Freitag, 31. März 2017

Weiss...

"Ist das nicht die Farbe Weiss,
 in ihrer schönsten
und doch bescheidensten Form?"
 
"diese Mixtur würden wir nie erreichen können..."




Donnerstag, 30. März 2017

Wie man sich bettet....

Manchmal hört man einen Satz,
der einem die Erinnerungsmaschine anwirft
und man sich fragt:
"Wie war das bei mir."
 
So geschehen,
als ich vor etlicher Zeit meiner erwachsenen Nichte, 
mit einem Schulter hochziehen
und einem entschuldigenden Gesicht anbot,
bei uns "halt auf dem Sofa" die Nacht zu verbringen.
(wie verfügen über kein Gästezimmer)
 
"Das macht doch nichts"
So ihre Antwort aus einem strahlenden Gesicht
"Ich habe schon an ganz anderen Orten geschlafen,
da ist das direkt Luxus."
 
Warum ich bei diesem Satz mit schmunzeln musste,
erklärt sich mit der folgenden Geschichte.
 
Vor vielen Jahren schenkte ich meinem Mann zum Geburtstag eine Idee.
Und zwar jene...
mit unserer Enduro Maschine,
im Urlaub,
 das Französisch-/ Italienische Grenzgebiet...
 auf den einstigen Schmugglerpfaden zu befahren.
Er war hellauf begeistert.
Meine Broschüre dazu wurde in kürzester Zeit förmlich gefressen
und Pläne geschmiedet und notiert.
 
So fuhren wir an einem bewölkten Tag,
 auf dem vollbepackten Stahlross gegen Süden.
Mit im Gepäck für alle Fälle:
ein kleines Zelt,
Schlafsäcke, Gaskocher und Tütensuppe,
sowie eine obligate Büchse Ravioli.
Notfall Apotheke und Wasser.
 
Der Plan,
das Zelt wäre für Notfälle,
Wenn man mal keine Schlafunterkunft mit Dach finden,
oder das Motorrad im Gebirge liegen bleiben würde.
Wir fühlten uns wie auf einer Expedition.
 
Als es schon Dunkel wurde waren wir irgendwie....
mmmmhhhh...
in Italien....
auf einer kurvigen schmalen Strasse
und ausser unserem Lichtkegel des Motorrads,
war nichts zu sehen.
Es war "Zappen duster."
 
Da kommt bestimmt noch ein Haus,
rief mir mein Schatz nach hinten.¨
Dann fragen wir nach einer Unterkunft.
Denn wir waren uns einig,
zum Zeltaufstellen waren wir zu müde
und die Temperatur war auch,
na sagen wir mal,
etwas frisch.
Sehr frisch!
 
Es kam wie es kommen sollte.
Irgendwann standen wir vor einer Barriere mit einem Schild.
Darauf stand "Chiuso"
Glücklicherweise in unmittelbarer Nähe ein Steinhaus
und siehe da,
 welch ein Glück,
 "Zimmer mit Frühstück"
stand da in Italienischen Lettern.
 
Einige Zeit später schlurfte ein älterer Mann vor uns her
und öffnete uns in einem kleinen Anbau die Türe.
"So!" sagte er
"schlaft gut - Capitalisti"
So nannte er uns seit wir auf seine Frage antworteten:
"Wir sind Schweizer"
 
Das Licht im Einraumdomizil war sehr gedämpft.
Man konnte kaum was erkennen.
Ehrlich gesagt,
wir waren auch zu müde,
 um irgendwas an Entdeckungen zu unternehmen.
Wuschen uns rasch an einer Art Trog
und fielen dann müde ins Doppelbett.
"Das ist aber komisch"
sagten wir Beide fast synchron.
"Meine Beine liegen höher als der Kopf"
sagte Schatz
"Ja - bei mir auch"
entgegnete ich
"Ein sehr eigentümliches Gefühl...
aber vielleicht träumen wir besser wenn alles Blut in den Kopf steigt?"
frotzelten wir.
"Dreh dich mal auf die Seite,
so hält man es besser aus.
Ausserdem ist es seeeeeeehr Kalt
ich muss mich richtig einmummeln."
 
Dem war echt so...
Es war Schweine kalt,
die Bettwäsche klamm,
doch dafür roch sie frisch gewaschen.
So schliefen wir -
in dieser speziellen Schieflage irgendwann ein.
 
Am nächsten Morgen.
Ich kroch aus dem Bett
und öffnete im Pyjama die Türe.
Phaaaaa!
Was für eine Sicht!
 
