Freitag, 30. September 2016

Überraschungen...

"das Bewusstsein eines erfüllten Lebens

und die Erinnerung an viele gute Stunden

 sind das grösste Glück auf Erden."

Marcus Tullius Cicero"
 
 
Blaubeer Muffins mit Amaretto Zuckerguss sind sehr beliebt.
 
Eine Erfüllung kann aus unterschiedlichen Dingen und
Momenten bestehen.
 
Das bringt mich grad auf die Idee...
 
Ich glaube es ist wieder mal an der Zeit,
 dass ich einige Muffins backe
und eine Verteilrunde zu den Nachbarn drehe.
 
Überraschungen sind eine Art von Erfüllung für mich.
 


Donnerstag, 29. September 2016

Bauernregel...

"Kommt Michael heiter und schön,

 wird es noch vier Wochen so gehn."

-Bauernregel -
 
 
 
(c) Foto ByHeiAngel
 
Da bin ich mal gespannt,
ob der Michel nicht schummelt.
Oder besser gesagt,
der Bauernkalender.
 
Eigentlich egal -
denn mein Herbst mach ich mir schön.
Und ich hoffe Du auch!


Mittwoch, 28. September 2016

Noch besser!

"Beginne am Anfang",

sagte der König ernst,

"und fahre fort,

bis du ans Ende kommst.

Dann höre auf."

- Lewis Carroll -
 
nicht perfekt und trotzdem schön!
Leidest Du auch darunter immer alles PERFEKT machen zu wollen?
Kannst Dinge manchmal auch nicht Beiseite legen oder abschliessen,
weil es bestimmt noch besser und schöner geht?
Hat man Dir auch nie gezeigt wo der "Aufhör Knopf" ist,
Nur der "Start" Button?
 
Es ist manchmal echt ein Kreuz.
 Ich glaube wir müssen damit aufhören.
Denn unter dem Strich quälen wir uns selbst damit.
 
und weisst du was?
 
Da liebe ich es Fotobücher mit Text zu gestalten.
Das anerzogenes Perfekt sein wollen bei solchen Dingen,
lässt mich dann Stunden damit verbringen,
Fotos und Text hin und her zu schieben.
Finde dauernd etwas,
 dass noch nicht so ist wie ich mir das vorstelle.
Früher rechtfertigte ich es immer mit meinem Sternzeichen!
 
hüstel hüstel!
 
irgendwann sagt dann mein Mann:
"ich glaube - jetzt ist es dann gut"
Recht hat er.
Er ist oft mein liebevoller
und besorgter Bremser.
Zum Glück!
 
Doch siehe da,
nun ist es schon ein paar mal passiert,
dass ich nach dem Druck,
einen üblen Schreibfehler entdeckte.
Nicht so einen Kleinen,
ne!
Ein richtiger Patzer,
einer der schon fast weh tut
und das,
obwohl ich von hinten bis vorne alles kontrolliert hatte.
 
Mist!
 
gedruckt ist gedruckt!
 
tut echt AUTSCHN!
 
Da bekomme ich fast Augenherpes,
möchte am liebsten den Fehler rausschneiden.
Aber dann wäre da so ein hässliches unperfektes Loch.
Überkleben?
ausradieren?
bemalen?
die Seite abtrennen?
 
ALLES AUTSCHN!
 
Bis jetzt war es immer so,
 als würde irgendwer an einem Rädchen drehen
und mal eben was ganz fies verschieben.
 
SABOTAGE?!?
 
Oder will mir da wer was mitteilen?
Von Oben vielleicht?
 
Eventuell um mir zu sagen,
Du kannst dir Mühe geben wie du willst,
es wird nie perfekt sein,
schon gar nicht in deinen Augen.
Finde dich damit ab.
Guck dich um,
so viele Dinge sind nicht 100 Prozent
und trotzdem toll und liebenswert,
schön und genial,
wunderbar und gigantisch.
und du?
Ausgerechnet Du,
stellst den Anspruch,
 dass du etwas in der Art schaffst.
Etwas ganz ohne Makel?
 
HAHAHAHA!
 
Das Übel nimmt dann seinen Lauf,
denn meiste fällt nur mir der besagte Fehler auf!
Oder habe ich alles so anständige und
 wohlerzogene Personen um mich?
Egal!
Noch übler ist,
ich weise dann auch noch jeden darauf hin.
 
HAHAHAHAHA!
 
Wie doof ist das denn?
 
Nun habe ich ja gesagt,
ich höre ab Heute damit auf.
 
GROSSES INDIANEREHRENWORT!
 
Aaaaaalsoooo!
Solltest du nun in diesem Schreiben einen
 oder mehrere Fehler entdecken,
oder in einem der Vorgängigen Post`s?
 
Behalte es für Dich,
schau grosszügig drüber hinweg -
 es interessiert mich nicht mehr.
 
LA LA LA LA LA und TRALALAAAAA!
 
Grins!
 
Zumindest versuch ich es gerade -
Aber gib mir etwas Zeit,
bin sozusagen noch Lehrling.
Du weisst doch...
Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen.
Vor allem keine mit meinem Namen.
 
HAHAHAHA!
 
"Auf den Inhalt und die Aussage kommt es an."
Hat eine Freundin von mir mal gesagt.
mmmmhhhh!
Recht hat sie,
denn bei anderen mache ich auch keine Kontrolle
und nehme es Dankbar so wie es kommt.
 
Ab heute -
gleiches Recht für alle!
 
und ja!
ich weiss,
 dass Laub auf dem Foto hat Löchlein.
 
NA UND?
 

Dienstag, 27. September 2016

Guten Morgen!

Für mich ist...

"Ein guter Start in den Tag ist das A & O"

 
 
 
Denn ist es nicht auch hier so,
dass ich bestimme wie der Einstieg
 des Tages sich anfühlen kann?
 
So möchte ich kurz nach dem Aufwachen,
Mister Stress nicht an meine Seite einladen.
Ihm keine Plattform bieten.
Im Wissen,
dass einmal eingeladen,
 er meine Befindlichkeit arg beeinträchtigen kann.
Unter Umständen dann,
 den ganzen Tag als negativer Klotz an meinem Rockzipfel hängt.
 
