
hahahaha
 
Zu Hinderst und die Allerletzten zu sein fanden wir toll.
Es fehlte uns an nichts.
Wir waren zufrieden und glücklich,
 mit dem zum Teil selbstgewählten Umstand.
 
Wir schrien auch nicht so rum,
wie der Kopf und das Mittelteil der Klassenschlange.
Wir hatten das nicht nötig.
Wollten auf keinen Fall auffallen
und unseren Status wahren.
Denn zu hinderst und als Allerletzter war es einfach toll.
 
Dort passierten nämlich Dinge die den anderen auch gefallen hätten,
doch die sie durch ihr Strebertum niemals mitbekamen.
Darin waren wir uns einig.
Es begann alles damit das ich irgendwann begonnen hatte...
ich erinnere mich noch genau daran,
es war in einem gaaaaaanz dunklen Wald,
Geschichten zu erzählen.
Es waren ausgedachte Erzählungen,
 die manchmal ein Fünkchen Wahrheit mit sich trugen.
Interessant (fällt mir grad jetzt auf)
Die Grusel- und Geistergeschichten lösten sich im Teenageralter ab
und es folgten Liebes- und Drama Erzählungen.
Damit waren wir dann auch nicht Jugendfrei,
sondern Jungenfrei...
hahahahaha
Zumindest hatte ich die Gabe,
diese spannend und interessant zu präsentieren,
dass wir uns,
ich als Erzählerin
und die andern als Zuhörer und Fragende,
uns auf jede Klassenfahrt freuten.
Genau...
Das Spezielle,
Man konnte mich als die Geschichten Ausdenkende,
Dinge zur aktuellen Geschichte fragen.
Damit spann ich dann diese Erzählung weiter und weiter...
und weiter und weiter....
Irgendwann bemerkten wir,
dass unsere Gruppe sich mit jedem Ausflug vergrösserte.
Bei jeder neu eingeführten Monatswanderung
 und der grossen Schulreise 1x pro Jahr,
waren 1- 2 neue Interessierte dabei.
Das passte uns nicht immer
und so wurden auch wir manchmal zu knallharten Ausgrenzenden.
Genau das,
 was wir sonst in der Schule von anderen zu spüren bekamen,
praktizierten wir hin und wieder ebenfalls.
Es sei uns verziehen.
Es menschelt halt überall und manchmal oder oft auch bei Kindern.
 
Heute morgen beim Blick aus dem Fenster...
trotteten ganz zu hinderst 3 Rinder.
Es sah so aus als würde eines eine Geschichte erzählen
und die anderen 2 seien Zuhörer.
12 Hufe die sich anderes verhielten als die anderen 44 Klauen.
hahahaha
Sie waren langsamer als die anderen vor ihnen.
Hören trotzdem in welche Richtung es gehen soll,
weil die anderen vor ihnen,
beim gehen muhten und ihre Glocken wild bimmelten.
zum Teil auch Bocksprünge machten.
Doch trotzdem kamen die Allerletzten ans Ziel,
viel entspannter und ohne grosses Trara.
hahahahaha
Das kam mir doch irgendwie bekannt vor.
 
Es war einmal...
und wenn sie nicht gestorben sind...
hihihihihi

Donnerstag, 20. Juli 2017

Natur...

"Blick in die schöne Natur
und  beruhige dein Gemüt!"
 
Ludwig van Beethoven
 
Lago Maggiore
 

 


Mittwoch, 19. Juli 2017

Gründe...

"Man überzeugt im Allgemeine besser durch Gründe,
die man selbst gefunden hat,
als durch die,
die anderen eingefallen sind.
 
- Blaise Pascal -
 

 
Eigene Gründe lassen sich weiterspinnen, erklären
und argumentieren.
Bei Fremden ist meist ganz schnell,
 dass Ende der Fahnenstange in Sicht.
Fremd gelebtes eben...

Nicht eigen!
Also Mut zu eigenen Entscheidungen
und
deren Folgen,
 lässt jeden einzelnen von uns wachsen.
Stärkt sein Individualität und Ego.
Was gibt es besseres?


Dienstag, 18. Juli 2017

Individualität

"Es ist entwürdigend,
wenn der Mensch seine Individualität verliert
und zu einem grossen Rädchen im Getriebe wird."
 
- Mahatma Gandhi -
 
 
ich lobe den Tag an dem mir plötzlich bewusst wurde,
dass ich sein kann wie ich will
und ich tun kann was ich tun möchte.
Das ich alleine verantwortlich für das darauf folgende bin.
Ich jedoch deswegen keine Angst haben muss.
Denn wenn man nichts unrechtes tut,
hat man auch nichts zu befürchten.
und...
dass, wenn man seine Individualität lebt,
man immer auf Menschen trifft die einem so akzeptieren wie man ist.
Zudem lebt man sein ICH,
kann man auch die anderen ICH`s im Umfeld viel besser tolerieren.
Dies weil man zufriedener und glücklicher ist.
Denn das anpassen verschleudert enorm viele Energien,
laugt aus und macht unzufrieden,
weil das Leben zum Leben der anderen wird
und nicht das eigene ist.

Montag, 17. Juli 2017

Anders...

"Wenn Sie immer nur das tun,
was Sie bisher getan haben,
werden Sie auch immer nur das bekommen,
was Sie bisher bekommen haben."
 
Da hatte ich mal mittels Scrabbel Buchstaben
und diversen Utensilien,
 mich an ein eher ungewöhnliches Armband gewagt.

