Sonntag, 31. Juli 2016

Gewinn...

Angenommen du hättest 3 Wünsche frei

welche wären es?

diese Frage gesehen in
 "mein Buch für das Leben"
von
Yvonne Niewerth
geschrieben.
 
Früher sassen wir manchmal Nachts am Küchentisch.
mit Zigarette und einem Glas Rotwein,
 im Schein einer Kerze und
spannten Stundelang die "was wäre wenn" Fäden.
 

Was wäre wenn wir im Lotto 1 Million gewinnen würden?

 
Grosses Gelächter...
denn wir haben nie gespielt.
 
Trotzdem fantasierten wir in den buntesten Farben und Geschichten.
Gingen dann glücklich ins Bett,
als hätten wir in der Lotterie gewonnen.
Und wenn dann Schatz noch sagte:
"Du bist mein Hauptgewinn"
dann ging mein Gefühl über das glücklich sein hinaus.
 
Heute
37 Jahre später
sitzen wir öfters am Küchentisch beim 16:00 Tee,
oder Abends im Wohnzimmer.
Die Zigarette sowie der Rotwein gehören der Vergangenheit an.
Nur die Kerze ist geblieben und natürlich manche Fragen, Ideen und Fantasien.
 

Was würdest du tun wenn du eine Million im Lotto gewinnen würdest?

grosses Schmunzeln aus runden Gesichtern,
denn wir spielen immer noch nicht.
Gröhl!
 
Waren damals,
 mit 20 jährig,
 die Antworten verschieden.
Was das Ganze wirklich spannend machte
und das Rädchen der Fantasie gegenseitig antrieb,
so sind wir heute mit dem Thema relativ rasch durch.
 
Nach dem obligaten Satz meines Mannes:
 
"Steuern zahlen"
 
sind wir uns einig
Wir würden so leben wie wir jetzt leben.
Mit ganz kleineren Ausnahmen.
Die Fassade des Hauses würde gemacht werden.
das Dach vielleicht neu gedeckt.
Ein neues Auto schubst das alte vom Thron.
Aber sonst -
Wir sind glücklich wie es ist.
 
Denn ein Gewinn ist was ganz anderes,
nicht mit Geld zu bezahlen.
Und wenn man das nicht nur sagt,
sondern es von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh,
bis tief in die Seele spürt.
Dann ist alles Gut!
und braucht keine Million.
 

Meine 3 Wünsche?

willst du wissen
 
- mit meinem Mann gut alt werden zu können
- dazu braucht es Gesundheit
- und viel Liebe
 
e voila!
 
und alles andere kann man sich erarbeiten.
Wenn man dann will und es ein Bedürfnis ist.
 
Ach ganz vergessen...
wir würden es niemandem erzählen,
 hätten wir eine Million gewonnen.
Da sind wir uns auch einig.
 
Bei uns auf dem Küchentisch,
Herzen im Kerzenschein und Fantasien
 
Aber du weisst....
Unser Leben sieht keine ausgefüllten Lottoscheine!
Grins!

Samstag, 30. Juli 2016

heute im Pool...

HEUTE
Pool reinigen war angesagt.
Natürlich befreie ich ihn täglich vom Gröbsten.
Doch die Sache mit den Algen,
 wollte ich nun angehen.
 
Dank Mister Kärcher und einigen Schrubber Hilfen,
war das auch nicht eine grosse Sache.
 
Nur das Ding mit den Bretagne Steinen,
 die ich als Sonneninseln,
Einstiegshilfen und Becken Verkleinerung,
mit integriert hatte,
war nicht so einfach zu lösen.
 
Die Bretagne Steine im Winter unter einer Eisschicht.
 
Jeder einzelne dieser Mitbringsel von der Atlantikküste,
 wollt geschrubbt werden,
und von dem glitschigen Grün befreit.
 
Wie fühlt es sich wohl an,
zu baden und sich gleichzeitig zu versäubern?
Das dachte ich so währenddessen.
Danach auch noch daraus zu trinken?
 
Wäääähhhh!
mich schütteltet es bei dem Gedanke.
 
Auch wenn wie erwähnt ich ihn,
den Pool,
jeden Tag gründlich ausspüle.
das nützt nur ein klein wenig.
 
Immer gegen 12 tummelt sich das Volk,
am Beckenrand,
steigt vorsichtig hinein,
während die andern daraus trinken.
um dann,
 nach einigen Minuten wieder das Weite zu suchen.
Als kämen sie von der Arbeit
und gingen dann,
frisch gebadet in die Mittagspause.
wie Beamte pünktlich nach der Stechuhr.
 
Die nächsten kommen gegen Abend.
oder sind es etwa die selben,
nach getaner Arbeit?
ich weiss es nicht.
Sie sehen sich so ähnlich.
 
Ich,
 als Beobachterin am Küchenfenster.
entdecke Junge und Alte.
Alle ohne Badeanzug.
Ne - nicht wirklich FKK
und auch nicht Sodom und Gomorra.
 
Sorry!
Habe vergessen zu erwähnen,
dass es sich beim Pool
um das Vogelbad handelt.
In dem auch Hummel, Bienen
und Wespen ihren Boxenstopp machen.
 
Und seit wir,
letzte Woche ein Sonnensegel darüber gespannt haben,
nicht nur zur Beschattung,
nein  - auch zum Schutz der Kleinen Spatzen Meisen und Co.
gegen die Grossen Falken, Mäusebussard und Milans...
geht es dort zu,
was soll ich sagen...
 wie in einem gut besuchten Strandbad
an heissen Sommertagen.
 
Das Treiben, welches ich dort sehe,
erfreut mein Herz.
 
Vor allem wenn Herr und Frau Spatz
ihrem Nachwuchs,
von mir Tick, Trick und Track genannt,
die Hygieneregeln beibringen.
 
Diese dann vor Aufregung mit den Flügelchen schlagen,
bevor sie im Wasser stehen.
Vor lauter Übermut einen Köpfler
oder Ungeschickterweise eine unfreiwillige A...bombe machen.
 
Ob ich einen eigenen Pool möchte?
ne! ein Exemplar im Garten,
wenn auch nur aus einem Tönernen Blumentopfunterteller,
 reicht völlig aus. 
So viel Unterhaltung wie mir da geboten wird,
könnte ich selbst nie bringen.
 
 

Meine Badegäste

Freitag, 29. Juli 2016

dann sei es....!

"Willst du glücklich sein im Leben, dann sei es!

- Leo Tolstoi -
 
Doch das Glück des anderen ist nicht das seine.
Jeder muss selber herausfinden was ihn glücklich macht.
Hör auf dein Herz und nicht auf die anderen.
 
es kann gutes Essen sein?
ein Sträusschen Margeriten?
oder was anderes.
Die richtige Glückswürze in deinem Leben kennst nur du!!!
 

Donnerstag, 28. Juli 2016

Wär ich ein Rosenkäfer...


Was für eine Pflanze ich wäre?

ganz klar...
 
eine dicke, fette Hortensie...
Farbe egal.
 

und Du?

