Samstag, 31. Dezember 2016

Wishboard

Die Idee eines Wishboard kam mir relativ spät.
Nämlich dann,
als das Werk schon beendet war.
 
Ein Ornament aus unzählig geschnittenen,
geklebten und mit Gold besprühten Papprollenstreifen.
Dies auf ein Dunkelgrau gestrichenes Brett angebracht,
 so entstand das besagte Wunschbrett.
 
 
 
Wunschbrett oder Wishboard deswegen,
weil nun das Jahr über,
 gefaltete Zettelchen mit den persönlichen Wünschen beschrieben,
in die Blütenblätter des Ornaments gesteckt werden können.
Am Ende eines Jahres kann überprüft werden was davon in Erfüllung ging.
 
Als es gestern in der Wohnung von 2 uns geschätzten Lieben aufgehängt wurde,
war die Begeisterung über die Wirkung allerseits gross.
Vielleicht mache ich mir auch mal was ähnliches...
wer weiss?
 
Heute Abend nun,
werden unsere Wünsche in traditioneller Weise in den Himmel geschickt.
Das Feuer im Garten wird als Bote genutzt
und so werden unsere Wünsche für das Kommende,
ins Feuer gegeben.
So auch alle Wunschkarten die wir zu Weihnachten per Post erhielten.
Der aufsteigende Rauch bringt bestimmt alles an die richtige Stelle.
(schmunzel)
 
Freue mich auf das Licht und die Wärme,
heute Abend in der Dunkelheit

Nun wünsche ich auch Dir und Deinen Lieben

alles erdenklich Gute für das 2017

Man sieht, hört oder liest sich,

hoffentlich gesund und munter im neuen Jahr.

Fassen wir uns gedanklich bei den Händen

und

wagen gemeinsam den Schritt in eine bessere Zeit!

Es liegt an jedem Einzelnen von uns...

Freitag, 30. Dezember 2016

Verflixt und zu genäht...

Gestern Abend war es soweit,
ich habe es echt geschafft und alle Hürden überwunden.
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Hose eingekürzt.
Das abschneiden war für mich nicht die grösste Herausforderung, 
doch das nähen - 
Gott - oh Gott...
Schwitz! Stöhn
und trotzdem eine Portion Stolz, 
nicht erneut meinen Mann nach dieser Tätigkeit zu fragen.
Es sollte nun wirklich an der Zeit sein, 
dass ich es alleine schaffe.

Und nun nach diesen Hosen, 
welche im übrigen nun Super sitzen 
und dem Häkelrucksack mit den angenähten Henkelverstärkungen,
 hat mich der Ergeiz nun vollends gepackt.

Heisst - 
es war nicht das letzte selbst genähte.

2017 wird mich des öfteren an der Nähmaschine sehen.
Vielleicht eine neue Freundin?

Das ist mein fertiggestellter Rucksack,
mit Handytasche
und Schlüsselanhänger

 
Das Geburtstagsgeschenk für eine Sportbegeisterte junge Frau,
meine liebe Nichte -
welche ich in Gedanken schon auf ihrem Roller sitzend damit rumkurven sehe.

 



Vor langer Zeit mal diese Etiketten nähen lassen,
nun kommt sie endlich zum Zuge.


Donnerstag, 29. Dezember 2016

Das Jahreswort...

die Magie des Jahresende lässt nicht auf sich warten
und tut das was in jedem Dezember passiert.
Sie lässt,
ob man will oder nicht,
jeden eine Jahres Bilanz ziehen.
So als wäre wir alle Buchhalter.
Wie könnte es auch anders sein,
beginnt fast jeder bei seiner persönlichen Auflistung,
mit dem Negativen.
Gefolgt von den Worten,
"hoffentlich wird es nächstes Jahr besser"
 
Wüsste das neue Jahr schon was für Ansprüche anstehen,
ich glaube es würde die Türe hinter sich zu schlagen
und ohne was getan zu haben,
eine Verschnaufpause fordern.
Oder ein Zeugnis:
"Vorweggenommenes Burnout" ausstellen lassen.
 
Mit der Auflistung des Positiven stehen die meisten aussen vor.
Dabei, so bin ich überzeugt,
würde man sich die Beiden gegenüberstellen,
Positives versus Negatives
würde in den meisten Fällen das Gute überwiegen.
Man erinnert sich einfach nicht so schnell
oder es wird unter "Normal" verbucht.
 
2017
 
So viel Gewicht wird wieder in dich gelegt.
wie schon die Jahre zuvor,
in die Vergangenen Zahlen.
Unsere Buchhaltungshefte neu aufgeschlagen.
Die Stifte gespitzt.
Bei manchen blitzt schon der Rotstift,
bevor etwas passiert ist.
Man gibt sich Positiv gegen aussen,
doch innendrin bleibt die Negativ Haltung.
Fazit!
Im tiefsten Kern bleiben wir die selben.
 
Vorsätze hin oder her,
ein paar Wochen nach dem Neuen Jahr,
treiben wir wieder im selben Fahrtwasser.
Vorsätze sind sooooo anstrengend
und das uns selbst auferlegte verlassen der Konfortzone,
Wird ganz schnell wieder umgetauscht,
Wie ein neues Sofa gegen das Alte.
 
Mit diesen Erfahrungen ---
ich sag`s ja
WIR BLEIBEN DIE SELBEN!
habe ich vor einigen Jahren beschlossen,
keine Vorsätze mehr zu fassen.
Adieu ihr lieben - auf Nimmerwiedersehen!
 
Doch da fehlte irgendwas!
ich bleibe auch die Selbe.
hahahahaha
 
So kam es wie es kommen musste.
ich gebe mir nun das Schlagwort.
Damit lebt es sich ganz gut
Ein einziges Wort.
Wie praktisch!
Hört sich doch viel Freundlicher,
weniger Verbindlich und Streng an.
Was sag ich:
"ich bleibe die Selbe"
hahahahaha
Möchte ich nicht stehen bleiben
und trotzdem nicht überfordert.
 
2016 wurde in meinem Leben von dem Begriff "Grenzen" begleitet.
- Neue Dinge tun.
- Dinge angehen die sonst immer auf die lange Bank geschoben wurden
Ängste anpacken und umwandeln in Erfolge.
Ich habe es echt getan.
Damit kann ich in meiner Bilanz so einiges abhaken.
Das eine oder andere mit einem Sieges Sternchen versehen.
Oder anders gesagt,
mit "geschafft" verzeichnet.
Für andere vielleicht nichts riesiges,
jedoch für mich einige weitere Schritte in meinem Dasein.
 