Nee!
Möchte ich nicht.
Positives einladen.
Gefühle die mich mit Sanftheit umarmen.
Das entspricht mir viel mehr.
 
Der Einstieg dazu beginnt schon am Vorabend
Der Wecker wird so eingestellt,
dass für alles Notwendige genügend Zeit bleibt.
Nicht wie damals als Teenager,
10 mal diesen zum schweigen bringe,
um dann beim 11 Mal endlich,
aber schon genervt,
meinen Körper aus dem Bett schwinge.
 
Strich -
Erinnerungen weg gewischt.
 
Am Morgen -
nach Badezimmer und Ankleiden...
 
Meine Lieblingsmusik begleitet mich,
die gewohnten Handgriffe in der Küche zu machen.
Das Elektrolicht schien mir heute irgendwie zu grell.
Deshalb wurden schon vor dem Frühstück 6 Kerzen angezündet.
Wie hübsch alles aussieht,
 in diesem warmen Licht.
Hund legte sich gleich noch mal hin und
 der tiefe Schnaufer liess wissen,
dass sie noch ne Runde im Traumland drehen will.
 
Das monotone Geräusch der Kaffeemaschine,
scheint nicht so penetrant wie sonst.
Irgendwie wirkt alles sanfter und
auch wenn heute am Frühstücks Tisch nicht so lange gechillt werden konnte,
 wie an einem Sonntag,
 holte ich diesen irgendwie zum Dienstag dazu.
 
So einfach ist es!
Guter Morgen,
Du mein Start in den Tag.
Auch du hast die Berechtigung,
in aller Ruhe Einzug zu halten.
So, dass Du dich in deiner besten Form zeigen kannst.
 
Was gibt es Schöneres als eine zufriedene und gestreichelte Seele
oder gar zwei?
Denn mein Schatz winkte mir mit einem zufriedenen und
strahlenden Gesicht nochmal zu,
bevor er ins Auto stieg.  
"Tschüss - bis heute Abend"
Winkte ihm im Wissen nach,
dass der Abend,
wie alle Abende zur Verabschiedung des Tages,
ebenfalls genossen wird.
 
So,
 nun wende ich mich meinen Pflichten zu
mit einem ....
La La La ... auf den Lippen und einem guten Gefühl.
 
Ach!
und bevor du das Haus verlässt,
vergiss nicht die Kerzen auszupusten.
Schmunzel!

Montag, 26. September 2016

Kraft getankt...

" Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein."

- Hugo von Hofmannsthal -
 

Heute mit einem Spaziergang Kraft getankt.
Gute Gespräche mit meinem Mann geführt.
Über unseren Hund geschmunzelt.
Gelacht und tiiiiiiiiiief durchgeatmet.
War das schön!
 
und ja!
es ist so wie Herr von Hofmannsthal es sagt,
bis in die Herbstfarben der Bäume kann man die Stille,
aber auch die Kraft der Natur spüren.
War das schön!

Sonntag, 25. September 2016

Spontan...

"Das Spontane ist das Unverdorbene"

- Johann Wolfgang von Goethe -
 
 
Deshalb habe ich mich ganz spontan für dieses Bild entschlossen,
und verschwinde nun genau so spontan,
 in den Sonntag Abend,
 mit den besten Grüssen an Dich.
 

Samstag, 24. September 2016

Das Steckenpferd...

"Das Steckenpferd ist das einzige Pferd,

das jeden über den Abgrund trägt."

so heisst es im Buch
365 gute Gedanken für die scharfsinnige Jungfrau
 
Weiter:
"Die Jungfrau sucht sich gerne Hobbys,
die Ausdauer erfordern und
den Geist auf Trab halten.
 
Also ich würde mal empfehlen,
natürlich nur wenn mich jemand fragen sollte,
hihihihihi
 
Jeder sollte ein Hobby (Steckenpferd) haben.
Egal welches Alter, Sternzeichen oder Geschlecht.
 
Aber vor allem dann,
wenn jemand über Jahre im Beruf eingespannt war.
Sollte doch vor dem Anbruch in den Herbst des Lebens,
etwas gefunden sein,
dass die Erfüllung bringt.
 
Es gibt sooooo vieles das Spass machen kann
und wenig bis gar kein Geld kostet.
 
Da kenn ich Leute,
die Treffen sich zu Spieleabende oder Sträckel Nachmittage,
schliessen sich Wander- und Singgruppen an.
Werden zu Sozialdenkenden
und fördern mit Muskelkraft
oder Überredungskunst wohltätige Projekte.
Mein Opa,
 legte sich zum Leidwesen meiner Oma,
 irgendwann eine Modell Eisenbahn zu.
Diese füllte ein ganzes Zimmer aus.
Mein Bruder und ich fanden es toll!
 
Mein Vater schnitzte aus Rebstöcken Wichtel und Trolle.
Malte ganze Porzellan Service und
schweisste hübsche Gartenlampen aus Metall.
Meine Mutter strickte Puppen für kleine Kinder.
Machte schon damals,
aus Harassen hübsche Möbel im Shabby Look
oder bastelte Puppenstuben.
 
Andere werden zum Schrauber.
Nichts ist mehr vor ihnen sicher.
Sei es der alte Staubsauger,
über das Motorrad,
bis hin zur Küchenwaage.
Aber es macht sie glücklich!
 
Mein Mann,
 stellt spezielle Schlüsselanhänger aus bunten Bändern her.
baut Möbel oder hat tolle Ideen für den Garten.
Andere sind mit dem Wohnmobil unterwegs
und geniessen das ganz eigene Feeling,
Fremdes nicht mal allzu Fern kennenzulernen.
 
und ich...
vor mir ist fast nichts sicher,
was sich verbasteln lässt.
Im Moment wären noch einige Wollkürbisse fällig.
Man nehme dicke Wolle - stricke einen Schlauch nach gut dünken -
binde ihn oben ab - stülpe es um - befülle ihn mit Stopfmaterial
und schliesse ihn unten mit Nadel und Faden.
Nimmt ein kleines Stückchen Ast, das mit Heissleim als Stil angeklebt wird.
Ein bisschen Draht wird um ein Bleistift gedreht und
anschliessend am Wollkürbis festgemacht.
Super Rest Wollverwerter.
 
