Dienstag, 31. Januar 2017

Engelhaftes....

Da hab ich zu Weihnachten,
 von meiner Schwester einen Engelkalender geschenkt bekommen.
Lustig!
Jedes Jahr bekomme ich einen.
Doch jedes Mal von jemanden anderen.
Und..
die Schenkenden kennen sich unter einander nicht.
Trotzdem wirkt es irgendwie wie gelenkt.
Wer wohl da seine Finger im Spiel hat?
 
Da es sich nicht wirklich um Kalender im Herkömmlichen Sinn handelt,
weil weder Datum,
 noch sonst ein Hinweis darauf hin zielt,
schlage ich Blind
und nach Lust und Laune,
 die Seiten wahllos auf
und dort wo meine Finger hin trifft,
das nehme ich als eine Art Gedanken Hilfe zum jeweiligen Tag.
 
So wird es wie eine Art Tages Spiel,
mit tieferem Sinn.
Denn was spricht dagegen etwas davon für sich zu nutzen.
Auch wenn es manchmal etwas "Abgehoben" wirkt,
bei genauem lesen,
ist so manches Quäntchen an Wahrheit
und Umsetzmöglichkeiten darin zu finden.
 
Heute habe ich aufgeschlagen:

"Die Augen zum Himmel zu heben,

wenn die Augen aller Menschen auf Irdisches gerichtet sind,

ist nicht leicht.

Zu Füssen der Engel zu beten,

wenn alle Menschen nur nach Ruhm und Reichtum streben,

ist nicht leicht.

Aber das Schwerste von allem ist,

die Gedanken der Engel zu denken,

die Worte der Engel zu sprechen

und wie die Engel zu handeln."

 
- Aus dem Friedensevangelium der Essener,
die Schriftrollen vom toten Meer -

Montag, 30. Januar 2017

Amsel (Teil 2)

Du erinnerst Dich an mein Amsel Drama im Garten
(Blog Eintrag vom 25.01.17 "gut gemeint")
 
Es war echt grässlich,
Tag für Tag Krieg ohne Frieden in meinem Garten.
Ausgerechnet bei mir.
Ich ertrage das kaum
Überlegte mir schon 2 Mal,
 ob ich morgens den Storen hochziehen soll.
 
Hast Du in der Ferne eine kleine Rauchwolke gesehen,
so war es vielleicht mein Hirnchen,
welches ganz angestrengt nach einer Lösung suchte.
 
Da muss es doch was geben,
das eine Verbesserung bringt.
Etwas das alle in Ruhe futtern lässt.
Denn einfach alles wegräumen wollte ich nicht.
Im Falle eines Worst Case,
 wäre das die letzte Handlung gewesen,
 
Durch irgend einen Umstand...
erzählte ich jemandem wie man mit einem Hund,
welcher Probleme mit anderen Hunden macht,
 für eine merkliche Entspannung,
 umgehen kann.
 
DA!
 
Es war wie ein Blitzschlag der mich traf:
"Ich glaube ich hab die Lösung -
trallalaaaaaa!"
klang es in mir!
Judihui und trallalaaaa!
 
"So Schluss jetzt!
Reiss dich zusammen!"
sagte ich mir
Es reicht wenn Du mitten in den Erklärungen stockst
und stotternd nach dem Anschluss suchst.
 
Ok - ok!
 
Stattdessen strahlte ich die Person an.
Sie lächelte etwas unsicher zurück
und wiederholte das letzte Wort mehrfach.
Das Wort vor meinem Hänger.
 
"Sorry!
sagte ich etwas beschämt:
"ich hab grad ne grandiose,
doch so einfache Idee,
 für einen anderen Fall."
Erklärte ich.
Unterliess es jedoch,
 über meine Kampfamseln im Garten zu berichten.
Wie hätte das nun wieder gewirkt?
Bestimmt wären meine vorher gehenden 4Beiner Tipps,
nicht mehr besonders glaubwürdig angekommen.
 
Auch...
dass ich dort das Selbe anwenden wollte,
 wie wenn man es mit einem Hund zu tun hat.
Da hätte ich meinen Ruf weg gehabt.
 
Die mit den Amseln tanzt!
grööööhl!
 
Juhuuuuu!
"DAS IST ES!"
Meine "Kampfamseln" brauchen mehr Freiraum.
 
ABSTAAAAAAAND!
 
- damit keine Ängste aufkommen
und dadurch in Ruhe die Rosinen
und Körner gepickt werden können.
Trallalaaaaaaa - Trallalaaaaaa!
Jubelte es in mir weiter.
 
Ich konnte es kaum erwarten das Gespräch zu beenden
um dann im Garten das umzusetzen,
 was mir im Kopf herum schwirrte.
 
Es kam wie geplant.
Ich hatte ja schon in den letzten Tagen mehrere Futterstellen angelegt.
Doch der Fehler dabei war,
dass ich sie Punktuell gestreut hatte.
Die Körner, Rosinen
und Samen müssen grosszügig "ausgeschleudert" werden.
Nebst dem das dies grossen Spass macht,
(zumindest mir)
ist seither das Ziel eines friedlichen miteinander erreicht.
Die Vögel können nun in einem grösseren Abstand zu einander futtern.
Ohne Stress und Futterneid.
2 Äpfel wurden geschnitten
und in grossem Abstand die 8 Hälften ausgebracht.
Selbst das ist tausend Mal besser als einen Apfel am Stück.
 
Diese Hürde wäre geschafft!
Wie schön!
Und dann wurde der Blick nach Draussen doppelt belohnt.
Ein fast ganz weisser Vogel mit dunkeln Sprenkeln,
 setzte sich in der Nähe des Fensters,
 hinter dem ich meinen Tee trank,
 auf den Rosenbogen
und guckte mich Neugierig an.
 
Rasch bei Mister Google vorbeigeschaut...
Eine Misteldrossel!
Wie schöööööööön!
 
und nein!
Ich bringe meinen gefiederten Gartenfreunden,
 nicht das Stöckchen holen bei!
Auch kein Sitz!
hahahahaha!
 
 

Sonntag, 29. Januar 2017

Paradies...

"Jeder würde sein eigenes Leben gleich viel schöner finden,

wenn er aufhörte,

es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen."

- Henry Fonda -
 
 
Schaffe dir dein eigenes Paradies,
egal was andere besitzen
oder dazu sagen.
 
Paradiese können so individuell,
wie Fingerabdrücke sein.

Samstag, 28. Januar 2017

Ruck...

Heute morgen gelesen.
Kein Wunder haben die Physiotherapeuten,
Chiropraktiker
und Ärzte so viel zu tun...

"Es gibt Menschen,

die finden in jeder Suppe ein Haar

 - sie schütteln so lange den Kopf,

bis eines hineinfällt.

 
Wie anstrengend!
 
Meist geschieht das in Begleitung des Wortes

ABER

( da haben wir es wieder
 - Böses, böses Wort -)
 
Dabei ist es doch so viel einfacher über den (Suppen-) Tellerrand hinweg zu sehen.
Dem Positiven ins Gesicht zu lächeln
und auf neue Entwicklungen gespannt zu sein.
 
