Mittwoch, 28. Juni 2017

Sorgenfrei...

"Es gibt kein Übel,
das nicht auch Gutes bringt."
 
- Spanisches Sprichwort -
                        
Ob die schwarze Trude - hier im Bild -
sorgenfrei im Grashalm schaukeln kann?
Falls nicht...
ich hab ihr das Sprichwort oben geflüstert...
hahahaha!

Dienstag, 27. Juni 2017

Südländisch...

In den heissesten Stunden des Tages,
 würde jede/r Südländer/in eine Siesta abhalten.
Die Geschäfte würden erst gegen Abend wieder geöffnet
und würden dafür um einige Stunden später schliessen.
Sind wir doch ehrlich,
dass ist doch eine Sinnvolle Variante.
Oder nicht?
 
Hier bei uns läuft alles wie immer.
Jahr ein - Jahr aus,
kein anpassen an die sommerlich heissen Temperaturen.
Und dann fragt sich doch tatsächlich der eine oder andere,
 warum manches Personal schlecht gelaunt daher kommt.
Wie wäre es ein kleines Sommerfeeling walten zu lassen.
Wir würden keinen nachhaltigen Schaden bekommen,
wenn die Geschäfte erst wieder ab 16:00h
oder gar 17:00h aufschliessen würden.
Denn komisch - im Urlaub stört es uns auch nicht.
Dort wird alles so genommen wie wir es vorfinden.
 
Ich bin überzeugt,
wir würden uns bestimmt daran gewöhnen.
Unsere Einkäufe am frühen Morgen tätigen
und dafür Nachmittags ein erholsames Nickerchen gönnen.
Einen erholsamen Schönheitsschlaf.
Wie wäre es?
2 Stunden im Schwimmbad
oder im kühlen Wald zu verbringen.
Oder etwas zu Hause in den frischeren Räumen zu tätigen.
Im Garten im Schatten auf der Liege die Seele baumeln lassen.
Ach wie würde ich das jedem gönnen.
 
Es ist mir schon klar,
dass es Berufe gibt in denen so was nicht möglich ist.
Vielleicht liegt es aber vielerorts nur an einem neuen Zeit Management?
Und es gäbe für viele die Chance anders zu leben?
Warum werden wir nicht alle etwas mehr Südländer.
So wie wir das im Urlaub wohlwollend belächeln.
Sagt man ihnen nicht nach,
sie seien Lebensfreudiger,
lustiger und aufgestellter?
Bestimmt würde uns das auch gut tun.
Das "Dolce far niente" zwischen 12:00 und 16:00h.
 
dieser bemalte Stein entstand an einem heissen Nachmittag,
 im kühlen Schatten im Garten.
Es war so erholsam.
 

Montag, 26. Juni 2017

Gesundes...

Das giessen meines Gartens am frühen Morgen geniesse ich sehr.
Es gibt immer was zu entdecken.
 
Die Vorfreude auf das Zubereiten
 und Einkochen des Gemüses und Obstes steigt stetig an.
 
ein Kohlblatt nach dem Regen
Ich könnte doch....
na klar!
Rasch ein Kohlrabi gezupft um ihn zum Mittagessen als Salat zu geniessen.
So gesund und seine Zubereitung ist ja so einfach.
 
Kohlrabi schälen,
in kleine Streifen raffeln.
 Die schönsten Blätter in kleine Streifen schneiden.
Ein Dressing darüber.
Fertig!
Aus dem Kühlschrank serviert,
 ist er ein echtes Highlight an heissen Tagen.
 
Und so gesund!


Sonntag, 25. Juni 2017

die Woche...

Meine Bilder dieser Woche
klickst du auf sie, wird deren Ansicht grösser
 
Sonntag
Da sassen wir Abends gemütlich im Garten.
Plötzlich huschte etwas in Turbogeschwindigkeit auf unseren Sitzkissen rum.
Nach einigen Recherchen wurde klar,
das hübsche grüne Ding ist eine Graswanze.
Sie sagte Tschüssssss und verschwand.
 
 
Montag
beim schlüpfen aus dem Larvenstadium erwischt,
Marienkäfer...
Ich weiss es sind die Asiatischen,
doch wenn sie schon mal da sind...
werden sie halt geknipst.
 
Dienstag
Da legte ich etwas versprochenes in den Milchkasten einer Freundin.
Dabei ihre Katze noch rasch mit dem Handyfoto beim pirschen von hinten erwischt

 Mittwoch
Mit Schatz im Restaurant Garten unter alten Platanen eine Rast gemacht.
Dort konnte man die Hitze gut ertragen.
Er bei Latte ich mit Wasser...
 
Donnerstag
 
Zum ersten mal eigene Hundebisquits gebacken.
Könnte auch 2Beinern gegessen werden.
Zutaten:
Weiss- / Roggenmehl
Mandeln
Bananen
und Wasser.
Durchgebacken und Steinhart getrocknet halten sie sich einige Zeit.

Freitag
 
Es ist so heiss, dass sogar die Lauchblüten Sonnenkäppchen tragen.
 