Und trotzdem gibt es in meinem Umfeld Menschen die sich beklagen,
das es ihnen soooooo langweilig sei,
seit sie pensioniert seien.
Also eigentlich schon früher an den Frei Tagen,
sei es schon so gewesen.
Doch wie schlimm,
käme heute noch dazu das sie älter,
wenn nicht so zusagen zu alt seien.
Zu Alt um etwas zu beginnen.
 
Letzthin beteuerte mir ein Mann mit knapp 70
genau das oben beschriebene.
Kurz darauf erzählte er mir,
 wie alt alle in seiner Verwandtschaft wurden.
Da gäbe es einige die sogar die 100er Grenze erreicht hätten.
 
Das wären ja noch weitere 30 Jahre Langeweile.
Gäääähn!
wie grausam!
Handelt es sich dabei um eine Form von Selbstbestrafung?
 
Sie lassen sich zu nichts ermuntern.
Fürchten sich vor dem Winter,
weil dann so gar niemand mehr auf der Strasse unterwegs sei,
mit dem man wenigsten ein Gespräch führen kann.
Frühling und Sommer gingen noch,
Aber Herbst und Winter schliiiiiimm.
Sie machen alles von anderen abhängig
und darben dahin,
 einsam in der Stube ohne Leben.
 
Hey Leute!
 AUFWACHEN!
schrei ich da und schupps dich an.
Du bist deines Glückes Schmied
und das Leben ist voller Möglichkeiten
und soooooo reich.
Wenn man es denn endlich in Anspruch nehmen möchte
und mit beiden Händen zupackt.
Und zu Alt -
Das gilt nicht!
Man ist nie,
aber wirklich gar nie,
niemals nie,
 zu Alt um etwas zu Beginnen.
Hey AUFWACHEN!
schrei ich noch einmal...
Such dir ein Pferd und schwing dich drauf!
Mach es zu deinem Steckenpferd.
Es wartet auf Dich mit scharrenden Hufen.
Und manchmal wird daraus so viel Erfüllung,
das eine Wandlung in die Welt zum märchenhaften Einhorn möglich ist.

Freitag, 23. September 2016

Betonkürbis

Man nehme:
 
einen Damenstrumpf,
stülpe ihn über ein hohes Gefäss
und
fülle einen Teil mit flüssigem Beton.
Verknotet,
 kannst Du nun eine Kugel formen.
Bindest diese mit Gummiringen so ab,
dass es wie die Schnitze eines Kürbisses aussieht.
 
Ist alles schön durchgetrocknet?
Was mehrere Tage dauern kann.
Schneidest Du den Knoten auf.
Entfernst die Gummibänder und
 den Damenstrumpf,
lege oben in die Vertiefung,
 wo einst der Knoten sass,
 etwas Erde hinein
und setze kleine Hauswurzröschen drauf.
 
Fertig ist die Wetterfeste Deko für den Herbst!
 
Eine ähnliche Anleitung findest du hier
Bitte anklicken
 
Viel Spass!
 

Donnerstag, 22. September 2016

Giesbert und Frau Drescher...

Fragte mich gestern meine Freundin A.
Im Wissen das sich das ganz Bald ändern wird,
antwortete ich mit einem schmunzeln:
"Nein "noch" nicht."
 
"Ach!
die Bilder von ihr musst du Dir unbedingt mal angucken.
Die sind soooo toll!
Wie auch die Geschichten.
Meine Kleine und ich sind echte Fan`s von ihr."
schwärmte A. weiter
 
Gesagt - getan!
durchforstete ich heute das Internet.
und muss meiner Freundin wirklich beipflichten.
Nicht nur die Homepage von Frau Drescher ist wunderschön....
Ihre Bücher zeigen sich sehr ansprechend.
Was für Kinder gedacht,
weckt die Mädchenseite in meiner Seele.
Muss sogar gestehen,
das es ein klein wenig... hihihihi
Oder ein bisschen mehr,
ein Fingerabdruck meines Gartens wieder spiegelt.
 
Und wie sollte es anders sein,
fand ich passend zum heutigen Herbstbeginn
für mich und Dich,
folgendes kleines Filmchen (anklicken)
 
Ich glaub ich muss mal in meinen beiden Regenfässern gucken,
ob sich dort vielleicht eine Gieselinde einquartiert hat
und manchmal mit unserem Hund tiefgründige Gespräche führt.


Mittwoch, 21. September 2016

Lebensmusik...

"Mit dem Leben ist es wie mit der Musik.

Beides muss statt nach Regeln mit Fantasie,

Gefühl und Instinkt komponiert werden."

- Samuel Butler der Ältere -
 
um etwas Musik
 mit Herz, Gefühl und Kopf zu hören
 
 

Heute ist Weltfriedenstag,

ich feiere den jeden Tag.

Dienstag, 20. September 2016

Aurelius sagt...

Das ist Freundschaft

Miteinander reden und lachen,
füreinander da sein und einander helfen.
Gemeinsam schöne Bücher lesen,
scherzen,
aber zugleich auch Respekt erweisen.
Gelegentlich anderer Meinung sein,
aber ganz ohne Gehässigkeit,
ganz so,
wie man auch mit sich selbst im Widerstreit liegt.
Gerade durch die Meinungsverschiedenheit
die vorherrschende Eintracht würzen,
einander etwas lehren
und voneinander lernen.
Abwesende schmerzlich vermissen,
Zurückkehrende freudig empfangen
durch Zeichen der Liebe und Gegenliebe,
die von Herzen kommen,
die sich in Miene, Stimme, Blicken und
tausend freundlichen Gesten äussern,
die Herzen wie Zündstoff entflammen
und aus eins zwei werden lassen.
 
- Augustinus Aurelius -
 
Ein Dankeschön an meine Freundinnen und Freunde,
schön das es Euch gibt!