Alles was es braucht ist eine Brise Mut!
 
Packe dich beim Schlawittchen
gibt Dir einen Ruck!
(tu ich auch immer wieder...)
und freuen wir uns auf das was Dir, mir, uns präsentiert wird,
das Leben dir bietet.

Freitag, 27. Januar 2017

Insel...

Achtung! Achtung!

Wir entfliehen für einige Gedankenlängen dem Winter,
mit dem Satz...

In 5 Minuten geht es auf eine einsame Insel

 
und dann...

Was tue ich dort?

........................................................................

 

Was muss mit?*

*Unterkunft und Essen sind vorhanden.
 

.........................................................................

 

Wie sieht es dort aus?

.........................................................................

 

Welche Menschen begleiten mich?

..........................................................................

Hey! ich bin wieder zurück.
Zu Hause ist es doch am Schönsten.
Vorausgesetzt,
man hat sich seine eigene kleine (Erholungs-) Insel gebaut.
 

Goodbye a hiki i ka lāʻapōpō!

Sprache: Hawaisch
Übersetzung:

Auf Wiedersehen bis morgen!

 

Donnerstag, 26. Januar 2017

Ausgang - Eingang

"Jeder Ausgang ist ein Eingang"

- Tom Stoppard -
 
Die Betrachtungsweise macht es aus.
 
oder
 
letzthin gelesen...

"Schenkt Dir das Leben Zitronen,

mach leckeren Saft daraus."

Sorry Leute!
fand kein Zitronen Bild...
nun wurde es halt ein Früchtekorb - hahahahaha!
 
Irgendwie versuche ich seit Jahren das Beste in den Dingen zu sehen.
Auch wenn es mir nicht immer auf Anhieb gelingt.
Oft muss ich mir auch etwas Zeit geben,
 um Etwas sacken zu lassen.
Einen klaren Kopf zu kriegen.
 
Das wir uns richtig verstehen,
es hat nichts mit einer "Schönschwatzerei" zu tun.
Nein!
Meine Erfahrung hat gezeigt,
das es Sinn macht,
 die Dinge zu durchleuchten,
 um auf andere Sichtweisen zu stossen.
Liebe Männer,
kein Augen verdrehen
und zur Decke schauen...
spreche hier nicht von Stundenlangem zerreden.
hahahahaha!
Das liebt ihr doch so...
hahahahaha!
 
Wenn es mir in wichtigen Dingen nicht gelingt,
dann ist ein Gespräch mit Schatz...
oder ein Tea Time Termin mit einer meinen Freundinnen
vielleicht auch ein Telefonat fällig,
um da die Frage aufzuwerfen:
"und wie siehst du das?
 
Ganz interessant,
 was bei solchen Gesprächen zu Stande kommt.
Vor allem,
 wenn der Meinungsaustausch von verschieden Jahrgängen,
Männlein und Weiblein kommt. 
Auch hier möchte ich anmerken,
es handelt sich nicht um ein Hausieren von Problemen.
Doch wenn etwas in meinem Lebensraum steht,
bei dem ich nicht auf eine Lösung komme,
mich vielleicht "vergallopiere"... festfahre,
dann wird schon mal nach einer andern Ansicht gefragt.
 
Warum sich nicht die Zeit nehmen?
Um dann unter dem Strich,
das dann zu tun was ich Schlussendlich,
als ok empfinde.
 
Spannend...
Wenn Erfahrungen, Gefühle
und Anschauung in einen Bott geworfen werden,
um am Ende bei der Findung,
 das Passende,
wie das Kaninchen aus dem Zauberhut,
 daraus gezogen werden kann.
 

"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen,

man weiss nie was man bekommt."

- Forrest Gump -
 
Doch wir,
jeder Einzelne von uns hat es in der Hand,
was wir daraus machen
und von welcher Seite wir es betrachten.
Packen wir es an! 

Mittwoch, 25. Januar 2017

gut gemeint...

Wer kennt den Spruch nicht?
 

"Es war doch nur gut gemeint"

 
gefolgt von

 

"Ich wollte doch nur das Beste"

und wenn du dich nun wegklicken willst,
weil du den Satz so was von satt hast...
so kann ich Dir das nicht verdenken.
 
Doch es gibt noch ganz andere Sätze:
 

"Manchmal kommt es ganz anders als man denkt"

und so ist es auch mit der heutigen Geschichte.
Denn die hat weder etwas mit Vater, Mutter und Erziehung zu tun
 und trotzdem passen diese 3 Sätze  auch hier.
 
Aber nun mal von Anbeginn.
Letzten Winter gaben wir Unsummen für unsere Gefiederten Gartenmitarbeiter aus.
Sie frassen uns Buchstäblich die Haare vom Kopf
oder besser gesagt ein Loch in die Geldbörse.
Aber nach Jahrelanger Winterfütterung,
 brachte ich es nicht übers Herz einfach damit aufzuhören.
Die armen Vögelchen mit den süssen Knopfäuglein,
 sassen nämlich sobald nichts mehr im Futterhaus vorzufinden war,
mit einem erbärmlichen Gesichtsausdruck auf meinem Sims.
Gut ich gestehe,
manche machten auch eine fordernde Miene.
hahahaha!
 
Nach ein paar Wochen der Fütterung sassen bis zu 40 Finken,
unzählige Meisenarten, Specht, Eichelhäher und Co im Garten.
Alle mit einem riesen Hunger.
Sie waren auch alle gut genährt,
so dass wir uns gestehen mussten,
die sind nicht aufgeplustert wegen der Kälte,
nein -
die sind DICK!
gröhl!
Etwas zu viel auf den Rippen.
(Wie ich - grins)
 
In diesem Winter genau das Gegenteil,
2 Finken und eine Handvoll andere Flattermänner und -frauen,
Wo sind die nur alle abgeblieben?
 
Ununterbrochen kam auch ein Amselpärchen.
Wenn das Futter zur Neige ging sassen sie vor dem Fenster
und guckten rein,
ob wohl die kleine, mollige Frau endlich käme um Nachschub aufzufüllen.
Sie zeigten sich frecher als andere,
verschoben sich nur wenige Schritte wenn man raus kam
und waren oft auch noch unter dem Häuschen,
wenn man einen Schritt davon entfernt stand.
 
Grund einen Ideen Blitz aufleuchten zu lassen,
man könnte doch....
ne - ich lass es sein.
Ich werde sie nicht Handzahm antrainieren.
 
Zum Glück hielt ich mich daran,
denn es reichte schon so aus.
So nach dem Moto die Geister die ich rief.
Plötzlich erschien nämlich Amselmann Nr. 3 auf der Bildfläche.
Eine Menage a trois, geht selten gut.
schmunzel!
Amsel Nr. 1 versuchte nun den ganzen Tag Amsel Nr 3 zu verscheuchen.
Nicht schön.
 