 
Darf ich vorstellen?
meine Hydrangeas aus dem Garten.
und willst du die Bilder in Gross geniessen?
einfach draufklicken, dann siehst du sie in Gross.
 

Sie stand mal vor dem Haus - dann hinter dem Haus und jetzt daneben.



in diesem Jahr blühen die Blauen in einem zarten Rosa.
Blaudünger vergessen - was soll`s?


Diese Riesenhortensie habe ich von meinem Mann geschenkt bekommen
und sie ist eine der wenigen die im Winter ins Haus darf.

in meiner Annabelle verstecken sich die Rosenkäfer am Liebsten.


mein derzeitiges Lieblingsbild...
Obwohl?
mmmmhhhh!
es gefallen mir irgendwie alle.
hihihihihi
 
 
Das waren längst nicht alle Schönheiten -
ohne protzen zu wollen.
Doch wäre ich ein Rosenkäfer,
 würde auch ich in Hortensie Annabell baden wollen.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Aktion - Reaktion...

ich weiss nicht wann das begonnen hat?
Das bestreben nach einem eigenen Zimmer.
Ich spreche nicht von einem Kinder- oder Jugendzimmer,
sondern von getrennten Zimmern der Ehepaare.
Es greift in meinem Bekanntenkreis wie ein Virus um sich.
Hat es vielleicht mit dem älter werden zu tun?
 
Obwohl ich sagen muss,
dass es sogar bei Paaren Usus geworden ist,
 die jünger und noch nicht so lange zusammen sind wie wir.
 
 
Ich weiss,
dass es in der Vergangenheit in den Königshäusern Gang und Gäbe war,
 alleine in einem riesigen Bett zu liegen.
Doch die Beweggründe waren andere,
 als die,
 welche ich heute erzählt bekomme.
Keiner der Ehemänner meiner Bekannten,
möchte wohl unter dem selben Dach,
doch im eigenen Raum,
sich ungestört mit einer oder zwei Mätressen verlustieren.
Also!
Es ist mir zumindest nicht bekannt.
grins!
 
Nein -
Spass bei Seite...
 die Gründe für das getrennte Nächtigen liegen einzig und alleine,
so wird mir berichtet am...
 
SCHNARCHEN!
 
"Er macht so ein Lärm das ich kein Auge zubekomme."
 
Berichtete mir unlängst eine Freundin.
 
Ach!
das Problem hatten wir auch.
erzählte ich mit einem wissenden grinsen
 
"und dann?"
 
meine Freundin war echt auf die Antwort gespannt.
Denn sie kennt ja unsere Wohnsituation und
weiss ganz genau,
 dass wir keine weitere Schlafmöglichkeit als die im gemeinsamen Zimmer haben.
Es sei denn...
 
"schläfst du etwa im Wohnzimmer auf der Couch?"
 
 ihre Frage kam bevor ich auf ihre Erste Antworten konnte.
Die Mimik dazu war unbezahlbar.
Soviel Neugier in einem einzigen Gesicht - herrlich!
 
"Ne!
ich habe meine Einstellung geändert und gedacht,
der Mensch ist doch ganz oft bereit Dinge schön zu reden,
warum also nicht auch das Schnarchen."
 
ÄÄÄÄHHHH???
Mein Gegenüber liess gerade 100 Fragezeichen hochsteigen.
 
"Also!
Ganz einfach!
Wenn mein Schatz mit seinem Ratze Programm startet,
versuche ich eine Melodie heraus zuhören.
Wenn du dich darauf einlässt merkst du ganz rasch,
das ein "Geschnarche" etwas mit Rhythmus zu tun hat.
es hat eine Gleichmässigkeit.
Und wenn du da mit gehst,
dann wiegt das mich in den Schlaf."
 
Voller Freude über meine Erkenntnis erzählte ich weiter:
 
"Manchmal macht er Töne,
er selbst wäre erstaunt wenn er diese hören würde.
Ich meine...
 zu was er nur mit Luft, Lippen und Rachen fähig ist.
Er ist ein Künstler."
 
Mein Gegenüber dachte nun echt ich hätte einen an der Waffel.
(Mir egal)
 
wahrscheinlich,
habe ich bei diesen Worten auch noch glücklich ausgesehen?
und ja,
spätestens jetzt,
 weiss alle Welt,
 dass ich ihn auch nach so vielen Jahren immer noch liebe.
 
"ich liebe meinen Mann auch"
sagte meine liebe Freundin "
aber was zu viel ist, ist zu viel."
 
 
"Sie hat mich nicht verstanden"
dachte ich und so berichtete ich weiter:
 
"weisst du -
diese Einstellung entspannt das Ganze Thema.
Braucht keine Anrempeln,
kein Nase zuhalten und kein Nächtliches Aufwecken mehr.
Zumal letzteres ausser Ärger nicht wirklich was gebracht hat.
Denn kaum eingeschlafen ging es gleich mit dem Konzert wieder weiter.
Und...
ich mag echt nicht getrennt von meinem Mann schlafen.
Wer weiss wie lange wir uns noch haben?"
 
Da nickte meine Freundin zustimmend,
"doch trotzdem" 
meine sie 
"ich kann das einfach nicht ertragen"
 
"Für mich gibt es nichts mehr zu ertragen.
Die andere Einstellung hat das übernommen."
Versuchte ich es ihr weiter zu erklären
 
"Und noch mal das Thema Töne aufgenommen."
 
erzählte ich unterdessen wie eine überzeugte Dozentin weiter.
Da kommt mir grad was Wichtiges in den Sinn,
Apropos Aufnehmen -
Auch das aufnehmen mittels Handy ist keine gute Idee
ui ui ui  liebe Frauen
nicht mal dran denken...ne ne ne
Da sage ich nur:
"Aktion - Reaktion"
 
Weisst du fuhr ich weiter:
"wenn er mal so ganz besondere Töne von sich gibt.
etwa wie die einer jaulenden Meerjungfrau,
oder eines wimmernden Welpen...
dann denke ich:
"ach wie schön - er kreiert ein ganz besonderes Lied...
nur für mich"
 
"Waaaas?"
meinte meine Freundin war entsetzt,
"das könnte ich nie,
mir sowas einreden.
Ich möchte schlafen."
 
und dann mussten wir herzlich lachen,
wegen der Meerjungfrau und dem Welpen,
 
"Ja,
 aber genau das tue ich dann - meine Liebe -
ich schlafe wie ein Herrgöttchen.
und weisst du was?
Seit ich so entspannt der Schnarrgeschichte entgegentrete,
sind die Melodiösen Nächte extrem selten geworden.
ER schnarcht kaum mehr. "
 
Das du -
liebe Leserin und Leser -
mir das genau so wenig glauben kannst wie meine Freundin...
mmmmhhh!
das kann ich verstehen.
 
Doch da habe ich meine ganz eigene Theorie...
 