Da lag es nicht fern,
nun in den letzten Tagen nach einem weiteren Jahres Wort zu suchen.
und ich fand so ein tolles,
viel Umfassendes,
geniales,
gigantisches,
 und vor allem Deeeeeeeeehnbares...
hahahahah
ich bleibe halt die selbe....
hahahahaha
 
Ja keine Klammern am Hand- / Fussgelenk oder im Geist.
hahahahaha!
 
BEWEGUNG!
 
Ist das nicht ein schönes Wort
und was ich da im 2017 so alles reinpacken kann.
Du sagst doch auch
genial...
Oder nicht?
Du bist skeptisch?
Aber Halloooooo!
da passt von Sport über Reisen,
von Verhaltensveränderungen bis Kreativ Projekte,
sowie neue Ansichten,
einfach alles rein.
Etwas in mir,
an mir
und um mich bewegen.
Soooooooooooooo viele Möglichkeiten.
Wahrscheinlich macht es grad dies so reizvoll.
 
Vielleicht wird das ein Wort für die Jahre
2017 - 2020
hahahahahaha!
 
Auf jeden Fall schwinge ich mich am 1.1.
aus meinem alten Sofa
und mit einem herzhaften "Allez" in den Sattel
geb dem Wort sanft die Sporen
und schaue wohin wir gemeinsam hin galoppieren.
Wir uns hinBEWEGEN.
 
Hooooo! Brrrrrrr! Brauner....
Die Fantasie geht grad mit mir durch....
 
Ich sag ja,
WIR BLEIBEN DIE SELBEN,
nur die Zahl ändert sich.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Adieu Tristess...

Gestern Abend,
ich sass alleine im Wohnzimmer.
Draussen war es schon Dunkel.
Der Hund lag mir zu Füssen und schlief.
Im Fernseher lief irgendein Programm.
Eine Szenerie wie so oft.
das TV oder der Radio liefert mir einen Hintergrund.
 
Wichtiger ist jedoch in dem Moment,
 das was ich tue.
Gestern war es eine Häkelarbeit,
welche meine volle Konzentration forderte.
Es galt ganz genau zu zählen
 und exakt zu arbeiten.
 
Plötzlich wurde meine Aufmerksamkeit von der Arbeit weggeholt.
Sog sich an den Bildern und Lieder
von George Michel fest
und konnte sich dem nicht mehr entziehen.
Meine Arbeit wurde zur Nebensache
und kurzerhand bei Seite gelegt.
 
Ich konnte nicht anders.
Ich musste dem Bericht folgen
und das obwohl ich dabei nichts Neues erfuhr.
Er war tot.
Tot wie einer der vielen "Grossen" welche in diesem Jahr
uns verlassen hatten.
Irgendwie beängstigend.
 
Eine Auflistung mit kleinen Beiträgen zu den einzelnen Personen,
machte es nicht besser.
Sooooo viele waren von uns gegangen.
Ich sass da,
völlig im Bann der vielen bekannten Namen.
Den Kurzzusammenfassungen ihrer Leben
und merkte wie sich eine Klammer um mein Herz legte.
 
"Unsere ganze Jugendzeit stirbt dahin"
sagte ich zu meinem Schatz als er durch die Tür trat.
Irgendwie checkte er gleich um was es ging.
Nahm mich in den Arm um mich zu trösten.
 
Das verrückte,
ich kannte ihre Lieder,
ihre Leistung,
doch keinen Einzelnen persönlich.
Doch trotzdem gehörte ein Grossteil dieser kreativen Menschen in mein,
unser Leben.
War es nun das,
was eine befreundete Astrologin mir zu Beginn von 2016 mitteilte:
"Es wird vieles zu Ende gehen,
um Neuem Platz zu machen."
 
Wer hätte da an diese Anzahl von sogenannten Berühmtheiten gedacht?
Wie muss das nun im Himmel zugehen?
Wenn es denn einen solchen gibt?
 
Werden die nun alle miteinander gemeinsame Projekte weiterführen?
Sich nun endlich vollends "ausleben" können?
uiuiui!
 
Ein Gedanke,
 der mir mit etwas Humoristischen Vorstellung,
 über mein schweres Herz hinweg half.
Doch eines ist sicher,
sie sind nicht wirklich weg...
denn ihre Werke leben weiter.
Zumindest so lange wir das zulassen.
Und guckt man in meinen DVD und den CD Schrank,
Auf meinen iPod und mein Handy,
Leute bei mir lebt ihr sowas von weiter
und nun....
"Adieu Tristess!
das Leben geht weiter
ob hier oder im Himmel!"

Dienstag, 27. Dezember 2016

Spuren

"Alles was uns begegnet,

lässt Spuren zurück.

Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.

- Johann Wolfgang von Goethe -
 


Montag, 26. Dezember 2016

2 Beine...

"Wer zu lange zögert,

bevor er einen Schritt macht,

verbringt vielleicht sein ganzes Leben auf einem Bein."

- Anthony de Mello -
 
Wie recht doch dieses Zeilen das beschreiben,
 was ich heute empfunden habe.
Was? Wie? Wo?
Hier die Erklärung dazu...
 
Auch wenn sich das nun "Grosskotzig"
 oder gar nach "Eigenlob" anhört...
muss ich sagen,
dass ich mit viel Talent ausgestattet bin.
 
Das..
 wenn es um die Kreative Sparte geht.
Genau deshalb,
weil ich es mir so bewusst ist,
bin ich auch so unsagbar Dankbar.
Denen?
 Oder dem?
Der mir das in die Wiege gelegt hat.
 
Doch gibt es nebst:
 Malen
Auftrag - Dobermann ab Foto auf T-Shirt gemalt
 Zeichnen
Auftrag - Schiff auf Gänseei
 Stricken, Häkeln, Filzen,
 
gestrickter Armreif
Fotografieren, Schreiben,
Ausdenken und Gestalten,
 
Gipspilze
Knet- und Töpfer Arbeiten, 
 
Weihnachtsanhänger
den 1000 Ideen und der Umsetzung
aus allerhand Materialien -
Windlichter aus PET Flaschen
das ich immer meide.
 