Nicht besser wurde es als Amsel Nr. 4 & 5 erschienen.
Der Apfel wurde vom Vogelhaus gerissen
und Egozentrisch mit Drohgebärde zerrupft
Dann Nr. 6
Den Ganzen Tag Streitigkeiten trotz genügend Futter.
Das ging mir gehörig auf den Sack
(wenn ich das mal so salopp sagen darf)
 
Der Apfel am Futterhäuschen war Jahrelang kein Problem.
Nun wurde er zum Streitgegenstand.
Ob daher wohl das Wort "Zankapfel" herrührt?
hihihihi
Umso weniger Rosinen in der Futtermischung,
umso mehr flogen die Federn.
Es wurde aufgeplustert,
mit den Flügeln geschlagen,
einander verfolgt
und andere Vogelarten genauso Hartnäckig vertrieben,
so wie die Eigenen.
 
Mittlerweile sassen sie wie kleine Generäle,
auch in der Futterrinne des Vogelhauses
oder auf Nachbarsbaum.
Wehe es bewegte sich was,
so wurde es sofort angeflogen.
Ein andere auf dem Apfel,
mit gespreizten Flügeln als wäre er festgefroren.
Nein - war er nicht.
es war "Meins"
ääähhhh!
"SEINS"
 
Mein Bild,
 der am Abend schön singenden und friedlichen Amseln,
kam nicht nur ins wanken,
nein - es wurde zerschlagen.
Als sich dann eine Katze der Fütterungsstelle näherte,
merkte ich wie ich den Gedanken,
"nimmt sie eine Amsel,
ist vielleicht mal Ruhe"
ganz rasch Beiseite schieben musste.
Ich die gerne Frieden hält.
 
Krieg vor dem eigenen Fenster
 
Da machte ich in meiner aufkommenden Verzweiflung,
folgende Überlegung.
Wenn es genügend für alle hat,
sprich an verschiedenen Stellen Futter gestreut wird,
Neutralisiere ich bestimmt dieses Verhalten.
Das wurde auch gemacht.
Genügend Rosinen, Nüsse und Apfel ausgelegt.
 
Ok
 
Wie du weisst,
 wurden die Tage bisher nicht wärmer,
im Gegenteil.
Der Schnee liegt seit Taaagen.
Es bläst ein eisiger Wind.
Vielleicht auch der Grund warum dann plötzlich
Amsel 7 & 8 von irgendwo her,
 ebenfalls in meinem Garten mit stritten.
Ok
Ich rede es mir schön!
Du hast recht.
 
Heute Morgen...
Der Rollladen ging hoch...
draussen noch etwas dunkel
sah ich rund um das Futterhaus
10 Sitzende, flatternde, streitende
na - rate mal...
 
Nach einigen Minuten,
 hüpften 2 Amseln mit Drohgebärde vor dem Fenster hin und her.
Es galt unserem Hund,
der dort friedlich lag.
Der Film die Vögel kam mir in den Sinn.
 
Hiiiiiiiiilfeeeeeeee!!!

Dabei wollte ich doch nur das Beste!

Es war doch nur gut gemeint!

Oft kommt es anders als gedacht!

Hiiiiiiiiiilfeeeeee!
 
Als ich mit dem Hund durch den Garten zum Tor ging,
sah ich nicht nur Amselfüsschen Spuren,
 sondern auch Blutspuren.
Die hacken sich tatsächlich blutig.

Es reicht!

Kein Stress mehr!
Wer sich nicht zu benehmen weiss,
bekommt nichts mehr zu futtern.
 
Ab jetzt gibt es weder Rosinen,
noch Apfel.
Der übliche Speiseplan aus Nüssen und Kernen
wird es hoffentlich richten.
Die darin vorhandenen,
 wenigen Trauben werden rausgesucht.
Basta!
 
Wer weiss?
Vielleicht haben wir dann endlich wieder Ruhe im Karton.

Frieden!

Ich will Frieden!

Peace!

Pace!

Paix!

Shalom!

Paz!

Mir!

 
(Fortsetzung folgt)
 
Übrigens!
die Aussage:

"Frei wie ein Vogel"

muss auch neu überdacht werden!!! 


Dienstag, 24. Januar 2017

Wolken schütteln...

"Manchmal gibt es auf meiner Seite auch "nur" einen Spruch."
 
Das sagte ich letzthin jemanden,
 der mir enttäuscht erklärte,
dass sie nun gehofft hatte,
 jeden Tag eine Geschichte
oder Erzählung lesen zu können.
 
Sorry!
 
Das schaffe ich echt nicht.
Denn es kommt wie es kommt
und es wird nichts erzwungen.
 
Anders würde es mir
 und Schlussendlich den Lesern
und Leserinnen keinen Spass mehr machen.
Denn ich weiss,
dass man die Befindlichkeit durch die Zeilen lesen kann.
Und wie jeder Einzelne von Euch,
 bestimmt aus eigener Erfahrung weiss,
Erzwungenes wird niemals gut.
 
Frei von der Leber
ist mein Motto.
hahahaha!
 
Also!
Ihr Lieben und Wertgeschätzten...
heute sprangen mich 2 Sätze an,
die voll mein Naturell kitzelten.
Mal schauen ob sie dir auch gefallen. 
 

" Träume sind die Wolken der Seele.

Wir müssen sie nur hin und wieder ausschütteln,

damit sie neu atmen können.

- Jando -

Wenn die Natur eine Wolke schüttelt,
kommt schon mal ein Fabelwesen mit grossem Maul zustande.
grins!



Montag, 23. Januar 2017

Humor...

"Humor ist eines der besten Kleidungsstücke,

die man in Gesellschaft tragen kann.

- William Shakespeare -

Sonntag, 22. Januar 2017

Freundin Fif...

Gestern holte ich eine alte Freundin aus dem Vorratsschrank im Keller.
Fif hatte dort über mehrere Jahre ihren Dornröschen Schlaf verbracht.
Insgeheim gehofft,
dass sie eines Tages wieder zum Einsatz kommen darf.
So vielfältig wie sie einsetzbar sei.
Deswegen sei es eine Schande,
 wie wenig sie bisher benutzt wurde.
 
"Nun...
Liebe Fif,
ich bin nun mal nicht eine Hausfrau,
 mit einer Vorliebe zu Küchenmaschinen.
Gerne knete, rühre und werkle ich selbst."
 
"Nicht gerade ein Kompliment"
entgegnete Fif
"Warum bin ich denn bei Dir,
wenn Du dich lieber selbst abmühst?
Meine Anschaffung hättest Du dir sparen können.
Ausserdem...
Warum,
komme ich gerade heute wieder aus der Katakombe?
Mitten im Winter und nach Weihnachten"
 
Wo sind wir denn hier,
wenn die Küchenmaschinen schon Fragen stellen dürfen?
Und dann erst noch so Vorwurfsvoll.
Oder war es mein schlechtes Gewissen?
Wovon ich immer behaupte ich habe keines...
Hahahahaha -
"Gspässle gmacht"
 
 Wie dem auch sei.
Irgendwie doch eine berechtigte Frage.
Eigentlich kann sich Fif bei einem unüberlegtem Versprechen
und einem Rezept aus dem Internet bedanken.
 