Bei genauem überlegen ist es doch irgendwie ganz logisch.
Druck erzeugt Druck
und kein Druck lässt keinen entstehen.
 
und so werde ich weiterhin Morgens,
 nach einer der selten gewordenen Schnarch Nächten,
 meinen Schatz mit den Worten begrüssen:
"Was für ein kreatives Konzert du mir letzte Nacht geschenkt hast"
 
Dann gibt er mir ein Küsschen und strahlt mich Seelig an.
Was will ich zum Tagesbeginn Schöneres?
 
Übrigens!
meine Freundin und ihr Mann,
sowie wahrscheinlich viele andere,
 schlafen immer noch im Königlichen Status.
 
und ich...
ich schlafe wie ein Stein!
im Meer der Träume
und
manchmal kommt eine singende Meerjungfrau vorbei.
und hin und wieder hat sie einen Welpen mit dabei
und anderes Getier.
 
Hahahahahaha! 

Dienstag, 26. Juli 2016

Unsicherheiten Adieu...

"Wer seine Bitte nur weiss zitternd vorzutragen,

 lehrt den,

der bittet,

 ihm seine Bitte abzuschlagen."

- Theodor Fontane -
 
 
Selbstsicheres Auftreten ist gefragt,
wenn auch nicht für jeden immer einfach.
Denn schnell wird ein zögerliches Nein,
für ein Ja gedeutet.
Missverständnisse entstehen.
 
Damit das Gegenüber die Chance hat,
alles so zu verstehen wie es gemeint ist,
ist es unumgänglich,
 hinter dem was gesagt wird,
 auch voll und ganz zu stehen.
 
Zum Wort gesellt sich die Körperhaltung und Mimik
und diese fällt ganz anders aus,
wenn du hinter dem gesagten stehst.
Sie sind sozusagen,
 die hilfreichen Schwestern des Wortes
und deiner Einstellung.
 
und lassen keinen Raum für Missverständnisse.
 
gib deiner Unsicherheit nicht die Chance,
dich wie ein Blatt im Wind,
in die falsche Richtung segeln zu lassen.
 

Montag, 25. Juli 2016

Collage...

Es gibt bestimmt Zeitschriften die treffen bei mir voll ins Schwarze.
 
Manchmal sind es die Themen,
manchmal auch nur das Bildmaterial
und bei viel Glück,
sogar beides.
 
Nun habe ich in den letzten Tagen einige ältere Hefte durchgeguckt.
Spannend -
 was ich da so alles auf der Suche nach schönen Bildern fand .
Diese Bilder möchte ich für verschiedene Bastelprojekte verwenden.
 
Komisch -
dass ich bei vielen Zeitschriften das Gefühl hatte,
 ich hätte sie noch gar nicht gelesen.
 
Vielleicht -
weil so viel Zeit vergangen war
und die Interessen sich etwas verschoben haben.
Man weiss es nicht...
 
In einem dieser besagten fand ich dann folgenden Text:
 

Wenn ich ein(e)....wäre,

wäre ich...

Fülle die Beschreibung aus und suche dir ein passende Bild im Internet.
Oder male eines.
 
Farbe: ................................................................
Essen:.................................................................
Getränk:..............................................................
Kleidungsstück:..................................................
Tier:.....................................................................
Pflanze:...............................................................
Lied:....................................................................
Film:....................................................................
Superheld:............................................................
Planet:..................................................................
 
Hey!
Dachte ich,
etwas für schlecht Wetter-,
oder keine "Lust auf Normal" Tage.
Das passende herausgesucht,
gedruckt oder geschnippelt,
 kann damit doch eine echt coole Collage entstehen
Eine ganz individuelles und persönliches Bild für die Wand!
 
Vielleicht eine Collage auf Zeit,
Denn wenn ich jetzt und heute gerne ein Schmetterling wäre,
so bin ich im Winter bestimmt lieber eine Katze am Kamin.
 
Hihiihihihihihihi
 
Bin so gespannt wie Dein Bild aussehen würde.
 
auch aus alten Kalendern kann man Collagen kreieren.
(hier eine Geburtstagskarte in 3 D)
 

Sonntag, 24. Juli 2016

Was Agatha sagt...

Wir leben mit bestimmten Ritualen.
So machen wir den Sonntag immer zum Krimiabend.
 

Ich liebe das!

 
zu zweit sitzen wir dann da.
Ich meist mit einer Handarbeit
und versuchen vor Schluss den Täter zu erraten.
 

Ich liebe das!

Der Gewinner?
Ist halt dann einer von uns Beiden.
Erhält keinen Preis.
Denn das Gefühl erfreut,
das er scheinbar cleverer,
 als der andere ist.
 

Ich liebe das!

 
Vorweg gibt es immer ein leckeres Abendessen
Schliesslich ist es ja das Ende der Woche
und der Beginn einer Neuen.
 

Ich liebe das!

 
und wenn ich mal alleine bin?
 

Ich liebe das auch!

 
Dann wird das Ritual trotzdem durchgeführt.
Feines Essen!
Krimi gucken!
Nur die Konversation mit dem Hund ist etwas einseitig.
Hahahahahaha
Aber auch nur weil sie den Krimi verschläft!
Hahahahaha
 

Ich liebe das!

 
Übrigens,
zum Abendessen gibt es nie Pilze.
Denn,
Agatha Christie sagt:
 
"Wenn irgendwo Pilze schmoren,
wird der Kriminalist unwillkürlich hellhörig"
 
Hahahahahaha!
 
und so wird heute ein Schnitzelchen,
mit Gemüse und einem feinen Dessert kredenzt.
 

Ich liebe das!

 


Die Pilze bleiben heute im Wald...

Samstag, 23. Juli 2016

2 Sprichwörter


Wenn selbst die Wolken lachen, dann ist doch echt Humor angesagt!
 

"Optimisten wandeln auf den Wolken,

unter denen die Pessimisten Trübsal blasen."

- Anonym -
 
 

"Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens."

 
- Wilhelm Raabe-
 
 
eine humorvolle Optimistin,
das ist es doch was erstrebenswert scheint.
 
und wenn ich es mir genau angucke...
 
juhee!
welche Chance!!
 
einmal im Leben als nicht Schwimmerin
und mit Höhenangst ausgestattet,
auf Wolken gehen zu können,
 um anschliessend trotz Rubensfigur,
 mit dem passenden Schwimmgürtel baden zu gehen.
 
Hahahahahaha! 
 

Freitag, 22. Juli 2016

Schmetterling...

"Genau in dem Augenblick,

 in dem die Raupe dachte,

die Welt gehe unter,

wurde sie zum Schmetterling."

ist das nicht eine Schönheit mit ihrem roten Fähnlein?
 
Also meine Lieben,
Den Kopf nicht hängen lassen,
egal wir düster es wirkt.
Schön Zuversichtlich bleiben,
denn Du weisst nie was noch kommt.
Es wäre doch Schade,
 wenn du das Schmetterling Dasein verpassen würdest!!!
 
hihihihihihihi!
 