Es ist tatsächlich so wie beschrieben,
das ich beim Thema Kreativität immer nur auf einem Bein hüpfe.
Weil ich das Thema
 
STOFF 
 
immer,
wirklich immer,
 ausser Acht lasse.
Vor allem wenn es ums Nähen geht.
(Kleben geht grad noch so)
 
STOFFE  
schneiden & nähen, ist für mich ein Horror.
 
Die Angst davor,
 dass für mich Wertvolle Material zu zerschneiden,
falsch zusammen zu nähen...
ist so gross, dass ich es immer von mir schob.
 
"Ach nicht so wichtig!
Das muss ich nicht können." 
So meine Schutzbehauptungen.
Und da in unserem Haushalt,
 mein Schatz ein Könner an der Teufelsmaschine (Nähmaschine) ist,
konnte ich das eine oder andere Mal eine Arbeit an ihn weitergeben.
Vielleicht eine Lösung, jedoch nicht befriedigend.
 
Doch hatte ich mir zu Beginn des Jahres 2016 geschworen,
Die Dinge in die Hand zunehmen,
die für mich eine Herausforderung darstellen.
 
Nun ist das Jahr Bald um
und ich habe das eine oder andere tatsächlich gepackt.
Ausser...
 das leidige Thema
STOFF...
 
 
Heute habe ich es geschafft etwas,
(schwitzend)
- Auszumessen,
- Zuschneiden.
- mit Vliesline auf eine Unterlage zu befestigen.
 
Juheeeeeee!
das habe ich geschafft
und mir damit ein halbes Bein wachsen zu lassen.
hahahahahaha!
 
*Morgen ist geplant,
weitere Teile auszumessen,
zuzuschneiden,
Mit Zickzack zu versehen
und anzunähen.
(*deshalb noch kein Bild vorhanden)
 
Das wäre dann Schritt 2 zu einem,
meinem vollständigen 2en Bein.
Und ich klopfe mir dann in Gedanken auf die Schulter. 
 
Nicht Wichtig!
Sagst Du?
Und ob...
Es läuft sich auf allen Wegen mit 2 Beinen besser.
 
 
Hihihihihihi!

Sonntag, 25. Dezember 2016

Das Reisebäumchen...

Es war einmal...
so beginnen in der Regel alle Märchen.
Doch irgendwie passt dieser Einstieg auch in diese, meine Geschichte.
Eine Geschichte welche ich in Zukunft gerne auch als Weihnachtserzählung weitergebe.
 
Also!
 
Es war einmal...
auf einem Markt in Italien ein Orangenbäumchen.
Es stand genügsam in einem Topf mit Erde aus der Gegend.
Es stand nicht alleine,
doch hätte man es gefragt,
hätte es gesagt:
"ich bin das Schönste hier.
mmmhhhh - oder besser gesagt,
überhaupt,
in ganz Italien!
 
Ja ja - die Italiener,
so sind sie nun mal.
Gesegnet mit Selbstwertgefühl und einer Portion Stolz.
Ganz unrecht hatte es schon nicht,
denn an ihm,
unter den dunkelgrünen Blättern hingen 3 Orangen.
Sowas konnte kein anderes vorweisen.
 
Genau diese sprangen einer Dame aus der Schweiz in die Augen.
Schon vor einem Jahr hatte sie in ihrem Urlaub dort,
ja genau dort -
schon solche Bäumchen entdeckt.
Doch wären die Umstände des Transports,
 so ungeschickt verlaufen,
dass sie es unterliess eines zu kaufen.
 
Jetzt -
ein Jahr später...
zisch! Bumm!
Liebe auf den ersten Blick!
Ja das gibt es wirklich.
Und es lag in diesem Falle bestimmt nicht nur an den 3 Früchtchen.
Gesehen, verhandelt und gekauft,
befand sich das Orangenbäumchen,
 kurze Zeit später in einem besonderen Gefährt.
Sowas hatte es in seinem Dasein noch nie gesehen.
Unter uns...
es befand sich in einem Wohnmobil auf dem Campingplatz.
Dort wurde es liebevoll gehegt und gepflegt.
Morgens rausgestellt und Abends ins Innere gehoben.
Zu gross war die Angst der Schweizer Dame,
das die Orangen plötzlich abhanden kommen könnten.
Wurde sie Tagsüber,
des Öfteren mit etwas gierigen Augen darauf angesprochen.
Manch einer leckte sich dabei schon die Lippen.
 
"Nein - nein,
das kam nicht in Frage.
Da nahm ich lieber die ganze Mühe auf mich."
Erklärte sie später dem Menschen,
 welcher als Adoptivperson für das Bäumchen gedacht war.
"Morgens stellte ich es raus ob in Caorle bei Venetien
oder Lazise am Gardasee.
Abends nahm ich es rein.
Nach einiger Zeit kaufte ich einen Sonnenschirm,
weil ich dem Bäumchen keinen Sonnenbrand zumuten wollte.
Auch dieser wurde täglich auf- und abends zugeklappt.
Gab immer genügend Wasser
und behielt die 3 Orangen im Auge,
als wären es goldene Eier.
Ich hatte echt zu tun.
Doch ich tat es gerne."
Erzählte sie eifrig.
 
Nach einiger Zeit war der Urlaub zu Ende.
Zeit,
 dem Bäumchen die Schweiz auf der Heimreise zu zeigen.
Viele Woche stand es Abends draussen
und Nachts drinnen.
Genau!
Das Ritual wurde fortgesetzt.
Nicht alleine wegen der Nachbarn,
welche beim Anblick der 3 Orangen,
plötzlich den selben Blick bekamen,
wie die Menschen in Italien auf dem Campingplatz.
 
Der Sommer zog vorbei,
Der Herbst tapste in grossen Schritten heran
und der Geburtstag der zukünftige Adoptivfrau stand vor der Tür.
 
Ein Telefonat brachte etwas Verdruss.
Hatte sich die Schweizer Dame die Übergabe so schön ausgemalt.
So wollte sie das Bäumchen,
 von der Ostschweiz in die Nordwestschweiz an die Geburtstagsfeier fahren
 und dort mit viel Liebe übergeben.
Doch,
nun wurde ihr gesagt:
"Bin gar nicht zu Hause,
bin im Tessin."
 