 


Montag, 19. September 2016

Indemini

Willkommen am Ort der Stille

 am Anfang der Welt

so wird man auf der Homepage von Indemini begrüsst.
Was für ein Wunder,
 dass dieser schlummernd wirkende Ort überhaupt eine solche Seite besitzt.
 
Idemini  im Val Veddasca / Tessin
Übrigens...
 
über Alpe die Néggia erreichten wir im März 2014 den Ort  Indemini
Indemini
 
Für uns schien es bei unserem Besuch nicht der Ort am Anfang,
sondern am Ende der Welt zu sein.
So winzig der Ort mit den ineinander verschachtelten Häuschen
und den hübschen gepflegten Gemüse und Blumengärten.
Den steilen gepflasterten Gassen zu den Eingangstüren.
 
Indemini
 
Das MINI im Ortsnamen hat seine Berechtigung voll und ganz.
Dachte ich als ich Oben an der Hauptstrasse stand
und später im einzigen Ristorante mein Aqua Minerale trank.
Der Italo Pop aus dem Radio,
war irgendwie unpassend und
wirkte eher wie ein Störenfried.
Dafür hörte sich der Singsang der Lokalbesucher,
 bei ihrem Austausch von Neuigkeiten,
melodiös an.
Jedoch in einem Italienisch,
 das mit den Schullektionen wenig zu tun hatte.
 
 
 
Irgendwie kam mir damals alles so unwirklich vor.
Ob es an den "Nachwehen" der Kurvenreichen Anfahrt
oder vielleicht eher,
 an dem vom Tal her kriechenden Nebel lag,
weiss ich nicht.
Hier könnten Geschichten geschrieben werden.
Ein wundersamer und bezaubernder Ort.
 
Indemini
 
Besitzt keine Poststelle mehr,
dafür ein Postauto das zwischen Magadino
und dem kleinen Ort verkehrt.
Schliesslich dürfen die noch 20 ganzjährig,
 festansässigen Anwohner,
 nicht von der Umwelt abgeschnitten werden.
So auch die Skifahrer im Winter und sonstigen Gäste das ganze Jahr über.
 
Indemini
 
Hat keine Schulpflichtigen Kinder mehr.
Das ergibt ganz automatisch das Gefühl von einem Schlaförtchen.
So ganz ohne Kinderlachen?
Kaum vorstellbar.
Vielleicht lachen hier die Erwachsenen mehr,
weil zufriedener?
Hier am Beginn oder Ende der Welt.
 
Oder
es werden hier Holzscheite zum Leben erweckt
und so ist nur ganz besonderen Mensch das Kinderlachen vorbehalten?
Man weiss es nicht.
 
So in etwa,
stelle ich mir nämlich den Ort vor,
in dem an einem Winterabend Pinocchio geschnitzt worden ist.
ja - ich weiss -
meine Fantasie...

Ja und ich weiss ---
Meister Geppetto war in Italien ansässig.
 
Apropos! Italien.
 
Indemini ist der einzige Schweizer Ort in diesem Tal.
ich glaube,
so fühlte es sich zumindest an...
sogar der aller einzige Ort überhaupt.

Gegenüber liegend von Indemini
Wald - Wald - Wald
und vielleicht 1 oder 2 Alpen
dann wieder Wald - Wald - Wald
 

Genauso wenn man,
wie wir...
weiter fährt.
Im Serpentinenreicher Abfahrt,
ist man Ratzfatz an einem verlassenen Grenzposten vorbei
und befindet sich,
ehe man sich versieht in Italien.
 
Wobei gesagt werden muss,
fährt man auf der 1 Autobreiten Strasse,
ist man alleine unterwegs ist.
Natur pur - links und rechts.
Wald - Wald - Wald - eben...
Aber Schööööön!

Wenn da nicht plötzlich ein Verlassens Gefühl aufgekommen wäre.
Das Navi hat unterdessen kurzeitig seinen Dienst gekündigt
und es blieb nichts anderes übrig,
 als einfach dem einzigen Weg Talwärts zu folgen.
Keine Menschenseele...
Nur wir mit Hund,
in einem alten Auto
und viel Natur im Bergwärts Modus.

Bis wir durch die Bäume hindurch den Lago Maggiore erblickten.
Uff!
Alles richtig gemacht!

Lago Maggiore

Ausser das unser 4Beiniges Herzchen,
durch das kurvige hin und her,
ihr Frühstück von sich gab.

Nein!
es lag nicht am eigentlichen Fahrstil,
sondern an den Serpentinen.
hahahaha!

Für kurze Zeit,
wenn wir sie später vor einer Fahrt ins Auto lotsten,
sass sie mit einem "armes Schnäuzchen" machend,
im hinteren Teil des Autos
und schien zu sagten:
"Aber Bitte Leute, kein Indemini mehr"

Mittlerweile waren wir,
ohne Probleme von Fellknäuel,
noch einmal dort.
Die Geissenspuren und Köttel auf der Alpe die Néggia,
haben sie wohl voll auf entschädigt.
hihihihihi

wird Schneggele genannt und mag Geissenköttel Pralinen

Wir finden Indemini einfach "ZAUBERHAFT"
und deswegen hat dieser Ort alle Mal,
 einen Platz auf dieser Seite verdient. 

Sonntag, 18. September 2016

Sonntag...

Vielleicht solltest Du diesen Ratschlag Morgen zum Wochenbeginn nicht vergessen...

"Man sollte auch an Wochentagen ein paar Augenblicke Sonntag sein lassen."

 

Samstag, 17. September 2016

Jungfer im Grünen...

Sind sie nicht hübsch diese Jungfern im Grünen?
 
und so vielseitig...
 
gedeihen sie im Gartenbeet,
wie auch im Blumentopf.
Sie sähen sich selbst wieder aus.
 
Brauchen keine besondere Pflege.
Passen wunderbar in Saisonale Sträusschen
und ihre Samenstände die wie kleine längliche Ballons aussehen,
wirken hübsch als Trocken Deko.
 