Donnerstag, 21. Juli 2016

grosse Auswahl

"Man sollte eigentlich im Leben niemals

 die gleiche Dummheit zweimal machen,

denn die Auswahl ist gross genug."

- Bertrand Russell
 

Bei diesem Satz,
 darf ich doch glatt mal,
 ein Frühlingsbild im Sommer zeigen.
Was soll`s
Man darf ruhig über seine Fehler schmunzeln!

Mittwoch, 20. Juli 2016

Vision...

"Wenn das Leben keine Vision hat,

nach der man sich sehnt,

die man verwirklichen möchte,

dann gibt es auch kein Motiv sich anzustrengen.

- Erich Fromm -
 
Visionen von einem Paradiesischen Garten,
Bilder und Handwerkliche Arbeiten die verwirklicht sein wollen
und noch dies und das...
Lassen mein Leben bunter leben.
 
 
 

Dienstag, 19. Juli 2016

Lebe!!!

"Lebe!

Tanze,

wenn die Sonne scheint,

und pfeife,

wenn es regnet.

Und du wirst spüren:

Wir sind gemacht für die Freude."

- Phil Bosmans -



Montag, 18. Juli 2016

Begriffe...

"Wir würden vor dem Glühwürmchen,

 ebenso ehrfürchtig stehen wie vor der Sonne,

wenn wir nicht an unsere Vorstellungen von Gewicht und Mass so gebunden wären"

- Kahlil Gibran -
 
 
kein Glühwürmchen, sondern ein Rosenkäfer
Ausserdem...
...wer hat bloss die Worte stark und schwach erfunden.
Denn ausser bei der Bezeichnung von Kaffee- oder Teestärke,
haben diese Beiden,
 für die Charakterbezeichnung einer Personen,
 keinerlei Berechtigung.
 

Sonntag, 17. Juli 2016

Ein Sonntag wie dieser...

Es war ein Sonntag wie dieser...
Der Himmel Wolkenlos und die Sonne wärmte zünftig.
Wir,
meine Eltern, mein Bruder und ich,
 waren bei meinen Grosseltern zu Besuch.
 
Nach einer Anreise von 3,5 Stunden,
gab es zum Mittagessen die obligaten "Opa`s Elektrische Spaghetti Bolognese."
Nicht das diese anders gewesen wären als sonstige Teigwaren mit Tomatensauce,
Nein!
Der Name dieses Gerichtes lag eher an der Art,
 wie Opa in der relativ kleinen Küche herum wirbelte.
Allesamt sassen oder standen wir dort,
plauderten über dies und das,
einer deckte den Tisch,
der andere rieb Parmesan...
der nächste rieb die Weingläser für die Erwachsenen mit einem Tuch aus,
aber alle,
wirklich alle,
 beobachteten Opa bei seinem Tun.
 
Insbesondere nachdem Opa beim Vorletzten Besuch,
unter so einer Hektik das Spaghetti Wasser abschüttete und
 die dünnen Nudeln allesamt anstatt ins Sieb ins Waschbecken flutschten.
Unter grossem Gelächter von uns Kindern
und einem hochroten Kopf spedierte er dann das "Malheur" in die grosse Schüssel.
Sagte erst:
"So! Bolognese drauf, dann sieht man nicht mehr wo die gelegen haben." 
um dann selbst in grosses Gelächter zu verfallen.
"Da kommt halt jedes mal sein Italienisches Temperament zum Vorschein" 
meinte Nonna lachend.
und mein Bruder immer noch lachend:
"nein Oma -  Elektrisches Temperament"
 
Von da an bestellten wir bei jeder Ankündigung unseres Besuchs,
das Elektrische Menu.
Jeder in der Verwandtschaft wusste von was die Rede war.
 
Nach dem Essen positionierten sich mein Bruder und ich,
bei der Eingangstüre am Drücker.
Es wurde vorher unter uns die Reihenfolge ausgemacht wer wann,
 nach welchem Klingeln,
den Knopf betätigen durfte.
Und dann ging es los...
 
Stell dir vor,
Meine Mama hatte 7 Geschwister,
6 davon verheiratet oder liiert.
Meine jüngste Tante nur 7 Jahre älter als ich,
war meine liebste Spielgefährtin.
Manche der "Vergebenen" hatten auch schon Kinder.
Ein Onkel sogar 5.
Und genau dieser Clan fand sich dann,
 in der nun wirklich viiiiiiiiel zu kleinen Küche,
zu Getratsche,
Kaffee,
Sirup
und Küchen wieder.
Manchmal tranken die Erwachsenen auch Medizin.
So nannte Oma die Likörchen in den hübschen bunten Gläser.
(zwei blaue davon besitze ich heute noch)
 
Alle waren lustig, gutgelaunt,
wussten Geschichten über Geschichten
und wir Kinder sassen da und hörten mit grossen Ohren mit
oder kauerten im Flur.
und spielten mit Murmeln.
 
Irgendwer hatte irgendwann mal rausgefunden,
dass ein oder zwei Holzleisten des Parkett in Fischgradmuster lose waren.
diese wurden mit einer Nagelfeile vorsichtig heraus gehoben
und so hatten wir das Ideale Murmelloch zum Spiel.
Beim nächsten Besuch wurde dann mit dem Griff der Nagelfeile,
 auf den Hölzchen geklopft
 und so konnten wir orten welches die zu entfernenden waren. 
 
An diesem Sonntag kam zum ersten Mal der Wunsch auf,
auch mal eine Geschichte,
 in der grossen Runde,
 zum Besten geben zu können.
Ich wollte auch mal was erzählen,
dass alle Tanten und Onkels zum staunen, lachen oder schmunzeln bringen würde.
die Königsdisziplin wäre ja gewesen,
wenn daraus sogar eine Diskussion entstanden wäre.
Aber ich hatte nichts in Petto!
 
Irgendwann meinten meine Eltern:
"seit uns nicht böse,
aber wir müssen mal ein bisschen raus,
will noch jemand mit?" 
Alle anderen entschieden mit dem 17:00h Kuchen auf uns zu warten.
 
Wir fuhren in einen nahegelegenen Wald
und flanierten auf einem hübschen Weg.
Mein Bruder packte sich einen Stock
und schlug auf die Blätter der Sträucher die den Weg säumten.
"hör auf damit - weg mit dem Stock"
Mein Vater mochte es nicht wenn mein Bruder dies tat.
Auf jedem Spaziergang hörte ich die selben Worte.
"Man weiss nicht wen du mit deinem unkontrollierten Tun damit triffst,
plötzlich ist jemand verletzt."
 
"Und du!"
Nun war ich an der Reihe
"Du bleibst auf dem Weg,
schliesslich hast du heute dein Bestes Kleid an
und die Lackschuhe"
Auch wie immer - dachte ich...
 