Grübel - grübel und studier,
kurzerhand wurde das Wohnmobil gesattelt,
das Bäumchen eingeladen
und....
Na rate mal?
Ja! Genau!
Die 3 Orangen
 und die unzähligen Blätter,
 lernten nun auch noch das Tessin kennen.
 
Die Freude war gross,
wenn nicht sogar riesig!
So was hatte die nun neue Besitzerin des Bäumchens noch nie erlebt.
 
Doch gab es einen kleinen Wehrmutstropfen.
Wie sollte das vom Tessin in die Deutschschweiz transportiert werden?
War das kleine Auto am Tag der Abreise schon so voll gestopft
und jedes Plätzchen war eine Rarität.
 
"Ich mach das schon irgendwie" 
sagte der Mann
guck!
hier hinter deinem Sitz,
da stell ich es hin.
Damit dich die Blätter nicht in den Nacken piksen,
legen wir sanft deine Fleecejacke drüber.
Du musst dann halt einfach ein bisschen weiter vorne sitzen
und etwas gerader als sonst."
 
"Kein Problem!"
Sagte die Frau,
denn auch sie war nun schon dem Zauber des Orangenbäumchens verfallen.
 
Die Fahrt führte sie ausnahmsweise über den Lukmanier
 und den Oberalppass nach Göschenen...
Es war eine Idee des Mannes.
"Mal eine andere Strecke,
nicht immer durch oder über den Gotthard"
 
"Gute Idee"
fand die Frau
und hätte das Bäumchen etwas sehen
und sprechen können,
hätte es bestimmt beigepflichtet.
Denn es war ja irgendwie schon eine Art Reisepflanze.
 
Nach einem Mittagessen auf dem Pass
schnupperte es durch das gestellte Fenster Bergluft.
In der Nähe von Luzern,
merkte es die Unruhe von der Frau.
Deren Rücken meldete sich mit Schmerzen
und hatte Sehnsucht nach der sonst gewohnten Sitzposition.
 
Egal!
Sie standen es alle durch.
(sind ja keine Weichlinge,
Hauptsache dem Bäumchen ging es gut)
Und irgendwann kamen sie alle gesund und ...
mmmmhhhhh....
halbmunter zu Hause an.
Bäumchen wurde an einen ganz besonderer Platz,
 mit viel Licht gestellt.
Wurde weiterhin mit warmem
und kalkarmen Wasser gegossen.
Die 3 Orangen hielten wie je zuvor
und strahlten wunderschön.
Jeder der zu Besuch kam,
steuerte direkt auf die 3 Früchte hin.
die Frau musste wie Cerberus aufpassen,
dass niemand an diesen rum drückte.
 
 
 
Es wurde immer wieder mal ein Fotogemacht
und der Käuferdame geschickt.
Mit solchen oder ähnlichen Worten:
"Guck! Es geht ihm gut!"
oder
"Guck! es steht in der Sonne!"
oder
"Guck! es trägt jetzt ne Adventsschleife"
 
Am 23. Dezember früh morgens...
"Maaaa aaaaann!
ein Ruf halte durch das Haus
"Wir haben ein Weihnachtsgescheeeeeeeeenk!"
 
Strahlend hielt die Frau eine Orange in der Hand.
"Die ist abgefallen und lag im Topf.
Das heisst bestimmt,
das sie gut ist"
Mit überzeugtem Gesicht,
 schrieb sie sofort eine Mitteilung,
 mit Bild,
 in die Westschweiz.
 
Ein lachender Smiley kam zurück
 
Am Abend des 24.Dezember,
 wurde die Schale der Orange feierlich
(ohne Italienische Hymne - hahahaha)
entfernt.
Brüderlich geteilt.
Ein Foto gemacht
und dann genüsslich wie eine Kostbarkeit verspeist.
 
"Sie ist Haaaaaammmeeeeeer!"
strahlte sich das Ehepaar an.
"und weisst du was!"
fragte der Mann
"ich hatte auch noch 3 Kerne drin.
Die drücken wir in Erde -
mal gucken ob was draus wird."
 
"Wie ein Weihnachtsgeschenk
von unserem Orangenbäumchen -
wie schööön!"
säuselte die etwas verliebt Frau
 

 

Liebe Schwester,

vielen Dank,

 für dieses besondere Geburtstagsgeschenk.
Deine Strapazen damit, die Pflege und Obhut.
Und nicht zuletzt,
für diese ungewöhnliche Geschichte,
welche damit verbunden ist.
Es ist nicht nur ein Orangenbäumchen,
sondern ein Reise- und Freudenbäumchen.

Samstag, 24. Dezember 2016

Weihnachtsmenu....?

Was essen wir am 24. Dezember zu Abend?

Das war die Frage an einem Dezember Morgen.
Am Frühstückstisch.
Sie und Er beraten sich.
Ob sie eine Lösung finden?
Das wirst du lesen können...
 
Das Gespräch auf die Frage begann so....
 
(Er)
Wir könnten:
"- Gans - Rotkraut und Knödel
- Als Entre, Toast mit Foie gras
- und zum Dessert
weiss noch nicht."
 
(Sie)
"Aber Schatz,
wir sind doch nur zu zweit,
was wollen wir eine ganze Gans.
Ausserdem habe ich Mitleid mit dem Tier.
Und Foie gras essen wir schon seit Jaaaaaahren nicht mehr.
Die Gründe weisst Du ja."
 
(Er)
"Ja stimmt!"
Er war wieder im Finder Modus
"Aaaaaaalso!
Dann könnten wir;
- Feldsalat mit Wachteleier
- Ente mit Knödel und Rotkraut
- Strudel mit Vanillesauce."
 
(Sie)
"Lieber Schatz!"
Etwas schnippisches lag in ihrer Stimme
"Feldsalat,
ok - da bin ich bei Dir...
jedoch ohne diese armen Schnuckeligen Eier.
Ausserdem ist eine Ente ist immer noch viel zu Gross für uns zwei
und den Strudel bekomme ich niemals so wie Deine Oma hin.
Das frustet mich."
 