In deren Inneren findest du die Samen welche geröstet oder
 auch so gegessen werden können.
Das weil...
die hübschen Jungfern
mit dem Schwarzkümmel verwandt,
jedoch ganz anders schmecken.
 
Manche behaupten,
der Geschmack erinnere an Kaugummi.
 
????
 
Nur zu viel auf einmal,
 solltest Du dir davon nicht genehmigen.


Freitag, 16. September 2016

Deko Queen...

Man nennt mich Deko Queen!
 
hahahahaha!
 
Frau Kuh Muh - ihres Zeichens Wandaufhängung -
im Alm Abtriebs Look. hihihihi
 
Erst war ich beleidigt,
 als ein Kollege meines Mannes,
 mich an einer Geburtstags Feier etwas von Oben herab,
 so nannte.
 
Doch dann dachte ich,
 auch das ist eine Auslegungssache?
Was soll`s?
So komme ich zu einem Titel,
wenn es zur Miss nicht mehr reicht...
Grööööhl!
 
Mal ehrlich so ein wenig Dekoration hat noch niemandem geschadet.
Ausser wenn...
Rückmeldungen um die Weihnachtszeit sich so anhören:
"Ihre Fenster sind immer soooooo schön gestaltet,
bin vor lauter gucken mit dem Auto fast in den Bach gefahren."
 
UPS!
 
Daran möchte ich echt nicht Schuld sein.
 
"Anhalten und einen heissen Tee geniessen erlaubt"
war meine etwas überraschte Antwort.
 
Dekorieren ist so einfach und macht Spass!
Kostet auch nicht viel Geld,
 wenn man Naturmaterialien sucht und diese dann verwendet.
Glaube mir,
Beides tut der Seele gut.
Vorausgesetzt man hat Freude daran.
 
Lein Kränze gebunden und aufgehängt bringen den Landhausstyl...
 
Andere Dinge werden Jahr um Jahr wieder verwendet,
um gemalt, umgestaltet und anderes mit um...
bis sie eines Tages nicht mehr verwendbar sind.
In meinem Keller stehen Aufbewahrungsboxen,
auf denen die Jahreszeiten stehen.
Denn Ordnung ist das halbe Leben
und erspart mir die lange Suche.
 
Besen und Hexenhut sind schon lange im Besitz.
Auch immer wieder mal im Gebrauch,
zumindest der Besen - hahahaaha!
Frau Kuh Muh im Bild,
sieht doch mit Hortensien Kränzchen wirklich hübsch aus.
im Sommer trägt sie keines
und im Winter?
Vielleicht stricke ich ihr ein Käppchen.
ohohoho!
 
Wie du unschwer erkennen kannst bin ich nun im Herbst Modus.
Auch wenn ich letztes Jahr zur selben Zeit im Garten Unverständnis erntete.
Nicht das erste mal.
Hinter einer Hecke sagte eine Frau zu einem Mann:
"Warum tut sie das?
Jede Saison wird weggeräumt und neu dekoriert,
Diese Arbeit - ich verstehe das nicht
Hat die nichts besseres zu tun?
Warum tut sie das?"
 
Na Leute!
ganz einfach!!!
für mich...
und wer gucken will und sich daran erfreut,
darf das gerne tun.
So lange es einsehbar ist,
 versteht sich.
 
Übrigens die "Hecken Dame" hat in diesem Sommer plötzlich bunte Töpfe
 und eine Metall Echse in ihrem Garten aufgehängt.
Ihre grossen Pflanzkübel wurden in einem Muster angeordnet,
sowie einen Gartenzwerg in ihrem Garten platziert.
Ihr Tisch bekam eine bunte Decke und
einen Saisonale Bepflanzung drauf.
Da hat sich anscheinend ein Deko Fünkchen bei ihr niedergesetzt.
Aufgepasst -
bis zur Queen ist es manchmal nicht mehr weit.
 
hihihihi
 
Es lebe die Dekoration!!!

Donnerstag, 15. September 2016

Besonders...

Heute eine Karte mit folgendem Text erhalten,
diesen möchte ich an DICH weiter geben.
 
Du bist besonders

Wenn ich dir etwas geben könnte,

dann würde ich dir die Fähigkeit geben,

dich selber so zusehen -

damit du erkennen kannst,

was für ein besonderer Mensch du bist.

- Barbara A. Billings -
 
Astern Grüsse
 
 


Mittwoch, 14. September 2016

Jiminy

es gibt Dinge,
 die rühren etwas eindringlicher an meinem Herz.
Vor allem wenn es um Tiere geht.
Dazu gehören auch Insekten.
Unter anderem Jiminy Grille!
 
Benannt nach der Grille aus dem Pinocchio Trickfilm.
 
Aber mal ganz von vorne erzählt.
 
Vor 2 Jahren entdeckt ich im Garten,
 an einer nicht allzu hohen Böschung,
erst ein Loch, dann 2 und dann immer mehr Löcher.
 
Keine Ahnung welches Tier sich hier verausgabt.
begann ich einige Nachbarn zu fragen,
 um was es sich wohl handeln könnte.
Denn Nachbarn wissen fast alles,
auch wenn sie keine Ahnung haben.
gröhl!
 
"uiuiui...
Ganz schlimm"
meinte der erste Befragte.
"bestimmt sind es Wühlmäuse"
 
"Ne - glaub ich nicht,
 die Löcher sind viel zu klein"
entgegnete ich.
 
"Neiiiiiiin!
das sind im schlimmsten Fall Rattenbehausungen"
so die 2. Nachbarin
"da musst du sofort mit Gift dahinter"
 
"Neeeee!
bestimmt nicht
die Löcher sind viel zu klein"
sagte ich auch hier.
 
Bald merkte ich,
das ich so auf kein Ergebnis kam.
Anscheinend projizierte jeder seine eigenen Gärtnerängste in die Antwort.
 
So legte ich mich eines Morgens mit Stuhl und Kamera auf die Lauer.
Mal gucken was da raus oder rein kriecht.
Es dauerte nicht lange und ein schwarz glänzendes Köpfchen guckte raus.
Luft rein?
schien es zu fragen.
Ok!
Dann kann ich mich ja nun sonnen.
 