Da sprach ich nämlich
(etwas grosskotzig)
Für Sonntag backe ich einen Zopf zum Frühstück.
(ich mag dieses Gebäck wohl optisch,
aber essen....)
 
Na gut ausgesprochen ist versprochen,
und wird nicht (nur selten) gebrochen.
 
Auf der Suche nach einer Backanleitung,
stiess ich dann auf Brötchen.
Juhuuuuu!
Brötchen sind viiiiiiiel besser!
Wird wohl nicht so schlimm sein,
wenn ich statt...
na du weisst schon,
diese anbiete.
 
 
Kräftig kneten!
 
Dieser Satz fiel mir ins Auge.
Ohje!
ich mit meiner rechten Flügelschwäche.
 
Und ab da kam Fif ins Spiel.
Einst bei Aldi für wenig Geld erstanden
und noch weniger benutzt.
Obwohl ich mit ihren Diensten immer vollauf zufrieden.
 
Heute Morgen also
6:15h Frühschicht.
 
250gr. Weissmehl
250gr. Dinkelmehl
in Fifs Bauch
dann...
3 dl Wasser
mit 1/2 Hefewürfel
1/2 Essl. Honig
1/2 Essl. Salz
dazu
Taste Teigkneten einstellen
und Start drücken.
 
Gut das sie dann ein Geräusch von sich gab,
das sich weniger Melodiös anhörte als das Schnarchen von Schatz,
das steht auf einem anderen Blatt.
Doch was soll ich motzen?
Sie knetete und knetete
liess den Teig ruhen,
um dann nochmalig zu kneten.
Mein Hund machte fast ein Satz auf seiner Decke,
als sie damit wieder begann.
Der Beweis - das sie dieses Geräusch noch nie gehört hatte.
hahahahaha
Und sie wohnt jetzt 8 Jahre bei uns.
tststs...schääääm!
(nicht wirklich hihihihi)
 
Nach einiger Zeit und vielen Umdrehungen,
entnahm ich einen geschmeidigen Teig,
den ich nicht besser hätte hinkriegen können.
 
Danke Fif,
das war dein Einstand,
 um dein weiteres Leben in der Küche verbringen zu dürfen.
Unter uns,
 Fif ist etwas Hochnässig oder Nachtragend,
verzog sie bei meinem Kompliment keine Mine.
 
Rasch vom Teig,
6 Brötchen abgeknapst und geformt,
um diese dann bei 180 Grad
30 Minuten zu backen.
 
Heiiiiiii!
Was ist schon ein Zopf...?
Wenn ich 6 Brötchen präsentieren kann.
Sie schmecken lecker
und das Ganze schreit nach einer Wiederholung.
 
Bei genauem hinschauen entdeckte ich dann folgendes:

Siehst du es auch?
Schau noch mal genau hin...
 
 
 
Die Brötchen tragen Gesichter
und so wurde aus diesem Gebäck...
 

Bibi Brötchen und ihre Kumpels.
Sorry!
Auf dem Bild nur noch 4,
denn...
Sven Krümel
und
Jan Semmel wurden schon...
na du ahnst es...
gemampft!
Aber Wichtig...
mit diesen süssen Lachgesichtchen,
 stellten sie jeden Zopf in den Schatten.
So sehr,
dass für weitere Sonntage eine Brötchen Bande bestellt wurde.
uff!
 


Samstag, 21. Januar 2017

Spitzendecken...

Da habe ich vor einigen Tagen im Internet eine Bastelarbeit gesehen,
welche mich auf eine weitere Idee brachte.
So durchsuchte ich gestern den Keller nach Metallreifen.
Ich hatte doch welche?
 
Endlich entdeckt machte ich mich an die Arbeit.
 
- Wolle zum umwickeln war notwendig
- Spitzendeckchen
- ein dünnes Garn um diese fest zu nähen
 
Die Deckchen hatte ich vor Jahren in der Bretagne gekauft.
Sie waren von einer älteren Dame,
 an einem Stand,
 beim Leuchtturm verkauft worden.
Sie erklärte mir,
dass man darauf die Lebensblume erkennen würde.
und diese mir Glück bringen würden.
 
Endlich hatte ich nun die Lösung für ein gutes Wirken.
Anders als wenn sie als Untersetzer / Leger benutzt werden.
Oder im Schrank liegen und auf eine Aufgabe warten.
 
Schau selbst:
 
Vielleicht werde ich noch einige selbst häkeln?
 
Weil in diesem Haus einst Webstühle betrieben wurden
und die Arbeitenden auf möglichst viel Tageslicht angewiesen waren,
verfügt unser (Posamenter-) Haus über viele Fenster.
 
Vielleicht ich hole mir auch noch Häkeldeckchen in der Brockenstube.
Dort gibt es manchmal ganz schöne Alte zu kleinem Preis.
Wer sucht der findet...
so das Motto!
 
Apropos.
Das Ganze liesse sich auch einfärben.
Hier verzichtete ich jedoch auf ein Tee- oder Farbbad,
da in unser Haus Natur pur oft am Besten passt.
 
Und gesagt sei:
Sie sehen Tagsüber am Fenster schön hübsch aus,
doch Nachts wenn der Hintergrund sich dunkel färbt,
kommt alles noch viel besser zur Geltung.
 
Vielleicht hast du auch Lust sowas zu gestalten.
Es ist nicht schwer - trau dich!

Freitag, 20. Januar 2017

Gesetz...

"Wenn deine Grundsätze dich traurig machen,

verlass dich drauf:

Sie sind falsch."

- Robert Louis Stevenson -
 
 
 
Eine gesunde Portion Selbstreflektion kann zu Tage fördern,
wie die weitere Schritte im Leben aussehen sollen.
Glücklich sein...
steht an erster Stelle.
 
Das ist mein Gesetz!
 


Donnerstag, 19. Januar 2017

Gewohnheiten....

"Gelassenheit kann man lernen.

Man braucht dazu nur Offenheit,

Motivation,

ein bisschen Ausdauer

und vor allem die Bereitschaft,

sich von den alten,

eingefahrenen Bahnen zu lösen,

in denen unser Denken

und Handeln sich häufig bewegt."