Irgendwann war ich von der Art meines Vaters so genervt,
dass ich entnervt entgegnete:
"es macht überhaupt keinen Spass mit euch,
immer das selbe - nichts darf man"
 
"Du kannst ja da bleiben,
vielleicht nimmt dich wer mit,
der dir mehr entspricht."
Schrie mich mein Vater an.
Mama tat wie Tulpe
 und entzog sich mit einem "es geht mich nichts an" Gesicht,
dem Ganzen.
 
"Gute Idee!"
schrie ich meinem Vater entgegen.
 
Unterdessen waren wir an einem Tisch und einigen Bänken,
sowie einer Feuerstelle vorbeigegangen.
ich stieg trotzig auf die eine Bank
und setzte mich auf den Tisch.
 
"Was soll`s -
egal wenn mein Rock schmutzig wird.
Soll mich die Person die mich mitnimmt,
 mit einem fleckigen Kleid mitnehmen"
 
Ich sass da,
guckte in die zwischen die Blätter scheinende Sonne
und wünschte mir nicht zum erstenmal,
andere Eltern.
"Nie ist etwas recht"
brummte ich vor mich hin
"Sollen die sich doch ein anderes Kind adoptieren"
es rann mir eine kleine Verzweiflungsträne über die Wange.
 
Plötzlich fühlte ich mich beobachtet.
einige Schritte vor mir stand ein grosses Reh.
In der Ferne hörte ich noch meinen Vater,
der mit meinem Bruder weiter schimpfte.
Aber Augenblicklich waren ich und
das Reh das Zentrum dieses Waldes.
Ich traute meinen Augen nicht.
Um den Zauber dieses Moment nicht kaputt zu machen,
verhielt ich mich ganz ruhig.
Bewegte mich nicht und atmete kaum.
ich blickte in die wunderschönen Augen dieses Tieres,
welches nun ganz langsam auf mich zu kam.
Ganz nah bei mir,
schnupperte es an meiner linken Hand die bei mir im Schoss lag.
Guckte mich noch mal an
und dann....
 
knackte es im Gebüsch
und schwupps!
mit grossen Sprüngen war das Reh,
mein Reh... verschwunden.
Ich fühlte mich wie eine Waldprinzessin
und für einen Moment als etwas ganz Besonderes.
 
Ein paar Sekunden später,
 erschien schnaufend mein Bruder auf der Bildfläche.
Er rief schon von weitem:
"Papa hat gesagt, ich soll dich holen!"
Ein Satz den ich in den folgenden Jahren immer wieder mal zu hören bekam.
Mein Bruder wurde so eine Art Abgesandter meines Vaters
und Aufpasser, sowie Berichterstatter.
 
"Hey!" rief ich ihm aufgeregt zu
"Ich habe ein Reh gesehen.
Ein echtes Reh und es hat an mir geschnuppert.
Weisst du wie toll"
 
"Ich soll dich holen"
Wiederholte er sich.
 
"Hey Bruder ein echtes Reh"
sagte ich Nachdringlich.
 
"Wir müssen zurück zu Mama und Papa"
entgegnete er mir
 
Er war so unter Auftrag Stress,
dass er nicht aufnehmen konnte was ich ihm zu erzählen hatte.
 
Und soll ich dir was sagen?
 
Da hätte ich ja nun meine Geschichte für den Familienclan gehabt.
Denn wer wird schon von einem Reh auf Augenhöhe angeguckt
und auch noch beschnuppert?
Alles in der freien Natur.
 
Aber...
 meine Geschichte nach der Rückkehr zum Besten gegeben,
glaubte mir keiner der Tanten, Onkels, Nichten, Neffen,
nicht mal Oma und Opa.
 
Ausnahmslos alle,
 dachten ich hätte mir das ausgedacht.
 
So habe ich diese,
hier und Heute aufgeschriebene Geschichte,
nie mehr jemandem erzählt. 
 
Aber glaube mir,
grosses Indianerehrenwort,
SIE HAT SICH GENAUSO ZUGETRAGEN!
 
ich liebe Waldspaziergänge



Samstag, 16. Juli 2016

Weil ich Blau liebe...

Weil ich die Farbe Blau liebe

 und ich Dir zum Wochenende,

 einige Blumenimpressionen schenken möchte. 

Dies ausnahmsweise ohne Worte

Blausternchen
 
Passionsblume



Gartenwinde


Jungfer im Grünen
Lobelie



Freitag, 15. Juli 2016

Was gutes für`s Haar...

Ich schenke nur was mir selbst gefällt.
Eine einfache doch effektive Formel.
 
Manchmal...
so wie gestern Abend,
stelle ich was her,
dass mir auch gefallen würde,
 ich jedoch aus bestimmten Gründen selbst nicht nutzen kann.
 
die Rede ist von einer 100% natürlichen Haarpackung.
 
Verfügte über gerades, kurzes, sehr feines und eher langweiliges Haar.
Doch darf man sich nicht täuschen,
denn dafür ist es in meinem Köpfchen ganz schön bunt,
immer etwas los und manchmal ganz schön crazy.
Hört sich besser an als das Wort - verrückt.
Oder nicht?
 
Doch das innendrinn nützt mir leider in Punkto Haarpackung wenig.
Davon wachsen keine dichten, lockigen und lange Haare.
Schön wär`s
 
Was soll`s?
 
Dann mixe ich es halt für meine Freundin.
Dachte ich...
 
A. geht mit wehenden, langen und naturblonden Haaren durch die Welt.
Ausserdem mit Wellen und Locken.
Würde ich Neid kennen,
käme er bestimmt spätestens jetzt zum Vorschein.
 
Doch meine Intension liegt darin zu hoffen,
dass diese Überraschung gut bei ihr ankommt?
Und...
dass die Haare anschliessend noch
Lang und nicht abgebrochen.
Blond und nicht grün von der Avocado
und
weiterhin im Wind wehend
und nicht klebend vom Öl sind.
 
Merke grad beim Schreiben,
dass mein Geschenk nicht ohne ist,
da noch nie selbst probiert.
plötzlich so viele Unsicherheiten???
mmmmmhhhhh
 
ich hab ja gesagt:
"in meinem Köpfchen ist viel los"
 
Und hoffe,
 dass ich bei A. nach der Anwendung,
noch weiterhin unter Freundin aufgeführt bin.
(etwas unsicher schmunzelnd)
 
äääähhhh...
 
Ja nu!
zu spät!!
Es wurde heute morgen freudestrahlend überreicht
 und genauso entgegen genommen.
 
Mmmmhhh?
Was hat sie gesagt wann sie es benutzen will?
Hilfeeeeee!
ich weiss es nicht mehr.
 
Schwamm drüber.
Also Leute,
 ich vertraue nun mal einer unschuldigen Avocado 
 oder soll ich doch noch schnell anrufen,
dass sie es mit etwas Salz,
 als neues Dressing auf dem Salat essen kann.
 
hahahahahaha
 
Ne ne - Spass beiseite:
(Gspässle gmacht)
 
Hier das Rezept,
welches Kinderleicht nachzumachen ist.
 