(ER))
"mmmmmhhhh!
Ok!
Überbackene Datteln im Speckmantel und....
Nein noch besser....
Wir könnten:
- Lachs auf Salat mit Toast
- Backhähnchen mit Ofenkartoffeln,
- Vanille Eis mit Wodka...
Oder..."
Er sprach schneller,
weil er das eventuelle aaaaaaber von ihr einfach nicht hören wollte.
 
Doch da fuhr sie dazwischen
 
"Fisch....(kleine Pause mit wichtigem Gesicht)
 und den
Wodka vertrag ich nicht.
und nacktes Vanille Eis mag ich nicht."
(trotzig schob sie die Unterlippe etwas vor)
 
(Er)
"Ach!
Das ist aber in diesem Jahr sehr kompliziert."
(Tiefer Ausschnaufer)
Seine nachlassende Geduld,
 liess zwei rote Streifen auf die Stirn zeichnen.
 
(Sie dachte - Achtung! seine Widderhörner, kein gutes Zeichen)
 
"Bring doch DU mal einen Vorschlag."
Forderte er etwas motziger und eindringlich.
 
"Oder doch!"
Sein Gesicht erhellte sich wieder etwas.
"Ich hab noch was!
Fondue!
Käsefondue!"
Doppelte er nach.
 
(Sie)
Mit sehr beschwichtigender Stimme.
Etwas süss säuselnd
 
"Mein allerliebster Schatz!
Das wäre eine sooooo tolle Idee.
 
Sie fasste seine Hand über den Tisch.
 
Ich liebe Käsefondue oder Raclette".
Holte Luft zum weiter sprechen,
da fiel er ihr ins Wort...
 
"Au ja!
Raclette noch besser!"
 
(Sie)
Luftholend und anlaufnehmend,
 erinnert sie rasch...
"Ich vertrage doch absolut keinen Käse mehr"
 
Reflexartig zog er seine Hand unter der ihren hervor.
 
oh-oh - nicht gut!
bemerkte sie Wortlos
 
Nun sassen sie da,
zogen lange Gesichter.
Sprachen kein Wort mehr.
Man sah ihnen an,
 dass in beiden Köpfen die Batterien langsam auf 0 gingen,
zumindest zum Thema "Essen am 24igsten".
Der Frust schlich sich langsam von hinten an.
 
Da,
 ein schmunzeln in Ihrem Gesicht
gekoppelt mit der Frage:
"Wie wäre es mit Kartoffelsalat und Würstchen?
und danach die feinen Bisquits,
die wir vom Nachbar bekommen haben?
mit Mandarinen und Orangen?
und einer heissen Tasse Tee?"
 
Schönen Weihnachtsliedern
oder ne hübsche Sendung im TV
 
Sein Gesicht begann zu leuchten.
"Das hatten wir immer als Kinder - bei uns zu Hause!
Kartoffelsalat und Würstchen"
 
Und als hätte man zwei Kerzen angezündet,
 sassen sie glücklich da
und waren froh etwas Altbekanntes
und erst noch so etwas Einfaches,
 als Lösung gefunden zu haben.
 
(Er)
Weisst Du was?
Ein Voressen lassen wir weg.
Machen stattdessen einen kleinen Spaziergang durch den Ort.
Gucken uns die Beleuchtungen der Häuser nochmals an,
denn in wenigen Tagen werden diese wieder entfernt sein.
 
Ausserdem!
Mit dieser Speisewahl stehst Du auch nicht Stundenlang in der Küche
und wir haben was von einander und dem Tag!
 
"Au ja!"
entgegnete Sie
"...und am 25.igsten?"
 
Fragte sie etwas vorsichtig.
 
(Er schmunzelnd)
"Da schnippeln wir gemeinsam Gemüse,
machen damit eine feine Suppe
und essen danach den restlichen Kartoffelsalat
mit irgendwas.
Du machst ja eh immer zu viel."
 
Einige Minuten später,
guckte er sie an,
drückte sie dann und
sagte:
"Zurück zu den Wurzeln
 oder dem Einfachen ist halt doch das Beste.
Das wird ein schönes Weihnachtsfest."
 
Der Dialog dieser Geschichte ist nicht in Gänze so gesprochen worden.
Zu Weihnachten habe ich mir,
ausnahmsweise,
 das Geschenk der "Freiheit zum Erfinden" herausgenommen.
hahahahahaha!
 

Schatz, Hund und ich,

 wünschen Dir einen gesegneten 24.igsten.

Mit Frieden nicht nur auf der Welt,

 sondern auch am Weihnachtstisch,

Viel Liebe und Besinnlichkeit!

 

Freitag, 23. Dezember 2016

Wohltaten...

"Kleine Wohltaten im rechten Augenblick,

 können für den Empfänger sehr gross sein."

- Demokrit -
dieser kleine Amigurumi hat mein Herz gestohlen
 (Grössenvergleich die Schlüssel)

und dabei kommt es nicht auf die Grösse an.
Heute habe ich ein ganz winziges,
 selbst hergestelltes Mini Geschenklein erhalten
und es hat mein Herz riesig erfreut.
(siehe Bild)
und wenn du nun darin einen kleinen Löwen siehst?
Dann muss ich dich leider enttäuschen...
Ooooooooohhhhhh!
Guck nochmals genau hin!
erkennst du es?
Hat es nicht viel Ähnlichkeiten mit meinem Hund
Mai-Lin? (Name anklicken)
Hahahahahahahaha!
Das Geschenklein meiner Freundin ist nicht nur eine Wolltat
Sondern eine Wohltat für meine Seele.


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Winterherz...

" Im Herzen eines jeden Winters zittert bereits wieder der Frühling,

und hinter dem Schleier jeder Nacht wartet ein lächelndes Morgengrauen."

 

- Kahlil Gibran -

 

Noch alles in Frost....
aber Du weisst,
jeden Tag eine Schritt dem Frühling näher.



Mittwoch, 21. Dezember 2016

der 21igste

Hey!!!
Wer hätte das gedacht?
Der 21igste - Winteranfang
 
Wenn man mich gefragt hätte...
(hat nur niemand)
 
hihihihi
 
hätte ich gesagt,
 dass mein persönlicher Winterbeginn,
 bestimmt schon vor einem Monat stattgefunden hat.
 
Dann wenn die Tage Kalt und Kälter werden
und die Nächte eisig.
Vielleicht hat sich in grauer Vorzeit,
 auch mal ein Kalenderschreiberling geirrt
und war nicht Manns genug zu seinem Fehler zu stehen.
Und nun beginnt seither,
der Winter kurz vor Weihnachten.
 