Meine Kamera klickte und klickte.
von allen Seiten wurden Fotos gemacht.
Verschwanden zu Beginn die halbfingerlangen Gesellen im Bau,
blieben sie mit der Zeit trotz meiner Anwesenheit auf ihren Plätzen.
Diese erinnerten irgendwie an kleine Sonnenbalkone.
 
Eine Bekannte kam vorbei.
Ich sagte guck mal,
ich zeig Dir was...
Unterdessen hatte ich Dank Internet herausgefunden,
dass es sich bei den schwarzen Gesellen um Grillen handelte.
Ein kurzer lauter Schrei unterbrach ihr Handeln,
denn ohne Vorwahrung wollte sie die Neugierige Grille tot treten.
 
"Was schreist du so?
Die machen dir alles kaputt,
fressen alles weg.
Wir haben in unserem Garten alle Löcher mit Gift vollgespritzt ,
seither haben wir Ruhe."
sagte sie stolz.
 
Waaaas?
"Was habt ihr gemacht."
Ich konnte nicht glauben was sie mir da erzählte.
ausser grillen.
die tun sonst gar nichts."
Ich war empört.
 
Es reichte mir schon was in Japan damit gemacht wird.
Gefangenschaft in kleinen Boxen ein Leben lang
und Teilnahme an "Gesangs (grill) Wettbewerben.
Das aber mein Umfeld sich nicht informiert,
wo es heute doch so einfach ist,
 kann ich nicht verstehen.
 
Die erst entdeckte Grille erhielt von mir den Namen Jiminy.
Im Laufe des Sommers zählte ich an die 12 Behausungen,
 vor denen Abends ein ganzes Konzert los ging.
Es gehörte in unseren Garten wie die Blumen.
So sassen wir oft im Dunkeln und lauschten dem Gesang.
Er brachte ein Südländisches Flair in unser Anwesen.
 
Dann im Herbst,
 fuhren auf den Anliegenden Grundstücken grosse Maschinen auf.
Die Wiesen mit Obstbäumen mussten Beton, Kran und Lärm weichen.
 
Bei uns im Garten herrschte Chaos,
denn überall waren nun flüchtende Grillen zu sehen.
Es war für mich kaum auszuhalten.
Ich konnte nichts weiter tun,
als den kleinen Hügel,
 entgegen allem Nachbarschafs Unverständnis,
nicht mehr zu mähen.
Vielleicht würden sich die Grillen,
wie die Vögel auch an den Lärm gewöhnen?
 
Taten sie aber nicht.
Sie blieben verschwunden
und die Nächte stumm.
 
Dann sah ich kürzlich die Werbung für Nachhaltiges Gärtnern.
Dort wird die Geschichte einer Grille erzählt die nicht mehr weiss wo sie hin soll.
Alle würden für Tiere in Afrika spenden,
für Zoos und Tierheim Hilfe bieten.
Doch klein Grille und unzählige Insekten,
welche vor dem Aussterben bedroht sind würden nicht beachtet.
 
Ich sass auf dem Sofa,
mir rann eine Träne über die Wange,
als ich zu meinem Schatz sagte:
"guck -
wie unsere und Jiminy"
schnief!!!
"die sind nicht mehr zurück gekehrt"
schneuz!!!
 
Schatz machte auch ein Betroffenes Gesicht.
 
Unterdessen wich der Lärm,
den Neubezügern der Eigentumswohnungen.
Es kehrte etwas Ruhe ein.
Niemand interessierte der Verbleib der Grillen.
Nein im Gegenteil erzählte mir die Bekannte erneut:
"Wir hatten auch zu Beginn dieser Saison,
wieder solche widerliche Grillenlöcher im Rasen,
aber hatten noch etwas Mittel vom letzten Jahr."
 
Das hier ein nochmaliges eindringliches Gespräch folgte,
 kannst du Dir vielleicht vorstellen.
 
Also wie dem auch sei!
Vor ein paar Nächten trat ich mit dem Hund in den Garten,
unsere Abkürzung zum Pipiplatz ausserhalb,
da vernahm ich ein mir bekanntes Geräusch.
Ich rannte ins Haus und schrie:
"Schaaaaaaatz!
Sie sind wieder da!!!"
nach einem tiefen Seufzer
"Schatz Jiminy und seine Familien sind wieder in unserem Garten"
 
und wir strahlten glücklich alle drei
ja - sogar unser Hund schien zu verstehen,
das was Schönes passiert sein musste.
Da sag ich mal
Glück gehabt!!!
Happy End!!!
 
mein erstes Bild welches ich damals von Jiminy geknipst habe.
 
 
 
 
 

Dienstag, 13. September 2016

Gute Laune...

 

"Begrüsse Morgens die gute Laune,

damit sie dich den ganze Tag wie ein Freund begleitet.

 Ziert sie sich etwas,

 tu etwas das dir gut tut,

so lädst du sie ein.

Montag, 12. September 2016

kleine Geste...

"Bemühe dich nicht um viele schöne Worte,

wenn du mit einer kleinen Geste mehr sagen kannst."

Dieses Bild ein Geschenk von mir an Dich
 

Sonntag, 11. September 2016

Kreise entstehen lassen...

"Du bist ein Kind des Universums,

nicht weniger als die Bäume

und die Sterne:

Du hast ein Recht,

da zu sein.

- aus "die Lebensregel von Baltimore" -
 
 
lange suchte ich nach einer Antwort,
 
WAS IST MEINE AUFGABE IM HIER UND JETZT?
 
und ich glaube sie gefunden zu haben.
Sie ist so einfach,
wie auch schwierig.
 
MEINE AUFGABE IST GLÜCKLICH ZU SEIN!
 
Das ist dir zu einfach?
 
DANN LASS DICH AUF FOLGENDES EXPERIMENT EIN.
 
Am Anfang steht,
 dass du darauf hin arbeitest bis Tief ins Innere Glücklich zu sein.
Mit dem was du bist und hast.
was du schaffst und tust.
 