Man nehme:
eine Avocado
(gebe deren Innenleben ohne Kern, in ein Gefäss)
etwas Zitronensaft darüber.
So auch 125ml Kokosmilch
und
3 Esslöffel Olivenöl
 
Mixe das Ganze schön durch bis es super cremig ist
und gebe es z.B. in ein hübsches Einmachglas,
 mit der Beschriftung auf dieser zu lesen ist:
 
vor Gebrauch wärmen,
dann aufs Haar geben
und 15 - 20 Minuten einziehen lassen.
anschliessend gut auswaschen.
 
Bis zur Übergabe schlummerte das Naturprodukt im Kühlschrank.
Kann nicht leider lange gelagert werden.
 
Nun hoffe ich,
dass du dieses Rezept ebenso für wallendes Haar nutzen kannst,
auch wenn du es hier,
in schriftlicher Form
und ohne Schleife erhalten hast?

Donnerstag, 14. Juli 2016

Lächelnd...

"Hüte dich vor dem Entschluss,

zu dem du nicht lächeln kannst."

- Heinrich von Stein -
 
 
"Ein lächelnder Entschluss,
ist das Salz in der Suppe des Glücks..."


Mittwoch, 13. Juli 2016

Planänderung

es war nicht mein Tag Heute...
 
So wetterte ich vor ein paar Tagen am Telefon.
Am anderen Ende meine Freundin,
die mehrheitlich nur zuhörte.
 
So erzählte ich ihr etwas hektisch:
 
Es fing schon bei der Zubereitung des Frühstückmüesli an.
Da kam mir die Konsistenz der Milch die ich dazu gab,
 irgendwie komisch vor.
So wässrig -
nicht fertig gedacht,
machte es "Schwapp" und ein Schwall dicke Milch klatsche auf meine Flocken.
Es stank sauer.
Der Geruch kitzelte an meinem Halszäpfchen.
Ich versteh das nicht,
das Datum auf der Tüte gab noch längsten grünes Verbraucher Licht.
 
Na gut!
Alles nochmals von vorne.
Flocken, Joghurt, Milch und Cranberrys
 
Aaaaahhh!
Beeren -
eine gute Idee!
Mit einem Becken bewaffnet,
begann ich nach dem Frühstück,
Heidelbeeren im grossen Topf im Garten zu pflücken.
Plötzlich brennender Schmerz am Arm.
Autschn!
Brennessel!!!
Aber volle Pulle..
die ganze Unterseite des linken Armes wurde innert Sekunden rot,
 und brannte den ganzen Tag.
 
Na dann will ich mal diesem und anderen Kräutern an den Kragen.
Voll ausgerüstet mit Behälter,
 Handschuhen,
Schere und was man sonst noch so braucht...
machte ich mich an die Arbeit.
einige Minuten später goss es in Strömen.
Bis ich alles verstaut hatte war ich Klatsch nass.
 
Ach!
und dann war da noch der Hundespaziergang.
7 Katzen (diese Anzahl ist ungewöhnlich)
machten uns das Leben etwas...
na sagen wir mal -
aufregender und Energieraubender
 
Zu Hause stiess ich mir dann noch so richtig zünftig den Kopf
und
später erhielt ein unerfreuliches Telefonat.
 
Was war bloss los heute?
 
Der Zeitpunkt war gekommen,
an dem ich beschloss meinen Tag anders zu gestalten als erst geplant.
Denn wenn es so anfing und wir hatten ja grad mal erst 9:30h vorbei,
dann wird das heute nichts gescheites mehr. 
 
Anstelle von Hausarbeit,
 machte ich mich auf die Suche nach einigen Utensilien.
 
Ich brauch jetzt was,
das mich glücklich macht,
 beschloss ich in dem Moment
Und vor allem etwas das ohne Beule oder Krampf gelingt.
 
Da!
ich hatte in meinen Bastelmaterial folgendes gefunden.
 
Gips & Formen
Farbe & Lack & Pinsel
Kleine Feile,
sowie Magnete
Glitzi
und Leim
 
Entstanden sind
(siehe Bild)
 
 
Das ich das Mischverhältnis verhauen habe,
wundert nicht wirklich - oder?
Ja nu -
nun habe ich halt mehr Blumen als ich wollte.
Geschehe nichts schlimmeres.
hahahahaha!
 
weisst du was?
Meine Freundin erhält 1 oder 2,3 Sonnenblumen.
 Diese Frau,
welche ganz geduldig mein Gejammer am Telefon angehört,
hat doch einen Strauss verdient?
Auch wenn in Gips.
 
Kleiner Text anbei:
 
Danke für Dein Ohr!
Dein Mitgefühl
und
das Du auch in solchen Momenten für mich da bist!

Dienstag, 12. Juli 2016

freche Früchtchen

"Je schöner ihre Obstschale

und je reicher bestückt sie ist,

um so weniger werden Sie nach Knabberzeug greifen,

das ihren Körper nur belastet.

Essen sie mehr Früchte,

dann fühlen sie sich entspannter.

So einfach ist das.

Und so süss."

 
 - das kleine Buch der Ruhe - Paul Wilson -
 
Freche Früchtchen?
Diese Mini Happy Bananen wurden vor ein paar Wochen von mir zum Leben erweckt
und an die Assistentinnen einer Arztpraxis für ihre Freundlichkeit übergeben.
"Das macht uns wirklich Happy"
sagte Anna die Chef Assistentin
"Nichts gegen Schokolade die wir immer geschenkt bekommen,
aber das macht uns nun echt glücklich.
Vitamine und weniger Kalorien mit einer guten Idee verpackt,
das bekommen wir sonst nie."
 
Ich sage:
 
ICH LIEBE FRÜCHTE
mit und ohne Gesicht


Montag, 11. Juli 2016

Ballettmäuschen

Vor ein paar Tagen entdeckte ich in einem Katalog für Allerlei und Ausgefallenes,
eine besondere Wohnzimmer Uhr.
Auf dem Zifferblatt war einen Ballett Tänzerin in ihrem Trikot abgebildet.
Ihre Beine in blass lila Strumpfhosen,
 waren die Minuten und Stunden Zeiger.
Natürlich interessierte es mich brennend,
ob diese interessante Gestaltung,
 auch wirklich keine unnatürlichen Haltungen der hübschen Dame abringen würde
und so ging ich in Gedanken die Stunden Positionen durch.
(erst später entdeckte ich, dass sich der Körper immer mal wieder mit bewegt)
 
Als ich bei der Position angekommen war,
 bei der die Tänzerin ein Bein kerzengerade in die Höhe streckt,
Also auf 18:00h
erinnerte ich mich an meine Zeit als junge Ballett Maus.
 
Wobei zu sagen ist,
das ich erst nur Maus war...
unscheinbar,
blass,
introvertiert,
schüchtern,
ängstlich,
und viel zu oft kränklich.
 