Wer weiss - wer weiss?
 
Mal ehrlich,
Liege ich da falsch?
 da stimmt doch etwas nicht?
Wir bibbern seit längerer Zeit einen ab.
Seit Wochen eingewickelt in Schal,
mit Jacke und Mütze...
und seit 21 Tagen öffnen wir die Kalendertürchen mit Wintermotiv.
Nun soll erst der Anfang des Winters sein.
 
Hääää?
 
Doch eigentlich egal,
 wann was beginnt.
Denn ich werde es nicht ändern können.
 
Egal ist jedoch für mich nicht,
dass ab heute die Tage in Minutenweise wieder länger werden.
Wir rutschen langsam aber stetig dem Frühling entgegen.
Motivation genug,
dass ich mir heute morgen,
 am Bahnhof eine Gartenzeitschrift gekauft habe.
"Gärtnern im Frühjahr"
So der Titel.
 
Hahahahaha
 
Liebes Christkind nicht traurig sein,
denn ich habe dich weder vergessen,
noch lade ich dich aus...
doch juble ich nicht nur über eine frohe Weihnacht,
noch über den Jahreswechsel,
sondern genauso....
 über den herantapsenden
 Früüüüüüühling!
 
Wir harren aus bis Ostern.
Komme was da wolle
Herbst - Winter oder sonst was...
 


Dienstag, 20. Dezember 2016

Schlüssel...

(Fortsetzungsgeschichte vom 18.08.16 - Posttitel: Ador)

"Engelchen - sei so lieb,
mach auf"
sagte eine mir wohlbekannte Stimme.
Im Hintergrund kreischte Coco der Ara sein gewohntes
"Hilfe Polizei"
Ador, der grosse Rottweiler Rüde stand neben mir.
Guckte mich an und verstand so wenig wie ich.
 
"Engelchen"
 erneut die Stimme meiner Patentante hinter der verschlossenen Türe.
"mach doch die Türe wieder auf"
Bei diesen Worten legte Ador den Kopf schräg
 und guckte nach unten an die Tür,
als würde Frauchen jetzt diese gleich öffnen.
Doch sie tat es nicht.
Stattdessen rief nun Tante Leonie etwas eindringlicher,
"Engelchen, dreh den Schlüssel
und lass mich raus."
 
Hihihihi
Tanti - rief ich und klopfte mit den Handflächen an die Türe.
Sie sagte nochmals das selbe.
"Dreh den Schlüssel, Schätzchen"
Ador guckte wieder an die Türe
und bellte kurz.
Duckte sich vorne,
 streckte den Po in die Höhe
und wedelte.
Was für ein lustiges Spiel.
So kam es zumindest Ador und mir vor.
 
"Gugus!
Taaaaaantiiiii!"
rief ich.
Coco schrie aus Leibeskräften und ohne unterlass:
"Hilfe Polizei"
Vielleicht war er der einzige der die Lage echt erkannte.
Ach denkste!
Es war der in seinem Sprachrepertoire meisten gebrauchte Satz.
 
Nachdem Tante Leonie erneut mit verzweifelter Stimme
und eindringlich aufforderte den Schlüssel zu drehen,
fasste ich nach diesem.
"Geht nicht - Tanti"
Es war wirklich so,
der Schlüssel liess sich nicht drehen.
 
Irgendwie fand ich es jetzt auch nicht mehr so lustig.
Das Spiel sollte nun aufhören.
Tante Leonie hörte sich an als würde sie bald weinen.
"Ohhhh!
Tanti nicht weinen!"
nochmals probierte ich den Schlüssel zu drehen.
"Geht nicht Tanti"
Dann fing ich an zu singen,
dass was Tante immer sang wenn ich mich gestossen hatte.
"Heile Heile Segen...
Wurde dann aber von Tante unterbrochen.
 
Ihre Stimme klang wieder etwas klarer:
"Schätzchen - Engelchen,
dreh den Schlüssel in die Richtung wo wir beim Essen immer sitzen.
Dort wo deine Puppe sitzt"
 
Juhuuuuuu!
Es war geschafft!
Tante war aus dem Klo befreit.
Ador sprang an ihr hoch.
Coco schrie
und Tante?
Sie nahm mich in den Arm
und sagte:
"Das darfst du nie mehr tun.
mein Engelchen"
Wir machten einen tiefen "Befreiungsatmer"
 
Da hatten die Erwachsenen die geniale Idee,
 den Schlüssel aussen ins Schloss zu stecken,
damit ich mich auf dem Klo nicht einschliessen kann.
Anscheinend,
 war bei mir eine gewisse Affinität zu dieser Handlung vorhanden,
und dann das?
 
Abends als Onkel nach Hause kam,
erzählte Tante es ihm in allen Einzelheiten.
Nein - eigentlich sprachen wir in einem wilden Stereo,
denn ich wollte auch erzählen.
Onkel Hans meinte dann:
"Ah ha - so wird ein Engelchen zum Bengelchen."
 
Fortan hing der Schlüssel,
 für mich unerreichbar,
Aussen neben der Klo Türe an einem Nagel.
 
Jeder in der Verwandtschaft kannte nach einigen Tagen die Geschichte
und sie verfolgte mich bis vor einigen Jahren.
Als ich das letzte Mal mit meiner Tante sprach,
kurz vor ihrem Tot.
 Im sehr hohen Alter sagte sie am Telefon:
"weisst du noch?
Als Du mich im Klo eingesperrt hast?
 
Ja klar weiss ich das noch.
Und was ich nie vergessen habe 
- liebe Tante -
das Du mir nie geschimpft hast!
Egal was ich angestellt habe.
Das hat mich so beeindruckt
und dafür habe ich Dich soooo geliebt.
 
"Ach weisst du"
 sagte die alte Stimme:
"Der Fehler liegt ja meist bei den Erwachsenen
Du konntest wirklich nichts dafür,
weil Du die Konsequenzen gar nicht sehen konntest."
 
Vielen Dank liebe Tante Leonie

Montag, 19. Dezember 2016

Spielerisch....

"Entdecke deine spielerische Seite

und erfreue dich an der neuen Energie,

die sie dir schenkt."