 Samstag
 
Da habe ich doch die scheue Minka aus dem Nachbarhaus geknackt.
Plötzlich sassen nicht nur ich und Plastikkatze Mikesch auf der Bank,
sondern Minka gesellte sich zu Streicheleinheiten dazu.
Sind sie nicht zum anbeissen süss?
 
Und wie war deine Woche so?


Samstag, 24. Juni 2017

nackte Füsse...

Aus dem kleinen Buch der Ruhe
aus dem Heyne Verlag
 
"Jeder Reflexzonenexperte wird ihnen sagen,
dass Entspannung schon in den Füssen beginnt.
 
Es klingt ganz plausibel:
Bequeme Schuhe zu tragen ist fast so entspannend,
wie barfuss zu gehen.
 
Bequemes Schuhwerk kann recht hübsch aussehen.
 
Wann bist du das letzte mal barfuss durch das Gras gegangen.
Am frühen Morgen wenn es noch taufeucht ist,
kannst du einen angenehmen frische Kick erleben.
Mit allen Sinnen zu erleben,
heisst auch mit den Füssen zu spüren.

Freitag, 23. Juni 2017

la musique...

"Es schadet nichts,
manchmal die Wahrheit zu sagen."
 
- Anton Tschechow -
 
 
Was für ein Glück,
 dass wir aus so vielen Wörtern die Passenden wählen können.
So müssen wir bei einer Aussage
 oder in einem Gespräch,
 keine Fenster zerschlagen,
sondern können Türen öffnen.
 
Wie heisst es so treffend:
 "C’est le ton qui fait la musique."
Übersetzt:
Der Ton macht die Musik
 


Donnerstag, 22. Juni 2017

Tapferkeit...

"Tapferkeit ist ein Anfall,
der bei den meisten Menschen schnell vorübergeht."
 
- Mark Twain -
 
Tapferkeit ist auch...
 wenn ich eine Spinne aus dem Haus nach Draussen bringe.
 
Tapferkeit hat viele Gesichter.
Manchmal zeigt sie sich auch,
wenn man mit alten Mustern bricht.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Sommer Talk...

Heute Sommerbeginn mit im Moment aktuellen 33 Grad.
Da kommt mir doch eben diese wahre Geschichte in den Sinn.
 
Stell Dir vor.
Mit dem Motorrad im Süden von Frankreich in Richtung Spanien unterwegs.
Es ist unheimlich heiss.
Wir befinden uns auf einer langen geraden Strasse.
Autos rauschen an uns vorbei.
 wir sind schon lange Unterwegs.
Vor einiger Zeit hatten wir das letzte Wasser aus der Flasche im Gepäck getrunken.
Riechen seit Stunden den heissen kochenden Asphalt. 
Am Himmel eine Szene wie aus einem Endzeitfilm.
Es zeichnet sich nämlich in der brütenden Hitze ein kommendes Gewitter ab.
Es ist schon so Dunkel,
dass man das Gefühl bekommt es sei schon spät Abends.
Dem ist jedoch nicht so, es ist gerade mal gegen 18:00h
Die Lichter der Vorbeifahrenden Autos blenden.
Ich bin sehr müde und ich habe Durst.
Mein Schatz hat über Funk seinem Freund mitgeteilt:
"Hugo - kommen...
Hugo - kommen...
Augen auf nach einer Unterkunft!"
Hugo, unser steht`s hinter uns herfahrender Freund antwortet:
"Roger - verstanden und aus!"
Das haben die Männer ja super gemacht, denke ich mir zum x Mal.
Die Rede ist davon, dass wir 3 miteinander über Funk verbunden sind.
Jedoch die korrekte Benutzung ist nur den Männern vorbehalten.
"Schatz, es geht nicht anders..."
Sagte Mann am Abend vor der Abfahrt.
"Irgendwie klappt es einfach nicht egal was ich tue.
Aber sei nicht traurig du hörst ja alles mit,
nur mitsprechen kannst du halt nicht."
 
"ok"
dachte ich erst
"kann ja passieren, schliesslich ist Schatz kein Funkexperte."
Wäre da nicht das doofe Grinsen von Schatz und Hugo gewesen,
das mich dann doch sehr misstrauisch machte.
"Aber was soll`s" dachte ich,
 "lass ich halt den Jungs ihren Spass."
So lange ich hören kann was sie besprechen,
ist alles halb so wild.
Das ich zwischendurch beim zuhören des Männertalks,
 mal rausgekickt wurde, steht auf einem anderen Blatt
und wurde nach einigen klaren Worten von mir,
den Rest des Urlaubes tunlichst unterlassen.
 