Vor nicht allzu langer Zeit waren wir erst frisch in ein neues Nest gezogen.
An einem Ort wo ich die Sprache der Bewohner nicht verstand.
(Französisch)
Dazu erst knappe 7 Jahre alt
und kein klitzekleines Körnchen von keimendem Selbstwertgefühl,
im jungen Lebens Rucksäckchen.
 
Ich weiss nicht mehr genau wie Monsieur D. bei uns ins Leben huschte.
Er war eines Tages einfach da.
Wohnte in einem Wohnblock gegenüber von dem unserem
und ging bei uns plötzlich jeden Tag ein und aus.
Komischerweise hatte er eine Art Besucher Bonus,
denn mein Papa duldete das weder vor,
 noch nach dieser Zeit.
"Fremde" wollen generell immer was
und trauen kann man ihnen sowieso nicht."
So eine Ansicht.
Wäre es nach Mama gegangen,
wäre die Küche jeden Tag voller Menschen gewesen.
Aber eben...(tief schnauf)
ein anderes Kapitel.
 
Monsieur D. sprach Deutsch mit einem starken Französischen Akzent.
War älter als meine Eltern,
klein,
ziemlich dick,
dafür aber immer schick,
mit Hemd und Fliege.
 Hätte man ihn nach seinem Beruf gefragt,
hätte er bestimmt geantwortet:
"Isch mache dies und das und ein bisschen in Antiquité!
 
Manchmal suchte er nach dem passenden Wort in Deutsch
und kratze sich dabei an der Glatze.
Ja diese Glatze.
Für mich sah sie wie ein riesiges Ei aus
und genauso musste ich sie behandeln.
"wie eine rohes Ei"
hatte er mir beigebracht.
Denn...
...währenddessen meine Mama,
 die neuerdings bei Monsieur D. als Putzhilfe begonnen hatte,
mit dem Staublappen herumwirbelte,
lag Monsieur D. auf einem alten Diwan.
Dort liess er sich von mir seine Glatze massieren.
"isch habe immer solche Kopfschmerzen"
sagte er mit verzerrtem Gesicht.
"Danke! Meine petite Angel"
 
Mein Blick wanderte während meiner wichtigen Tätigkeit,  
über das Sammelsurium an Kuriositäten,
Antikem und mindestens hunderttausend Büchern.
Ich fand es total spannend und glaubte,
dass Monsieur D. bestimmt mit einem König verwandt sein musste.
Da ich bis anhin noch nie jemanden,
 mit so vielen schönen Dingen kannte.
 
Jedes mal wenn Mama nach dem Putzen ihren Lohn erhielt,
bekam ich ebenfalls,
 mit einem gütigen Lächeln von Monsieur D.,
5.-- sFr. 
So auch mein Bruder,
denn der  (knappe 6 Jahre alt)
 hatte sich beklagt,
dass auch er gerne 5. -- Franken,
Süssigkeiten Geld haben möchte.
 
Monsieur D. meinte:
"Dann mein Kleiner,
wir machen auch eine mündliche Vertrag,
dass du musst massieren meine Hände"
OK?
 
So kam es,
dass ich an der Glatze rumwuselte
und mein Bruder,
nach dem ausziehen des roten Siegelring von Monsieur,
die Hände mit fein duftender Creme einschmierte.
Von beteiligten "besondere Handmassage" genannt.
hahahahaha!
 
Übrigens!
Dieser Siegelring war doch eindeutig ein weiterer Beweis,
 dass Monsieur Königlich sein musste.
Denn bisher,
 hatte ich noch nie einen Mann mit solch einem Ring gesehen.
 
Wie dem auch sei.
Eines Tages kam Monsieur D.
zu uns nach Hause und erklärte:
"isch habe mir überlegt,
dass ist gut für meine kleine Angel,
 wenn sie bekommen eine Aufgabe.
Sie müssen unter andere Enfants (Kinder).
 
Liebe Mama Silvie,
Isch habe Kontakte!
isch nehme nun meine kleine Engel mit
 und bringe dann wieder zurück"

Was vielleicht wie eine Frage hätte ankommen sollen,
wurde ohne abwarten der Antwort von Mama,
 in die Tat umgesetzt.
 
Ein paar Minuten später,
sass ich im dunkelblauen Oldtimer von Monsieur
und er erzählte mir auf der Fahrt:
"isch habe gute Kontakte
und du wirst sehen,
 das wird dir machen Freude.
Du musst haben Sozialkontakte..."

Was auch immer das sein sollte,
ich wusste es nicht.
Nur das darin enthaltene Wort Kontakte,
kannte ich zu genüge.
 
Kontakte - war Monsieurs D. Lieblings Wort.
Im Laufe der kommenden 4 Jahre,
glaubte ich das es niemanden gab,
den Monsieur D. nicht kannte.
Für alles und jedes hatte er Kontakte.
 
An diesem Abend,
es war im übrigen schon dunkel.
Also Winter.
Fand ich mich in einem Raum,
mit einer Spiegelwand,
einer langen Stange,
5 Mädchen in Tutu`s
und einer streng blickenden Dame,
wieder.
 
Chère Madame Faust,
das ist mein petite Angel
und sie möchte so gerne tanzen.
"NEIN" dachte ich "eigentlich möchte ich nur nach Hause"
Monsieur D. sprach mit der Dame in Deutsch
 und wiederholte alles nochmal in Französisch.
Sie war nämlich der Deutschen Sprache gar nicht mächtig.

Oh Gott!
 
Wie es sich später herausstellte,
war Madame Faust überhaupt nicht von mir begeistert.
zu alt,
zu klein,
und zu dick!
waren die Kriterien.
 
Das erzählte mir Monsieur D. auf der Rückfahrt im Auto.
Das passte zu der von mir beobachteten Gestik und Mimik von Madame.
Das sie alles andere als erfreut,
wäre einem Tauben und Blinden,
 nicht verborgen geblieben.
Doch Monsieur erzählte:
"isch habe gekämpft wie eine Löwe.
Nun musst du auch geben alles.
Und Madame hat gesagt,
dass du nur so lange kommen kannst,
wie du bist gut in Schule."
 
"Ausserdem meine Kleine,
keine 5.-- Fr. mehr,
also auch keine Bonbon mehr
und du musst trainieren,
trainieren, trainieren.
 
Um das mal Richtig zu stellen,
ich war kein Dickes Kind,
etwas runder,
aber nicht Dick.
Sah mich aber seit diesem Abend,
 als irgendwas zwischen einer dicken Hummel und einem Hamster,
aber auf jeden Fall im Tutu

Egal!
 
Ich ging brav zum Unterricht.
1x eine Stunde pro Woche.
Ich erhielt ein Himmelblaues Trikot mit Halbärmelchen
und einem kleinen Tüllbesatz unterhalb meines Bauches.
Ausserdem Rose Ballettschuhe (ohne Gipskappe)
die rochen so super nach Leder...
sowie Haarnetze - und Spangen.
Alles von Monsieur D. bezahlt.
(was ich nicht wusste)
 
Madame Faust,
die einst in Paris eine angesagte Nummer gewesen sein musste,
(laut Monsieur D.)
blieb mir gegenüber wie ein Eisklotz.
Mäkelte in jeder Stunde an mir rum.
Meine Haare seien nicht straff genug nach hinten gekämmt.
Meine Figur sei niemals die einer Tänzerin,
Ausserdem hätte ich kein Gefühl pur la Dance.
Sei mit 7 Jährig nicht mehr biegsam
und würde auch nie eine Ballerina für die Bühne werden.
 