- Jakob Neuried -
 
Neue Energie holen!
Manche tun das mit einem lustigen Spieleabend
 oder im Gruppensport.
Eigentlich etwas vom naheliegenden,
wenn man die Zeilen von Herrn Neuried liest.
 
Beides liegt mir nicht besonders.
Auf der Suche nach etwas das Spass macht
und mich mit positiver Energie erfüllt,
fand ich folgendes.
 
Ein Blatt Papier
und
ein Stift.
 
Egal was für ein welcher.
Von Blei- bis Farbstift.
Kugelschreiber bis Füllfederhalter
eignet sich alles.
 
Und nun kann das Spiel beginnen.
Wie es endet?
weiss ich nicht.
 
Erinnerst Du dich vielleicht an langweilige Unterrichtstunden
oder an lange Telefonate,
bei denen du in ein Heft
oder auf ein Papier Kreise
oder Vierecke gezeichnet hast?
Zusammenhängend oder in Formationen?
Nichts anderes ist das was mich immer wieder mal erfüllt.
Mich auf andere Gedanken bringt
und meine Art ist Spielerisch und Fantasievoll etwas zu kreieren. 
 

 
 Du sagst Du kannst das nicht?
Versuche es mal...
Beginnst in der Mitte mit einem Kreis und hängst Halbkreise dran.
Es ist wirklich einfach.
Als ich es einer Freundin zeigte,
war diese begeistert.
Meinte:
"Mal doch mal deine Kreationen aus"
gesagt - getan
 
 
Man sollte sich vielleicht nicht selbst loben?
mmmmh?
warum eigentlich nicht?
So sage ich freien Herzens:
 
"Ich finde das Ergebnis gelungen
und so wird bestimmt in nächster Zeit weiteres entstehen."
 
Hast Du nun auch Lust bekommen sowas zu probieren?
Konnte ich dich dazu animieren?
 
Dann freut mich das sehr...
die Spielerische Seite ausleben,
 kann verschiedene Gesichter haben.
Das ist bestimmt eine davon.
 

Sonntag, 18. Dezember 2016

Weihnachtsstern...

Die Legende des Weihnachtssterns

Ein kleiner schmächtiger Junge stand vor einer Kirche
und wünschte sich von ganzem Herzen,
dem Christkind ein Geschenk bringen zu können.
Aber er war arm und hatte nichts als sich selbst.
"Ich könnte wenigstens beten",
dachte er sich
und kniete sich still an die Aussenwand der Kirche hin.
Er wollte nicht ins Innere,
und ohne Geschenk vor die Krippe treten.
Als er sich wieder erhob,
war er überrascht.
An der Stelle an der er gekniet hatte,
stand eine wunderschöne Pflanze mit roten Blättern
und kleinen gelben Blüten.
Ein Wunder war geschehen.
"Das ist mein Geschenk!"
flüsterte der Junge Seelig.
 
Weihnachtsterne - Euphorbia pulcherrima

Wünsche Dir

und Deinen Lieben einen wunderschönen

4. Advent

Samstag, 17. Dezember 2016

Kennenlernen....

"Wir werden die Welt nur verstehen,

wenn wir uns selbst verstehen."

- Novalis -
 
findest Du nicht er wirkt irgendwie weise und in sich selbst ruhend?
Meine Gedanken für mich selbst,
 nach dem lesen dieser Weisheit von Novalis
 
Was hindert uns daran mehr auf sich selbst zu gucken,
als auf die anderen?
Vielleicht die eigenen Unzulänglichkeiten
und die Ängste?
Sind es nicht auch Ablenkungsmanöver?
 
Du weisst es, wenn Du genau hinschaust.
 
Schleunigst beginnen,
 solltest Du damit,
wenn du nicht schon,
 mit der eigenen Begutachtung begonnen hast.
Dann wird so manches Klarer
und ganz sicher nach und nach,
 tausend Fragen gelöst.
Das Leben wird mit Lösungen leichter und 
Du erhältst die Chance sich neue Anschauungen zu halten.
Neue Wege zu gehen.
 
Wie Cool ist das denn!
 
Wenn man plötzlich merkt wie gross
 und voller Möglichkeiten die Welt,
deine eigene Welt ist.
 
Sich plötzlich neue Freundschaften, Liebschaften
und Tore auftun.
Alles weil man endlich sich selbst kennenlernt
und sich auch so akzeptieren kann wie man ist.
Sich selbst genügt
 und dadurch auch andere so sein lassen kann,
 wie sie sind.
Ruhend in sich selbst wird,
weil man angekommen ist
und nicht im Seelenwirrwarr umher hasten muss.
 
Das alles,
 weil man mit dem eigenen kennenlernen,
die Möglichkeit erhält Toleranter zu werden.
Zu dem stehen was man ist.
Keine Entschuldigungen für Fehlläufe suchen muss.
Im Gegenteil Positives daraus schöpfen kann.
Egal wie die Vorgeschichten gelaufen sind.
Die Kindheitsgeschichte ausgefallen.
Jeder hat eine Geschichte,
ohne Ausnahme.
 
Bei sich bleiben
und das Gute hervorholen.
An den sogenannten "Schwächen" arbeiten.
Dran bleiben ist hier das Moto.
Nicht schwächeln,
 wenn es vielleicht etwas anstrengender wird.
 
Denkst du nicht,
dann hat jeder genügend zu tun?
Keine Zeit oder Passion mehr,
 sich um die Unzulänglichkeiten der andern zu kümmern?
 
Stell Dir vor,
alle würden das tun?
Es wäre wie eine Kettenreaktion.
(Dieser kleine Gedanke,
 sei mir im Zusammenhang mit "den andern" gegönnt)
 
Mehr Toleranz!
Dann beginnen wir bei uns.
Und tun es nicht einfach mit den Worten ab:
"ich bin halt so!"
und springen dann mit erhobenem Zeigefinger,
 dem nächsten ins Gesicht.
Nehmen uns Sachen heraus,
die wir von andern auch nicht wollen.
 
Sich selbst kennenlernen heisst zu erfahren,
 was einem bis in das letzte Seelenspitzchen Glücklich macht,
Was mich erfüllt.
 