- Ludwig Bechstein -
 
für diesem Winter die Deko im Garten hängen gelassen.
Ja, ja,
die lieben Gewohnheiten.
Seit Jahren versuche ich immer wieder mal,
 die eine oder andere zu knacken.
Ich glaube begonnen hat es,
als ich in einer Zeitschrift las:
Es tut ihrer Gehirnhälfte gut wenn sie bestimmte Gewohnheiten ändern.
z.B. die Bettseite wechseln.
Gelesen - gesagt - getan!
Na,
 so einfach war es nicht gerade,
 meinen Schatz davon zu überzeugen.
Doch Schlussendlich wurden die Matratzen getausch,
sowie das Bettzeug.
Ich schlief als einzige wie ein "Herrgöttchen".
Schatz so mittelmässig.
Am meisten Mühe hatten die Hunde.
Schliesslich lag nun neben dem Bett der jeweilig falsche Hund.
Was tun?
Na klar -
auch sie wurden in das "Veränderungsprogramm" mit aufgenommen.
Die ersten Abende waren echt etwas Chaotisch.
Jeder Hund legte sich auf seine übliche Matratze.
Dann wurde ausgewechselt.
Was für ein Durcheinander im Schlafzimmer.
Und das alles wegen der einen Gehirnhälfte.
Oder besser gesagt eines Professors aus Schweden...
oder war es Japan?
Egal!
Er musste egal aus welchem Land
und obwohl nicht anwesend
(das hätte noch gefehlt - hahahaha)
den Kopf hinhalten.
 
Und wenn du nun denkst,
 die Geschichte mit dem Bett seit das einzige was verändert wurde.
Nein - Nein!
Es wurde der Essplatz getauscht.
Abends der alt eingesessene Platz vor dem TV
und noch einige Kleinigkeiten.
Na gut!
Ich kann sagen:
"Es war mal was anderes
und hat auch Spass gemacht."
 Aber man hat es dann gesehen
und als die Hunde dann endlich,
 wie selbstverständlich,
 sich Nachts auf ihre "neuen" Plätze legten,
gestanden wir uns ein:
"Das haben wir nun erlebt
nun ist Schluss damit.
Wenn nicht uns,
dann wenigsten den 4Beinern zu liebe.
(Augen zwinker)
 
Und....
mit diesem Entschluss schlich sich wieder,
 die so bequeme Gewohnheit ein.
Legt sich Nachts mit mir auf die immer noch selbe Seite,
schläft und erholt sich von anderen,
wichtigeren Änderungsstrapazen,
die mir so hin und wieder in den Sinn kommen. 
 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Sorgen...

"Ein glückliches Leben

besteht immer in erster Linie

 aus Freiheit von Sorgen."

- Marcus Tullius Cicero -
 
geschichtetes Holz das mit Raureif überzogen ist.
 
Befreie Dich von deinen Sorgen,
in dem Du sieh am "Schlawittchen" packst.
Oder,
 den kleinen Sorgen keine Beachtung mehr schenkst.
Sprich,
 Dich nicht mehr mit ihnen beschäftigst.

Dienstag, 17. Januar 2017

Fotoshooting...

Da habe ich versprochen Dir zu verraten,
 was meine Nichte und ich,
 bei ihrem Besuch bei uns,
 sonst noch so angestellt haben.
 
Vielleicht kennst du das auch?
Das Gefühl als du Klein warst
 und Mama`s Schminkutensilien ausleihen durftest.
So ähnlich war es am Samstag,
 als ich auf die Idee kam:
"Hey!
Wir könnten doch nun das Fotoshooting machen,
dass wir schon länger mal veranstalten wollten?
Einfach ein bisschen anders...
hätte da eine Idee."
 
Meine Nichte war sofort dabei
und Ratzfatz waren einige Dinge zusammen getragen,
die wir dazu benötigten.
 
In erster Linie Schminke, Haarklammern und Tücher.
In diesem Falle wurden aber auch Trockenblüten
und Kunstblumen,
sowie etwas Schmuck verwendet.
und
Pssst!
der getrocknete Hortensienkranz der im Eingang hängt,
wurde ebenfalls als riesige Krone benutzt.
hahahahaha!
 
"ich habe heiss damit"
klönte meine Nichte lachend
"ach,
 einfach durchhalten
bin Bald soweit..."
entgegnete ich und knipste auf den Auslöser.
 
Als der Kranz entfernt wurde,
war es tatsächlich als würde eine kleine Dampfwolke aufsteigen.
Wir alberten herum:
"Den kannst du ja nächstes Mal wenn du mit dem Hund gehst
an Stelle einer Mütze anziehen."
Lachte meine Nichte schelmisch.
hahahahaha
 
Ich liebe es mit etwas Schminke,
 jemanden ganz anders aussehen zu lassen.
Manchmal -
ganz selten,
 auch mich.
 
Unser Samstags Vorhaben dauerte etwas
und darum wurde es am Sonntag Morgen weiter geführt.
 
Die 4 Jahreszeiten war das Thema.
Obwohl wir erst Elfenbilder machen wollten.
Doch die Fimo "Elfen Aufsatz Knetohren",
 wollten nach dem bearbeiten partout nicht halten.
Als dann doch,
 waren sie zu schwer
und die Ohren knickten oben ab.
Wir lachten uns fast weg.
Meine Nichte sah aus wie eine verunfallte Fledermaus.
(muss grad wieder lachen wenn ich dran denke)
 
Es wurde wie du dir denken kannst...
viel geratscht,
gelacht und fantasiert.
Es war sehr ausgelassen
und hat so richtig Spass gemacht.
Na!
das wir zu Guter Letzt 2 Bilder hatten die den Winter darstellen,
dafür keinen richtigen Frühling..
was soll`s!
 
Bis zu ihrer Heimreise am Montag,
bearbeitete ich immer wieder mal die geschossenen Bilder,
mit diversen Fotobearbeitungsprogrammen.
Es entstanden einige wunderschöne Erinnerungen an ein Treffen,
dass ich auch ohne Bilder nicht vergessen würde.
 
Ich denke es war nicht das letzte Mal,
 dass wir sowas zusammen gemacht,
oder soll ich sagen gefeiert haben,
denn weitere Ideen,
 schreien förmlich nach einem Da Capo!
 
Mit Erlaubnis meiner Nichte,
 siehst du hier die 4 - ääähhh! die 3 Jahreszeiten
 
ist das nicht hübsch geworden?


 


Montag, 16. Januar 2017

rechts - links

"Lehre tut viel,

aber Aufmunterung tut alles.

- Johann Wolfgang von Goethe -
 
 
 
Als hätte Herr von Goethe unser heutiges Thema gekannt.
Die Rede ist vom Vorhaben meiner Lieblingsnichte und mir.
 
Wie gestern erwähnt,
 war sie nun ein paar Tage zu Besuch
und wir haben so einiges angestellt.
Mehr dazu in den kommenden Tagen.
 
Nachdem wir vorgestern,
 in einem Strickheft einen wahnsinnig tollen Mantel gesehen hatten,
stand fest,
 den müssten wir uns wirklich erarbeiten.
Einmal in Grösse S,
einmal in XXL.
 
Doch wo beginnen?
 
"Bevor wir eine gehörige Portion an Material kaufen,
müssen wir mal gucken,
 wo du mit deinem Strickwissen stehst."
so meine Worte.
 