Zurück zu der Szenerie auf der Route Richtung Spanische Grenze.
Da sahen wir für Sekunden,
 auf dem Pannenstreifen,
 2 Personen welche ihr Motorrad schoben. 
Schatz kurze Info an Hugo und stieg zeitgleich in die Bremsen.
"Hugo - die brauchen Hilfe"
Ich klopfte von hinten auf seinen Helm,
machte mit der Hand Zeichen in Richtung Ohr.
Er zuckte mit der Achsel
und im Rückspiegel konnte ich sehen das er verstanden hatte...
Viel zu laut -
"Ok Baby"
also wurde nicht leiser gestellt,
sondern einfach rausgeklickt.
Es brauchte auch keinen Funk mehr.
Schatz sprach so laut,
 dass ich jedes Wort durch den geschlossenen Helm verstehen konnte.
Doch ehrlich,
 auch wenn ich das nicht gekonnt hätte,
ich hätte trotzdem gewusst was nun folgen würde.
Denn ein eisernes doch ungeschriebenes Gesetz von uns besagt:
"Motorradfahrer Kollegen in Not wird wenn möglich immer geholfen."
 
Ok!
Unser Stahlross wurde auf dem Pannensteifen zurück geschoben.
Hugo liess sein Motorrad stehen und kam schlendernd mit Zigarette daher.
Bei den in Notgeratenen,
handelte es sich um ein Paar welches zu unserem Leitwesen aus Portugal kam.
Später stellte sich heraus, dass die hübsche junge Frau war jedoch eine Spanierin.
Nutzte allerdings auch nicht,
da wir weder das eine noch das andere sprachen.
Mit Händen und Füssen versuchten sie uns ihre Lage darzustellen.
Bald war geklärt das es nicht an Benzinmangel lag.
Doch jedes weitere Wort wurde nicht verstanden.
Hugo versuchte es mit einigen Brocken Englisch.
Schatz hängte sich mit genau so wenig guten Englisch Kenntnissen dazu.
Und mit genau so einem unvollständigen Englisch,
 kamen die Meldungen der Portugiesischen Spanier zurück.
Ok! So konnte wenigstens einiges geklärt werden.
Ein Fachmann - ein Motorkundiger musste her.
Hugo und Schatz erklärten mir,
 dass ich nun an der Reihe sei in Französisch,
 dem Pannendienst an der roten Säule hierher zu beordern.
"Oh Gott!
Jungs seit ihr Wahnsinnig?
Ich kann doch diese Fachausdrücke nicht."
meinte ich etwas in die Ecke gedrängt fühlend
"Egal ob du das kannst oder nicht...
es wird dir schon das richtige einfallen."
Ich mochte es nicht wenn Schatz so mit mir sprach.
Doch alles gezicke nutz nun herzlich wenig,
denn ich wusste genau,
 aus der Nummer komme ich nicht mehr.
 
Was soll ich sagen,
nach einer halben Stunde,
in der wir Wasser von dem netten Paar bekamen
und in Zeichensprache und Stückchen Englisch
 damit verbracht hatten
und gegenseitig so einiges zu erzählen,
kam dann endlich der Pannendienst.
Ein grosser kräftiger Mann stieg aus.
"nun musst du ihm auf Französisch erklären,
 wie das Motorrad zum Stillstand kam."
Ich wurde etwas nach vorne geschubst,
so wie als Kind,
 wenn es galt etwas unangenehmes den Eltern zu berichten.
Alle Blicke richteten sich auf mich
und genau diese setzten nun alle Hoffnung in mich.
Oh Gott!
es war wirklich so und stand sofort fest,
 der nette Herr konnte oder wollte nur Französisch.
Schatz und Hugo auf Englisch,
zu mir in Deutsch
und ich in einem einigermassen Französisch,
 und mit viel Hand und Fuss zum Pannenmensch.
 
In dem Moment hielt ein Motorrad neben uns.
Ein Typ klappte das Visier des Helms auf und fragte lässig:
"tutto bene? - Hai bisogno di aiuto?
Wir guckten uns alle grinsend an
und ich dankend winken:
"No! Grazie!"
Also Italien brauchen wir nun bei dieser ....
Portugiesisch-, Englisch-, Deutsch-, Französischen Connection nicht auch noch.
 
Als die ersten grossen Tropfen fielen
und die Blitze am Horizont immer näher kamen,
wurde das defekte Motorrad auf den Anhänger des Pannenfahrzeugs geladen.
Das Paar aus Portugal machte es sich nach einer Verabschiedung wie unter Freunden,
derweil im Auto gemütlich.
Wir im Gegenzug machten uns auf,
endlich eine angenehme Unterkunft zu finden.
Eine wo wir uns nach den Kilometern in der Hitze,
 für weitere Kilometer erholen können.
Wo wir in dieser Nacht schliefen weiss ich nicht mehr.
Doch diese Geschichte wo keinen den andern so richtig verstand
und trotzdem alles klappte,
bleibt mir wohl unvergessen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Ausgeglichen...

"Nur ein Mensch von höchster
und glücklichster geistiger Ausgeglichenheit versteht es,
auf eine Weise fröhlich zu sein,
die ansteckend wirkt,
das heisst unwiderstehlich und gutmütig.
 
- Fjodor Dostojewski -
 
 


Montag, 19. Juni 2017

Stärke...

"Starke Menschen bleiben ihrer Natur treu,
mögen sie auch in schlechte Lebenslagen geraten,
ihr Charakter bleibt fest,
und ihr Sinn wird niemals schwankend.
Über diese Menschen kann nichts Gewalt bekommen.
 
- Niccolò Machiavelli -