In meinem Falle hiess es schon immer,
nur zu tun was mir gefällt.
Egal was andere sagen.
Das eine oder andere Mal liess ich mich auch überreden,
um dann später doch das zu tun was ich fühlte.
 
So hatte ich z.B oft schlecht bezahlte Jobs,
doch immer solche die mir gefallen haben.
Trotz allem kam ich immer irgendwie über die Runden.
Gut!
kurzzeitig hatte ich mal 3 Jobs zur selben Zeit.
hahahaha!
laugte längst nicht so aus,
wie etwas das ich nicht gerne getan hätte.
Oder ich schnippelte nach Feierabend noch Haare.
Verkaufte nebenbei Handarbeiten.
 
ALS ICH MEHR UND
MEHR DARAN ARBEITETE GLÜCKLICH ZU SEIN...
(es ist echt eine Arbeit)
 
da veränderte sich mein Umfeld.
Es war wie ein Zauber.
Es wurde Liebevoller,
angenehmer,
Stressfreier und Hilfsbereiter.
Irgendwie kam das Gefühl auf behütet und eingebettet zu sein.
In ein Gefüge das es Gut mit mir meint.
Manchmal passieren sogar Dinge,
die wie ein kleines Wunder sind.
 
Es ist als würde man einen Stein in einen See werfen.
Es entstehen sichtbare Ringe an der Wasseroberfläche.
Es kommt was in Bewegung.
(auch unter der Oberfläche)
Und deswegen,
auch wenn wir die letzten Ringe,
 am andern Ende des Ufers,
 gar nicht mehr wahrnehmen können.
Dein Tun strahlt weiter aus,
als wir es sehen und spüren können.
Du lässt in Dir und
 in deinem Umfeld etwas Positives entstehen.
 
STELL DIR VOR!
 
jeder würde das tun.
Glücklich sein.
 
Was wäre das für eine Welt.
keine Welt mit Fragezeichen...
und wahrscheinlich mit einem Bruchteil an Ängsten.
 
Eine Welt mit Glücklichen und Zufriedenen Menschen.
Die Liebevoll miteinander umgehen.
Denn die Schwester von Glück ist die Liebe.
Dort gibt es keine Arschlöcher oder Idioten mehr.
Es sind dann Menschen die halt anders sind.
Denen du aus dem Weg gehen kannst,
ohne dich zu Negativ Äusserungen hinreissen zu lassen.
 
Mir ist aufgefallen wie alle davon sprechen,
eine Welt ohne Krieg haben zu wollen.
Doch bei der nächsten Kleinigkeit,
z.B. ein Vorfahrtnehmer,
ein Drängler an der Kasse
oder ein anders Denkender, Handelnder...
Da wird gleich das Handbuch der Schimpfwörter zur Rate gezogen.
 
So klappt das nie mit einer Streitfreien Welt.
 
und kommt nun der Gedanke auf,
dass ich von einem Gutmenschentum spreche...
 
Ne!
 
Nur die Prioritäten werden auf mein Glücklich sein gelegt.
 
Gibt es Nachbarschaftsstreitigkeiten wo die Menschen glücklich sind?
Gibt es Kriege wo geliebt wird?
 
NEIN!
 
im Gegenteil,
es schafft Vertrauen,
Offenheit und Freude.
 
Glücklich sein zu wollen,
ist eine Aufgabe.
Ich machte sie zu meiner Droge
und ich möchte ohne sie nicht mehr leben.
Auch wenn es immer wieder mal nötig ist,
 Hürden zu überwinden.
Mal Nein zu sagen.
Das gehört dazu.
 
Stellt man sich dem,
wirst du sehen...
wir könnten alle zaubern wenn wir wollten,
und mal ehrlich?
Ist der Gedanke nicht Cool,
Kreis an Kreis an Kreis an Kreis an Kreis zu fabrizieren....
.....für eine Zufriedene Welt mit Glück und Liebe.

Samstag, 10. September 2016

Kindergefühle...

"Die Kinder sagen unzählige zarte Gefühle heraus,

die Erwachsene auch haben,

aber nicht sagen."

- Jean Paul -
 


 
Gefühle sollten wie besondere Pflänzchen behandelt werden.
Sie brauchen Wasser damit sie erblühen können.
 
Vielleicht wäre es wieder mal an der Zeit,
 jemandem einen "Gefühlsguss" zukommen zu lassen.
 
Wenn du auf Nostalgisches stehst?
Wie wäre es mit einer besonderen Karte oder Brief!
Kenne niemanden der sich nicht darüber freuen würde,
mal was anderes als Werbung und Rechnungen,
 im Briefkasten vorzufinden.


Freitag, 9. September 2016

Herbstgeschichte

Herbstgeschichte

Schneeball Blatt
 

"Ach, nun bin ich zu gar nichts mehr nütze!",

klagte ein Blatt,

als es im Herbst zur Erde fiel.

Da kam ein Käferchen vorbei

und schnappte sich das Blatt,

um darunter seinen Winterschlaf zu halten.

Und beim Einschlummern dachte es:

"Ein schöneres Dach könnte ich mir nicht wünschen!"

- nach Rudolf Kirsten -
 
Rosenkäfer
 



Donnerstag, 8. September 2016

Simone sagt...

"Das Glück besteht darin,

zu leben wie alle Welt

und doch wie kein anderer zu sein."

- Simone de Beauvoir -
 
 
Bergflockenblume


Mittwoch, 7. September 2016

Geruchs Erinnerung...

Dieses Erinnerungsbüchlein ist flow beigelegt.
Einem Magazin, das sich Zeit nimmt.
 
so hielt ich also heute Morgen dieses Büchlein in den Händen.
Geschenkt von meiner Freundin.
Ich liebe solche Dinge und das weiss sie auch.
 