Glück(lich)!
Laden wir es ein und machen den entscheidenden Schritt.
Es tut nicht weh.
Bringt dich dafür auf neue Pfade.
Füllt dich auf mit dem was am Grössten ist.
Liebe,
erst für dich selbst,
dann - oder gar parallel, für andere/s.
 
Die Materiellen Werte werden nichtiger
und die wahren Werten des Lebens beginnen zu atmen.
Jene die man in der Schule nicht lernt.
Kitzeln wir sie raus
und pflegen sie.
Jeder,
 egal welchen Alters, Herkunft oder Status
kann diese Chance ergreifen.
Was für eine Chance!


Freitag, 16. Dezember 2016

Lösungen suchen...

"Wenn es gar so dunkel ist in deinem Leben,

sieh doch einmal nach,

ob es am Ende daher kommt,

dass alle deine Fensterläden verschlossen sind."

- Johannes Kepler -
 
 
 
Ich sage mir immer wieder mal:
 
"Die Fenster öffnen mit einer ehrlichen Selbstreflektion.
Nicht immer einfach,
doch Effektiv.
 
Klopfen Ängste an die Türe?
Auf die lange Bank schieben gilt nicht.
Anpacken und lösen,
damit werden sie weggeschickt.
 
Denn...
Beiseite schieben,
 bringt in diesem Lebensspiel nichts.
Sie stehen sonst immer wieder auf der Matte
und nehmen sich ungefragt zutritt.
Will ich das?
 
NEIIIIIIIIIIIIN!"
 
 
 
 

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Schattenbilder...

Vor einigen Tagen hat mir das Licht,
durch`s Fenster,
 dieses Schattenbild geschenkt.
 
Ich liebe solche Projektionen...
 
Meine neuen Häkelvorhänge
und die Sterne aus Kartonrollen,
präsentieren sich,
ohne Glimmer und Glitter,
ganz reduziert in Grauton.
Doch so bescheiden es auch ist, 
es ist sehr hübsch und gelungen.
Animiert zum Träumen.
Ich konnte mich kaum daran satt sehen.
 
Doch halt...
Die Sonne wandert.
 
Ganz schnell musste der Fotoapparat her,
denn wenige Minuten später...
War der Ganze Zauber vorbei.
 
Eines meiner Lieblingsbilder dieser Woche...

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Suppenkasper....

Gerne serviere ich im Winter eine schön heisse Suppe.
Vorausgesetzt,
dass meine Gäste diese auch gerne mögen.
 
Am Sonntag war es wieder einmal so weit.
Es wurde vorab abgeklärt ob meine Idee auch eine Passende ist.
Und so wie es sich anhörte,
 machte ich mit meinem Vorschlag eine Punktlandung.
"Wir lieben Suppen in allen Variationen und Geschmacksrichtungen"
Also war zu erwarten das 4 Suppenkasper am Tisch sitzen würden.
 
Schon morgens um 7:00h stand ich in der Küche und rüstete Gemüse.
Nicht weil die Gäste schon Bald kommen würden.
Nein! der Grund war ein anderer.
Erstens,
schmecken aufgewärmte Suppen immer besser
und zweitens wurde ein Teil davon meiner Freundin gebracht.
Sie ist mit einer Lungen- & Ohrenentzündung bestimmt froh,
 nicht kochen zu müssen.
So meine Überlegung.
So eine Suppe tut wirklich gut. 
Den Gesunden,
 wie den Kranken.
 
 
 
Zwei Stunden Später machte ich mich mit einer Militär Gamelle auf den Weg.
Wie praktisch so ein Teil für den Suppentransport ist,
merkte ich erst jetzt.
Mit einem Ding,
klein wie eine Handtasche,
 marschierte ich durch unsere Ort.
Begegnete niemandem,
alles war so still an diesem Morgen.
Im Behältnis dampfte die warme Suppe.
 
 
Ich stellte sie etwas später auf den Briefkasten.
In das Milchkastenfach legte ich eine Tüte mit Brötchen,
die ich im kleinen Laden geholte hatte.
Ach!
es macht mir einfach Freude solche Dinge zu tun.
und so schrieb ich meiner Lieben Freundin,
rasch eine SMS
- Essen auf Füssen im und auf dem Briefkasten -
(Smiley lachend)
 
Was für ein Glück ich hatte,
schon Bald wieder zu Hause an den Vorbereitungen für die Gäste zu sein.
Denn kurze Zeit darauf begann es zu regnen.
Nicht auszudenken wie ich mit meiner besonderen Militär Dosen Handtasche,
Pirouetten auf dem nun vorhandenen Blitz Eis gedreht hätte.
Vielleicht einen Doppelten Suppen Flickflack hingelegt.
Beim Gedanken daran musste ich lachen.
 
 
Nachmittags kamen unsere Gäste.
Gestehe - wir hielten uns nicht lange mit Aperitif oder anderem auf.
Schon Bald sassen wir Suppe schlürfend am Tisch.
Anschliessend gab es Würstchen mit Senf und Brot.
Es macht mir Spass riesige Menus zu kochen,
so wie auch das Einfache zu geniessen.
 
Es war soooooo lecker,
ohne mich selbst loben zu wollen.
 
Da wurde ich gefragt,
was denn alles drin sei...
mmmmmhhhh!
Das ist genau die Frage,
welche ich nur zum Teil beantworten kann...."
sagte ich mit einem Achsel hoch ziehen.
 
"Aaaaaalso -
es sind viele Dinge mit K drin...
äääähhhhmm!
Karotten
Kürbis
Kartoffeln
Knoblauch
Kräutersalz
Kurkuma
Kokosfett
Kokosmilch
 
mmmmhhhh?
Grübel - grübel und studier...
 
Zwiebeln
gekochte Maroni
frische Peperoncini ohne Kerne
frischen Ingwer
Paprika & Pfeffer
Indischer Curry
einen Schuss Calvados
und
Rahm (Sahne)
 
gekocht - püriert und serviert!"
 
Was?
Mengenangaben?
mmmmhhhh....
Ohje!
(etwas beschämt)
Das tut mir leid,
 ich kann es Dir nicht sagen.
 
Nur so viel!
Es gab noch einen kleinen Rest.
(Vielleicht habe ich den auch heimlich gepunkert?)
Dieser wurde am kommenden Tag aufgewärmt
und über Reis mit Broccoli gegossen.
Wie eine Sauce.
Leeeeeecker!