"Okeeeeey"
sagte sie mit etwas langgezogenen Silben
"also ich hatte mal Stricken in der Schule,
aber das war es dann auch.
Seither hatte ich nie wieder Stricknadeln in der Hand"
 
"Okeeeeeeey"
sagte ich grinsend
holte 2 Knäuel Sockenwolle
und 4 Stricknadeln.
 
Um das Ganze abzukürzen.
Lieber Herr von Goethe,
mit viel Aufmunterung, Motivation und Geduld,
haben wir es geschafft ein Strickmuster zu erstellen.
Das Thema Mantel wird nun mal erst Beiseite gelegt.
Dafür die Arbeit mit den Nadeln,
durch stetiges Üben mit Routine belegt.
 
Nicht schlimm,
denn wie heisst es:
"Steter Tropfen höhlt den Stein"
 
Ich habe gespürt...
wie schwierig es sein kann,
 jemandem etwas beizubringen,
dass man seit Jahren blindlings tut.
Das Ganze so zu erklären,
dass es für einen Anfänger verständlich ist.
Sowie die passende Motivationseinheit zu finden.
 
und...
das kleine Strickplätzchen von heute,
wurde nach dem Abketteln,
 von meiner Nichte verstaut.
Dies ist nun ihr Motivation Stückchen,
wenn mal etwas nicht so Rund läuft.
Hat sie definitiv den Beweis,
Das sie dieses Muster stricken konnte.
 
Lachend sagten wir uns:
"Also wer das schafft,
schafft andere Dinge auch."
 
Je einige Reihen:
- nur rechts
- links auf der linken Seite
rechts auf der rechten Seite (Glatt)
- Rechts / Links abwechseln (Rippenmuster)
- Links / Rechts verschoben (Perlmuster)
und abketten
 
War das ein gelungener Morgen.


Sonntag, 15. Januar 2017

Besuch...

"Bedenke,

dass jemand,

der an deine Tür klopft,

vom Himmel geschickt sein könnte."

- aus Irland -

 
Im Moment habe ich grad Besuch.
Was Rosen und andere Blüten damit zu tun haben,
das erfährst du morgen.
und nein!
Der Gast hat mir keine Blumen mitgebracht.
Die Geschichte dazu ist viel spezieller.





Samstag, 14. Januar 2017

Kamelie

Mein Kamelien Gruss an Dich

 
Die gerettete halber Preis Kamelie
(siehe Blog vom Vortag)


Freitag, 13. Januar 2017

Asyl...

Ob es eine Bezeichnung für dieses Verhalten gibt weiss ich nicht,
nur das ich seit Klein auf davon belegt bin,
das ist Fakt.
 
Damit du weisst von was die Rede ist,
hier eine Erklärung.
 
Angenommen ich ging mit Mama zum Einkaufen
und da sass im Regal irgendwann nach Ostern,
ein Plüsch Osterhase im Regal,
so wollte ich den unbedingt haben.
Ne richtig gesagt,
ich musste den unbedingt haben.
 
Retten -
wäre das bessere Wort dafür.
Denn egal wie mitgenommen
oder hässlich dieses etwas aussah,
es beelendete mich zu tiefst,
 das dieses Ding weiterhin alleine im Regal sitzen musste.
 
"Siehst Du nicht Mama,
wie traurig der guckt."
 
meine Frage war mittlerweile der ganzen Familie bekannt.
Natürlich versuchte man mir dann zu erklären,
warum ein erneuter Kauf von einem "Alleinigen" nicht drin lag.
Für solche Sachen war echt das nötige Kleingeld nicht vorhanden.
Mit einem "Nein" meiner Eltern war mein Leiden vorprogrammiert.
 
Als ganz Klein:
- weinen
 (nicht das trotzige, aufmüpfige Weinen...
 sondern das echt leidende)
Über mehrere Tage,
bekam ich das arme Gesichtchen aus dem Regal,
 nicht aus dem Sinn.
Ich war nie böse auf meine Eltern,
doch ganz oft wünschte ich mir,
dass wir über etwas mehr Geld verfügen würden.
 
Etwas älter ging mein zusammen gespartes Taschengeld dafür drauf.
Einmal kaufte mir auch mein Bruder einen Ladenhüter (Puppe)
Er hätte mir keine grössere Freude machen können.
Alle (es waren gar nicht so viele) bekamen einen Namen
und ich glaubte zu sehen,
das ihre Gesichter nun glücklich aussahen.
Nach einer Gewissen Zeit wurden die Puppen
und Plüschtiere an Kinder,
 aus der Nachbarschaft verschenkt.
Bin nicht zum Messie veranlagt und so werden nach einiger Zeit,
Dinge an Personen die Freude daran haben,
verschenkt.
Im Alter von 20 machte ich eine Spende an ein Kinderheim
und ein Spital.
Die sich mächtig darüber freuten.
Geheimtipp solltest du was für solche Institutionen zum Abgeben haben.
Es muss lediglich Waschbar sein.
 
Mit zunehmenden Älter werden,
 wurde es nicht anders.
Klar kniff ich das eine oder andere Mal meine Augen zu
und setzte die Vernunft ein.
Doch weitete sich das Thema etwas aus.
Da war im Laufe meiner "Sozialen Ader" für arme Ladenhüter,
2 erbärmlich aussehende Mini Tuja`s zum halben Preis.
Ich wusste wenn ich sie nicht kaufe werden sie geschreddert
und das konnte ich nicht ertragen.
Alle im Bekannten Kreis langten sich an den Kopf:
"das wird nie was...
die sind Tot - ausgetrocknet - dürr"
Im Garten ausgepflanzt,
 wuchsen sie innert ein paar Jahren zu riesigen Büschen heran.
Immer wenn ich sie sanft in Form schnitt,
 dufteten sie nach Zitrone.
mmmmhhhh!
Es war für mich wie ein Danke!
 
Dann war da ein Ausverkauf in einem Dekofachgeschäft.
Das Paradies für jede Frau.
Nicht so für Dolly -
Ein Pappmache Schaf,
so gross wie eine Handtasche
lieblos mit Wollfäden beklebt
und nur ein Auge.
Die bekam ich für 3.-- Franken
Der halbe Laden lachte:
"Das ist aber ein Hässliches Ding,
dafür hätte ich nichts mehr gezahlt"
Voller Überzeugung und schmunzelnd,
entgegnete ich mit dem Schaf unter dem Arm:
"Das ist jetzt Dolly und die wird ganz schön"
So kam es auch.
Sie hat seither ein 2. Auge
ein rotes Halsband
und Glöckchen um.
Im Sommer steht sie im Flur
und im Winter auf einem Regal mit anderen .... na du weisst schon!
 