Das alles übersetzte mir Silvianne
die Deutsch und Französisch sprach
und meine neue Freundin wurde.
 
Monsieur D. hatte mit seiner Idee,
sowas von ins Schwarze getroffen.
Ich liebte die Musik,
 die von einem Herrn mit langen schmalen Fingern,
am Klavier gespielt wurde.
So auch die Musik vom Band.
Ich liebte mein Trikot und die Ledernen Schühchen.
Diese nahm ich manchmal mit ins Bett,
weil sie so gut rochen.
 
Ich liebte es,
 dass ich eine Aufgabe hatte.
Nämlich von mal zu mal zu trainieren.
Egal was Madame wie sagte,
ich ging fürs Leben gerne dorthin.
Wollte oft gar nicht nach Hause 
und guckte deshalb bei der nächsten Gruppe zu.
Meistens spedierte mich Madame etwas unsanft hinaus.
 
Auf dem Nachhause Weg,
 machte ich im Laub auf der Strasse meine neu erlernten Positionen
und wirbelte wie wild umher.
Stellte mir vor,
 wie ich irgendwann eine Ballerina sein würde.
 
Eine ¨Prima Ballerina auf der Bühne,
doch Bitte ohne Publikum.
Das war mein Wunsch!
 
Meine armen Eltern waren am verzweifeln,
 als ich mit dem Wunsch kam,
 im Kinderzimmer einen grossen Spiegel haben zu wollen.
"Denn schliesslich muss ich mich überprüfen können"
erklärte ich meinen Eltern ganz verzweifelt.
Doch es fehlte das Geld!
Im Radio wurde von mir,
 zum Leidwesen von allen,
 Klassik eingestellt
und im langen Flur nicht nur Minuten,
sondern Stundenlang geübt, geübt und geübt.

Mein Glück!
In der nun immer von mir geputzten grossen Scheibe des Flurs zum Wohnzimmer,
fand ich mein Spiegelbild.
 
Mama guck!
So muss ich das machen!
Mama guck!
jetzt kann ich das Bein schon bis hierhin anheben!
Mama guck! schon bald bin ich beim Spagat ganz unten!
Mama guck!
Mama guck!
Mama guck!
 
Meine arme Mama...
 
als ich dann plötzlich den Spagat
und das Bein kerzengerade hochheben konnte,
staunte nicht nur Mama,
sondern auch Madame.
Und genau da kam der Wendepunkt in der Geschichte zwischen Madame und mir.
Sie begann mich,
 immer noch sehr streng,
doch gerecht zu fördern.
Das Eis schmolz so zu sagen.
 
Irgendwann durfte ich plötzlich 2 Mal die Woche in den Unterricht.
Mit erhobenem Finger wurde ich ermahnt:
"nur wenn deine Schulnoten gut bleiben"
ich nickte mit einem erlösenden Seufzer ganz glücklich.
 
4 Jahre gingen ins Land,
Da wurde ich von Madame auserkoren,
 an einer Aufführung in einigen Monaten,
die Hauptrolle tanzen zu dürfen.
Ich war so aufgeregt als ich die Mitteilung erhielt.
Schwanensee!
In einer speziellen Art,
 nur von Kindern aufgeführt.
 
Die nächsten Wochen drehte sich alles um diesen grossen Tag.
doch bei dem Gedanken vor Publikum aufzutreten,
wurde mir mehr als mulmig und ich machte mir fast ins Tutu.
Doch irgendwie würde ich das wohl schaffen.
 
Als ich zu Hause erzählte,
dass ich nun bald zur Kostümprobe erscheinen muss,
wurde Mama ganz komisch
und druckste rum
"mmmmhhhh,
äääähhhh
 ich muss dir was sagen"
es ist so - mmmhhh!
du kannst nicht daran teilnehmen"
WAAAASSS!
schrie ich
ABER ICH MUSS!

und die Tränen flossen noch bevor ich wusste warum nicht.
Irgendwie verhiess Mamas Gesichtsausdruck so was Definitives.
 
Alles was ich an diesem Abend
und den nächsten Tagen hervorbrachte,
meist unter einem Tränenguss,
versickerte ins Bodenlose.
 
Es stand fest!
Wir würden kurz vor diesem ersehnten Auftritt wegziehen.
An einen Ort über 3 Stunden entfernt.
Laut meinen Eltern gab es keine Alternative.
Auch das Gespräch mit Monsieur D. brachte nichts,
ausser Verzweiflung und einen See aus Tränen.
 
Ich war so am Boden zerstört,
dass ich mich heute nicht einmal mehr daran erinnere,
wie der Abschied von Madame Faust,
den anderen Ballett Mäusen
und vor allem von Monsieur D. war.
 
Ich sah keine der Personen je wieder.
Die Akteure aus dieser Episode meines Lebens,
 auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Doch werden ihre Gesichter bis zu meinem Lebensende
in meinem Herzen bleiben.
So als hätte ich sie erst gestern gesehen.
 
schnieff!
 
Die Ballett Geschichte nahm nach kurze Zeit
- etwa 1,5 Jahre später -
in einer Deutschschweizer Grossstadt ein Ende.
Meine Eltern konnten das Geld für den Unterricht nicht aufbringe.
Überhaupt...
es gefiel mir dort überhaupt nicht.
Mein Herz und die Sehnsucht bluteten,
 beim jedem Vergleich von Madame Faust`s Unterricht
 und dem der jungen Russin.
Die hübsche neue Ballettlehrerin unterrichtete in riesen Gruppen,
Orientierte sich eher in die Jazz Richtung
und der Einzelne ging völlig unter.
Zudem rührte bestimmt meine Pubertät,
 den "Null Bock & Trotz Blues" tüchtig an.
 
Die 4 Jahre...
....die Geschichten mit Madame Faust, Monsieur D.
Silvianne, Christine und Lilianne und wie sie alle hiessen,
die wird mir niemand nehmen können.
Die Einsicht in eine besondere Welt,
in eine Episode,
die genau dann richtig war,
als ich sie gebraucht habe
und mich enorm gestärkt hat.
 
denn...
 
Sie zeigte mir auf,
dass bestimmte Menschen wie Engel geschickt werden.
In einem Leben neue Weichen stellen können und
nach Beendung ihrer Mission von der Bildfläche verschwinden.
Und
dass wenn man was will,
man es schaffen kann.
Egal wie reich, arm, gross, klein, dick oder alt man ist.

Leute!
ich muss los...
auf ein Tänzchen im Wohnzimmer
ohne Spiegel.
hahahahaha!