Erkennst Du das Wort im Bild?


Sonntag, 16. Juli 2017

Gummitwist

Was für eine unerwartete Resonanz auf meinen Beitrag von Vorgestern.
Ich wurde angeschrieben und persönlich angesprochen.
Und bei beiden Varianten war ganz klar zu spüren... 
Gummitwist scheint ja bei allen grossen
und kleinen Mädchen heissbegehrt zu sein.
Und...
Den männlichen Geschöpfen dieser Erde ist echt was entgangen.
Warum hüpfen Jungs nicht auch Gummitwist?
 
Das würde mich mal wirklich interessieren.
 
Obwohl,
ich muss sagen...
...mein Bruder,
 war da ganz anders gepolt ohne anders gepolt zu sein.
Wenn ich das mal so unelegant formulieren darf.
Bei ihn galt wohl die Regelung:
"Alles was Möglich und alles was Girls tun,
wird ebenfalls ausprobiert."
 
So stampfte er als ganz kleiner Knirps auf,
wenn er kein Röckchen tragen durfte.
Denn schliesslich ging Angel auch mit so einem nach draussen.
Er plünderte meine Kleiderschublade
und hüpfte zu Hause damit rum.
"Eine Phase"
sagte Mama stoisch
 
Als er sich zu Weihnachten eine Puppe wünschte
und Papa die Augen verdrehte,
sagte Mama:
"Ach das gibt sich wieder -
es ist nur eine Phase."
 
Als er,
wie ich,
in die Ballettstunde wollte,
überzeugte Mama unsern sehr konservativ tickenden Papa mit den Worten:
"Das ist nur eine Phase"
 
Ok!
Dass er dann aus diesen Stunden,
 eher unfreundlich hinaus spediert wurde,
weil er nebst den Exerzitien auch noch den Oberclown gab,
das steht auf einem anderen Blatt geschrieben
und hat mit einer Findungsphase nichts zu tun.
 
Und dann wurde das mit dem Gummitwist ein Thema.
Ok!
Vielleicht war ich selbst schuld daran?
Denn...
es fehlte uns die 3. Person oder ein Anbinde Möglichkeit.
Was soll`s - mein Bruder war ein williges Opfer.
Allerdings das einzige Männliche,
 auf dem ganzen Schul- / Hinterhof, Strasse,
Wohnzimmer oder wo immer wir auch hüpften. 
Und das tat er voller Überzeugung.
Auch wenn er von seinen Schulkameraden aufs übelste ausgelacht
(heute würde man von Mobbing sprechen)
Mein Bruder machte einfach mit.
Wie das 3. Mädchen im Bunde.
hahahaha
 
Heute würde ich Cool sagen,
damals fand ich seinen Noteinsatz toll,
doch das ständige anschliessende Drängeln mitmachen zu dürfen irgendwie nervig.
 
GUMMITWIST IST EIN MÄDCHEN DING!
Schrie ich ihn mal an.
VERZIEH DICH!
 
Um ihn dann wenige Minuten später zu holen,
weil ich sah wie er mit hängenden Kopf und Schultern,
noch kleiner wirkend auf einer Bank in der Nähe sass
und uns zu guckte.
 
Ich liebte meinen Bruder über alles
und konnte ihm nicht weh tun.
 
Und dann kam der Tag.
Mein Bruder der lange Zeit der kleinste in der Schule war,
hatte unterdessen einen Wachstumsschub gemacht
und war in der Pausenfussball Mannschaft der Leader
und bei den Mädchen heissbegehrt.
Dann - genau dann...
fragte er mich:
"willst du uns aushelfen?
Wir brauchen jemandem im Goal."
 
Ok!
 Ich wusste -
mit meiner Zusage trat ich in eine Jungs Domäne ein.
Wusste nicht,
dass mich das einige Punkte bei den Mädchen kosten würde
und wusste auch nicht das Papa das nicht gerne mochte.
Doch Mama sagte:
"Das ist eine Phase - lass sie doch!"
¨Noch weniger wusste ich,
das ich nicht nur im Gummitwist Talente freisetzte,
sondern auch noch ein Torwart Gen besass.
 
Und nun habe ich die Antwort auf meine Frage von Vorgestern gefunden.
"Wann verliess mich das Hüpfen"
Na - es verabschiedete sich still und leise,
als ich meinen Job als Torwartin antrat
und manchem Jungen damit die Show stahl.
 
und somit ist klar!
Jungs könnten auch Gummitwisten,
tun es einfach nicht. (ausser mein Bruder)
 
Mädchen können erfolgreich im Tor stehen
und beliebte Goalies werden.
 
Was für eine schöne Welt voller Möglichkeiten!
 
Apropos!
Meine Mama behielt recht.
Alles nur Phasen
und....
Mein Bruder,
 Vater von 3 Töchtern,
 wurde wahrscheinlich noch des Öfteren mit Outfit Fragen
und dem Gummitwist konfrontiert.
 
Auch gesagt sei...
 
 liebe Nichte -
Wenn du wie am Telefon erwähnt,
dass Gummitwistband wieder hervor kramen willst,
bring es das nächste mal mit.
Dann hüpfen wir mal ne Runde!
hihihihihi!
 


Samstag, 15. Juli 2017

Mundwinkel....

"Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut."
 
- Clemens von Brentano -
 
 
Also ihr Lieben,
Mundwinkel nach oben
und sich mit Dingen beschäftigen die gut tun
und damit glücklich machen.
Nicht nur am Wochenende.