Olga die Kuh aus Blech
aus der Brockenstube,
kaufte mir mein Mann weil ich zu wenig Geld dabei hatte.
Sie wohnt nun im Garten.
Als ich sie letzthin bewegte,
 huschte aus ihrem kleinen Loch am Unterbauch eine Maus.
Wohl ihr super modernes Zuhause?
Ups! Sorry!
Wollte nicht stören.
hihihihi
 
Es gäbe noch einige Dinge die aufzuzählen.
Doch möchte ich den letzten Kauf noch erwähnen.
Da standen einige arm aussehende Pflanzen in einem Einkaufzentrum.
Hätte nicht dran gestanden "Camelien"
ich hätte es nicht erkannt.
Völlig ausgetrocknet wurden sie für 50% angeboten.
Leider hatte ich nur Platz für eine.
Mein Mann schmunzelte als ich mit diesem Topf
und der Erklärung,
anstatt eines Blumenstrauss ankam.
"Ich weiss nicht ob ich sie durchbekomme,
doch ich denke,
 ich versuche es"
Wie oft hat er schon diese Aussage geduldig angenommen.
Und wenn es klappt sich mit mir gefreut.
Danke Schatz!
 
Während es nun in den letzten Tagen geschneit,
geregnet und gestürmt hat.
Machte meine neue Errungenschaft sich daran,
viele kleine Knöpfe auszubrüten.
Und seit gestern blühen 5 grosse Camelien Blüten
und weitere sind in Produktion.
Ist das nicht das schönste Danke einer Pflanze?
 
und morgen...
ja morgen...
geh ich gucken ob noch ein Geschwisterchen retten kann.
Habe nämlich noch ein Asylplätzchen in unserem Haus gefunden.
Oder gar Zwei?
 
hihihihihi

Donnerstag, 12. Januar 2017

Magie...

ich gestehe zu meiner Schande,
dass in meinem Bücherregal seit Jahren,
 von mir ungelesene Exemplare stehen.
Gekauft habe ich sie,
mmmmhhhh
 weil mich der Buchdeckel,
die Bilder im Innern
oder der Text auf der Rückseite ansprach.
 
Vor ein paar Tagen nun,
ich wartete auf Besuch,
stand ich vor dem Regal
und es sprang mich ein Cover eines Buches förmlich an.

Das Feen Geschenk

Wegweiser zu den Wundern des magischen Königreiches
 
von Marcia Zina Mager
Aus dem Ansata Verlag
(ist nur noch Antiquarisch erhältlich)
 
Wann?
Wo?
Wieso?
ich es erstanden habe...
keine Ahnung.
 
Es war bestimmt die Feen und Elfen Phase,
 vor unendlich vielen Jahren daran Schuld,
 dass es den Weg zu mir nach Hause fand.
(verlegt wurde es 1999)
nun eines ist ganz sicher,
ich habe darin noch keine Zeile gelesen.
Bis vor eben diesem besagten Morgen.
 
Schon die ersten Worte zogen mich in Bann.
Eine nette Geschichte,
(zumindest so weit wie ich es nun gelesen habe)
Irgendwie so als würde mir eine Freundin etwas erzählen.
 
Mein Besuch kam dann
und ich legte dieses Büchlein zur Seite.
Wollte in den nächsten Tagen weiterlesen
und die hübschen Bilder angucken.
 
Heute dachte ich plötzlich wieder daran.
"Mal schauen"
so mein Gedanke
"vielleicht gibt irgend ein Satz was für meinen heutigen Blog Eintrag her."
 
Was soll ich sagen?
Ich klappte das noch Neu wirkende Exemplar irgendwo auf 
und stiess auf folgendes

"Lob: ist das Samenkorn,

aus dem alles entsteht."

Im verborgenen Königreich ist Lob der Mittelpunkt

und die Grundlage von allem."

Das sind Sätze die meine Neugier
und meine Fantasie ankurbeln.
Nicht genug -
auch meine Wünsche für ein Miteinander auf dieser Welt.
 
 
Irgendwie müsste ich mich fast bei dem Büchlein entschuldigen,
dass ich es Jahre lang nur abgestaubt habe
und nie auch nur einen Blick in das Innere geworfen habe.
 
Mein Vorhaben der nächsten Tage kannst Du dir bestimmt vorstellen.
und auch das ich in den kommenden Wochen mein Bücheregal
mal ganz genau unter die Lupe nehmen werde.
 
vielleicht finde ich noch weitere interessante Sätze,
die ein Tor in eine andere Welt öffnen.
Denn mal ehrlich?
Dürfen wir nicht alle mal für ein paar Stunden ein kleines Mädchen
oder ein kleiner Junge sein?
Ohne sich dafür schämen zu müssen?
Vor allem wenn der Schlüssel dazu mit solchen Worten beginnt...

"Magie entsteht überall.

Sogar in Brooklyn"

Magie
 auch bei mir,
in einem alten Haus irgendwo in einem kleinen Ort in der Schweiz
und mit diesem Buch in der Hand.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Grosse Taten...

" Die grossen Taten der Menschen sind nicht die,

welche lärmen.

Das Grosse geschieht so schlicht wie das Rieseln des Wassers,

das Fliessen der Luft,

das Wachsen des Getreides.

- Adalbert Stifter -
 
das Schneien über Nacht...
gehört bestimmt dazu.




Dienstag, 10. Januar 2017

Schnee Erinnerungen...

 
Wo ist die Zeit verschwunden,
in der wir uns schworen nie wie unsere Eltern werden zu wollen.
 
Sowieso nie wie alle Erwachsenen
So "bünzlig" wie man hier in der Schweiz sagt.
Da waren wir uns in der Clique einig.
Vor allem wenn wir gemeinsam Dinge unternahmen.
 
Wie im Winter das Treffen auf der Eiskunstbahn.
Wo man sich die Eistanzschuhe ohne Bedenken auslieh,
manchmal mit Papiertaschentücher stopfte,
damit sie passten.
Sich als Mädchen manchmal Schutzbedürftig,
manchmal forsch gab..
Im Clan neue Schritte auf dem Eis ausprobiert.
Nie mehr,
 hat eine heisse Schokolade so gut geschmeckt,
wie einst in diesen Tagen.
 
Oder wen wir dann zum Nacht Rodeln antraten.
Mensch war das ein Spass.
Alle Schlitten mit den Füssen zusammengehängt,
wie ein riesiger Tatzelwurm den Hügel hinunter gleitend.
Zwischen den Apfelbäumen hindurch.
 
Kein Wunder war das Gegröle der Jungs
und das Geschrei der Mädchen gross,
denn nur der Vorderste,
 hatte mit einem Schuhbändel,
 eine Taschenlampe am Schlittengestell angebunden.
Die andern machten eine Art Nachtflug.
Einmal unten angekommen,
ging es gleich wieder im Eiltempo den Hügel hoch.
Schliesslich wollten wir die verbleibende Zeit nutzen.
Da motzte niemand,
es sei zu steil oder zu weit,
auch nie zu anstrengend.
 