Als ich das Heft,
welches sich Büchlein nennt wahllos öffnete,
sprang mir der Satz:
 
"Das riecht nach Urlaub!
Erinnere Dich an die Ferien,
die ihr gemacht habt.
Wie roch das Ferienhaus?
Das Hotel?
Der Strand?
Die Bergluft?"
 
ich blätterte zurück
und da stand:
 
"Wie roch es draussen:
Kannst du dich an einen Wintergeruch
oder Sommergeruch erinnern?"
 
als hätte man auf einen Knopf gedrückt war ein Bild aus der Vergangenheit da.
Eine Komponente aus den Beiden Fragen,
liess mich ins Alter von etwa 12 Jahren beamen.
 
Stell Dir vor:
 
Urlaub mit der Familie,
einige Tage die mit dem bescheidenen Budget gestemmt werden konnten
So landeten wir auf einem Hof,
der zu Urlaubszwecke gemietet werden konnte.
Die Umgebung sanft Hügelig,
lag im Licht der Herbstsonne.
Ein bisschen so wie Heute morgen,
 hier bei uns.
 
Der Geruch,
war ebenfalls Herbstlich.
Das zum letzten Mal in dem Jahr gemähte Gras,
 roch anders als im Sommer.
Viel feuchter und nicht mehr nach dem Sommerheu.
Alle Blumen rund um den Hof waren in voller Blüte
und zum Teil der Punkt des Ablebens schon erreicht.
Dafür Samenstände für das kommende Jahr tragend.
 
An einigen Obstbäumen waren Leitern angestellt.
Dort konnte man beinahe den Satz rufen hören:
"so rüttle mich und schüttle mich"
Denn die Früchte hingen pflückbereit in den Laubkronen.
 
In der Mittagsonne tummelten sich viele Insekten.
Ganz emsig -
 bevor sie die Kälte zu anderen Massnahmen zwingen würde.
Eine Katze lag auf einem Bank und genoss die Wärme.
 
 Das Haus selber hatte ein tief herunter gezogenes Dach.
man fühlte sich sehr geborgen,
konnte sich auch bei schlechterem Wetter draussen aufhalten,
ohne nass zu werden.
Ideal für Familien mit Kinder.
So wie wir das waren.
 
Gegenüber vom Eingang plätscherte ein Brunnen.
Unsere einzige und deswegen wertvollste Quelle.
Dort wusch man sich,
holte Wasser zum kochen
oder trank einen kühlen Schluck direkt vom Hahn.
Manchmal zeitgleicht mit einer Kuh,
 welche dort aus dem Trog das Wasser hörbar ansaugte.
 
Im Inneren,
tiefe kleine Räume.
Holzofen zum Kochen.
Eine Ofenbank mit einem Riss in der Sitzplatte.
auf der,
wenn man nicht aufpasste,
sich das Feuer durch den Riss schlängelte
und biss sich am Hintern fest.
(Bei meinem Bruder)
 
Elektrizität war ein Fremdwort in dieser Behausung.
Keine Schalter,
keine Lampen,
kein TV,
ein kleiner Batterie betriebener Radio,
 mit einem schlechtem Empfang,
dies wäre das Glied zur Aussenwelt gewesen.
Wir benutzten ihn nicht.
Machten abends bei Petrol und Kerzenlicht stattdessen Spiele.
Eile mit Weile...
Witzig!
Diese 3 Worte erhielten dort eine ganz andere Gewichtigkeit.
 
An die Schlafstätte kann ich mich nicht mehr richtig erinnern.
Ausser das es Nachts kalt war,
wenn nicht zu sagen
"Saukalt"
Und dass es in diesem Haus aus Holz,
 immer wieder mal knackte,
was uns zu Geistergeschichten hinreissen liess.
So heftige,
dass ich unter der Doppel Lage aus Feder- und Militärdecke,
 mit Angst einschlief.
 
Selber schuld!
Lachte Mama am nächsten Tag,
wenn wir einander zu verpetzen versuchten.
 
In der Nähe wohnten die Besitzer dieses alten Bauernhauses,
mit einigen kleinen Kindern,
Hund und einer Hähnchen Farm.
Nach Besichtigung dieser riesigen Halle,
 mit hunderten von flauschigen Küken.
Liessen sich mein Bruder und ich überreden,
in den nächsten Tagen dort als Mitarbeiter anzutreten.
 
Das sauber machen,
füttern und das eine oder andere tote Küken auszusortieren,
brachte uns eine minimale Entschädigung bei der Bezahlung des Ferienhauses.
Trotzdem waren wir stolz,
etwas beigetragen zu haben.
Nach einer Woche hatten wir jedoch beide
- heute würde man sagen -
Schnauze voll!
Nicht zu Letzt weil wir nun plötzlich checkten,
was mit diesen süssen Knäueln nach wenigen Wochen passiert.
Poulet wurde nach dieser Einsicht über Monate von uns nicht mehr gegessen.
 
Die restlich verbleibende Woche streunten wir lieber im Wald
und auf den Feldern umher.
streichelten Kälber,
bauten mit Ästchen Burgen,
stauten den Bach,
verstopften den Ablauf des Brunnens,
bis dieser Überlief.
Anpfiff des Vaters inklusive,
 
spielten mit der Katze,
fuhren mit auf den Bauernmarkt zum einkaufen.
Oder dachten uns Geschichten aus,
die wir dann zu malen
oder nach zu spielen versuchten.
 
Es waren ganz tolle Ferien.
Ferien von denen andere gesagt hätten,
"Da hatte es ja nichts"
 
DOCH!
es hatte sooooooo viel!
 
Auf jeden Fall genug
und noch mehr,
dass ich durch den heutigen Impuls des Flow Heftleins,
fast 50 Jahre später,
so viel darüber erzählen kann.
 
Ich könnte noch mehr...
hihihihi
lass es aber für heute gut sein.
 
Ach ne!
etwas sei noch gesagt:
Als wir nach Hause zurück kehrten,
rochen wir nach Rauch,
Stroh und ein bisschen nach Kuhfladen.
 
Für längere Zeit war....
ein Lichtschalter,
das Wasser aus dem Hahn,
die Heizung,
der Fernseher,
ein Radio das Rauschfrei sendete
und das Kochen am Elektroherd,
etwas gaaaaaanz Wertvolles.
 

wenn die Erholung aus Natur besteht,
macht man bestimmt nichts falsch.