Und dann erinnere ich mich daran,
wie mein Schatz und mein Bruder die geniale Idee hatten,
einen Plastik Bob hinter dem Motorrad herzuziehen.
Auf einem kleinen Nebenweg voller Schnee,
wollten sie diese Stuntman Attraktion ausführen.
Zuerst,
 wurde auf Drängen meiner kleinen Schwester,
 sie hinein gesetzt.
Beim für sie überraschenden Anfahren,
 kippte sie nach hinten aus dem Schlitten.
Verletzte sich nicht und wollte grad weiter machen.
Anstelle eines Helms,
 hatte sie 2 dicke Strickmützen übereinander angezogen.
hahahahaha!
Doch mit ihrem unfreiwilligen "Ab- oder sollte ich sagen Ausstieg",
war ihre beschworene Karriere als Actionwomen vorbei.
Schliesslich wollte man kein Risiko eingehen.
Sagten die Jungs einstimmig.
9 Jährige Girls hätten nun Pause
und wurden zur Zuseherin degradiert.
Dicke Krokodils Tränen rannen.
Egal - nun wollten die Jungs mit Schmackes und Tempo ran.
Taten sie dann auch.
 
Die Tränen meiner Schwester wichen,
einem Schadenfreudigen Lachen.
Zuerst schrie mein Bruder weil das Hinterrad,
ähnlich einem Schaufelrad,
 den Schnee in den Bob und an seinen Körper schmetterte.
Auch seine Visage blieb nicht ohne Schneefladen.
Sie flitzten die Strasse runter
und rauf...
Es sah aus wie in einem Slapstick!
hahahahaha
Dann..
schrie mein Bruder,
weil der Plastik Bob sich,
 an dem nun hervor kommenden Asphalt
durchgescheuert hatte.
Der Hosenboden schien nun an der Reihe zu sein.
Mein Bruder schrie
"Stopp - Stopp - Stopp"
und mein Schatz verstand
"go - go - go!"
Ich stand da
und genoss lachen das Spektakel.
Nicht wissend das sich der Plastikboden verdünnisierte
und ein "Stuntman" sich etwas grössere Ängste,
 um sein Hinterteil machte.
Schlussendlich kamen alle noch mit Hosen an,
doch mit total demolierten Schlitten,
der einem modernen Gebilde ähnelte,
 zum stehen.
 
Beim anschliessenden Trockenreiben im Haus meiner Eltern
und dem heissen Tee,
wurde das Ganze dann immer und immer wieder erzählt,
Fantasien weitergesponnen und viel gelacht.
Gar Pläne für ein nächstes,
noch besseres Mal,
 gemacht.
Nicht ohne das ermahnende Wort meiner Eltern,
wie gefährlich das alles sei.
Ja ja - winkten wir ab
und meine Schwester zwinkerte wie verrückt.
Denn schliesslich wollte sie sich erneut beweisen.
 
Wo sind die Zeiten hin,
als wir so unbeschwert beisammen sein konnten?
Und Nachmittage mit Unsinn verbringen,
der so Spass machte.
Momente in denen uns die Bäuche und die Kehlen vom Lachen schmerzten,
Wir ein Team, Clan oder Clique waren.
in dem wir uns schworen nie so langweilig,
 wie unsere Eltern zu werden.
 
Heute stand ich am Fenster.
Es schneite und schneite...
ohne Unterbruch schon die ganze Nacht.
Eine dicke Decke entstand auf der schon vorhandenen.
Die Erinnerungen kamen in den Sinn
und der Satz:
Wir werden immer Jung bleiben
und Unsinn machen wenn uns danach ist.
Nie werden wir wie die Erwachsenen.
So starr und eintönig.
 
Unendlich viele Jahre sind vergangen.
Spaziergänge im Schnee erfüllen uns heute.
Tee oder Kaffee trinken
 und in den verschneiten Garten gucken,
reichen völlig aus.
Manchmal erzählen wir uns diese Geschichten von früher.
Hätten wir Söhne oder Töchter wie uns gehabt,
Was wären wir für Eltern gewesen?
mmmhhh! lach!
 
Hey! Mein Schatz!
Wir sind nun wie unsere Eltern
und weisst Du was?
Freiwillig!
Es ist gut so und tut nicht weh!
Denn unsere Würze in der Ruhe,
 sind manchmal die Erinnerungen.
An eine verrückte Zeit im Schnee
und das man es nicht mehr haben muss,
weil man es hatte!

Montag, 9. Januar 2017

Engel...

Das steht heute auf meinem Kalenderblatt
und ich finde es einen hübschen Gedanken:
 

" Die Liebe wird dein Engel sein"

- Ludwig Pfau -
 
Also ich entscheide mich dafür!
 
 

Sonntag, 8. Januar 2017

Spuren...

"Ein jeder sieht,

was er im Herzen trägt."

- Johann Wolfgang von Goethe -
 
 
Wir haben heute morgen diese Spuren entdeckt
und es ist mir völlig klar,
dass Herr Goethe in erster Linie nicht an Schneespuren gedacht hat,
Als er diese Weisheit geschrieben hat.
 
Egal!
Es war auf jeden Fall so interessant,
diese und noch weitere Abdrücke zu entdecken
und zu sehen wo sie her kamen
 und wohin sie führten.
 
In einer Gegend die total ruhig
 und unangetastet wirkte.
Wurde unser Weg,
 plötzlich zur spannenden Geschichte.
 
Genau hingeschaut erzählte dieser Ort
die Geschichte von kommen und gehen,
überqueren, umkehren
und warten.
 
Ein jeder sieht auch,
wofür er sich interessiert.
Das waren wir heute morgen,
 in dieser verschneiten Landschaft.
Auf Wegen die von vielen genutzt
und trotzdem haben wir niemanden getroffen.
 
 


Samstag, 7. Januar 2017

Blumen im Winter...

Oh wie schön!
Sie blühen wieder!
Die Blumen des Winters.
 
Sie brauchen keine Vase
und trotzdem Glas.
Nähren sich wohl von Wasser,
doch unbedingt gepaart mit Kälte.
 
Blühen nicht jeden Winter,
und wenn,
dann nicht überall.
Lediglich an,
 die in Jahre gekommenen Stellen.
 
Gerahmt meist in Shabby Chic
ganz im jetzigen Trend 
und trotzdem unmodern.
Wird Ihr Lebensraum verändert
und erneuert,
verschwinden sie auf nimmer wiedersehen
und machen dem 08/15 Platz.
 
Entzücken viele Menschen,
obwohl diese Art von Blumen,
die wenigsten haben wollten.
Mir gefallen sie ausnehmend gut.
Und erwarte sie jeden Winter.
Erfreue mich wenn das Licht sich in ihnen bricht.
und das zu Sehende in eine Art Winterlandschaft verzaubert.
Hindurchgeschaut, alles etwas Soft erscheinen lässt.
 
Genügend Hinweise damit Du errätst von welchen Blüten ich spreche?
 
Eisblumen an meinen alten Fenstern.
 
Heute Morgen fotografiert
(Wenn Du auf das Bild klickst kannst du die Bilder in gross geniessen.)
 
Mein privater Winterwald an meinem Bürofenster.

Grasformationen am Flurfenster

Mein Lieblingsbild - zum Glück aussen!

Farbenspiel mit der Erika

Ist das ein Rodelhügel für Elfen?
An meinem Fenster?