Einige Meter nach der besagten Barriere,
 schlängelte sich ein Weg in eine Felswand. 
Den Blick nach Oben,
liess einen riiiiiiiiiesigen Berg mit Schnee erkennen.
Das Morgenlicht liess das Ganze wie in einem Heimatfilm:
"Mueter der Berg rueft!"
oder so...
wirken.
Irgendwie war hier die Aussage:
"Am A.... der Welt"
die treffendste.
 
Ein Blick in das Innere unserer Unterkunft,
liess uns nicht nur anhand der total weiss gefliesten Wände
und Boden erkennen,
dass wir in der Waschküche geschlafen hatten.
Der Boden total schief,
mit einer Wasserrinne der Wand entlang.
Und...
Was für eine Gaudi,
 muss es wohl für den Vermieter gewesen sein,
Capitalisti`s so untergebracht zu haben.
 
Beim Frühstück,
dass aus einem Brötchen und einem Kaffee bestand,
erklärten wir dem Herrn,
welcher viel zu viel für unsere Unterkunft verrechnen wollte,
denn schliesslich seien wir ja Capitalisti,
wie viel ein Brötchen,
ein Liter Milch oder Käse in der Schweiz kostet.
Wir liessen ihn mit einem
herzlichen Winken,
einem herzlichen Ciao
 und seinem ungläubigen Gesicht
zurück.
Setzten unsere Reise auf dem Motorrad fort,
Vorbei an dem Schild
Willkommen in der Region Aosta
 
 
 
 


Mittwoch, 29. März 2017

Freudes Dieb...

"Sich mit anderen zu vergleichen -
das ist der Dieb unserer Freude."
 
- aus dem aktuellen Happinez -
 
 
 
Man kann es sich nie oft genug vor Augen führen.
Jeder Mensch ist einzigartig.
So ist es meiner Meinung nach,
 völlige Zeitverschwendung,
andern nacheifern zu wollen.
 
Dem zufolge ist die Aussage:
"Ich bin glücklich und zufrieden mit mir..."
Meilenweit von Egoismus entfernt.
Sondern eher ein sehr gutes Zeichen!


Dienstag, 28. März 2017

Herzenspost...

Primeln
 
Musst Du Dich bei jemandem bedanken?
Vielleicht entschuldigen?
 
Ich persönlich schiebe solche Dinge nicht gerne vor mir her.
Denn gerade 2eres wird mit Warten nicht einfacher.
 
Vielleicht möchtest Du auch jemandem sagen:
Super - das es dich gibt!
Danke!
 
Nichts einfacher als das.
Mit einer selbst gestalteten Karte.
Strichmännchen können kleine,
nette Boten sein.
Sowie....
Ein hübsches Foto
oder ein bunter Schriftzug.
Vielleicht eine getrocknete Blüte,
oder ganz einfach ein Sticker,
auf eine Blanco Karte kleben.
 
Mit den Worten beschriften,
die du selbst gerne hören würdest.
Frankieren und ab geht die Herzenspost.
oder Du bringst es mit einem Frühjahrsblüher,
 ganz persönlich vorbei.
 
Was das Herz berühren soll,
muss nicht teuer sein.
Hauptsache man tut es!


Montag, 27. März 2017

Bruder & Schwester...

"Wisse,
Kein Mensch hat den rechten Glauben,
so lange er nicht seinem Bruder dasselbe wünscht,
was er sich wünscht,
und den Bruder behandelt,
wie er behandelt sein will.

- al-Ghasali:
Das Elixier der Glückseligkeit

Hei Angel Anmerkung:
dies gilt auch für Schwestern


 

Sonntag, 26. März 2017

Feuer...

 Nach der gestrigen Grill Geschichte
 und meinen Wünschen,
die dann in Rauch aufgingen.
Erinnerte ich mich,
 an einige Bilder
und an das selbst gestalten
 unserer Feuerstelle.
Diese lässt in schönen Sommernächten,
 eine Wildwest Romantik aufkommen.
Auch ohne Gitarren Klänge...
hahahaha
Aus 2 alten Kompostgittern und Draht wurde von uns das Grundgestell gebaut.
 
Dann mit Steinen von unserem Grundstück befüllt.
Wo sollten damit wohl sonst hin? ;-)
 
Das erste Feuerchen liess nicht lange auf sich warten.
Und hin und wieder reihen sich einige Gäste rund um den Steinkreis mit Wärme.
 
Früher -
Dank eines Kugelgrills schöne Rauchbilder
 
Sieht es nicht Mystisch aus?
Mit manchem Rauchgebilde stiegen meine Gedanken in den Himmel.
Die sich dann zwischen den Sträuchern verflüchtigten.
  Am nächsten Tag...
 
ob Kugelgrill
Feuerschale
oder
Party-/
Picknick Feuer...
was zurückbleibt

 
Asche...
Gut um mit einem leicht angefeuchteten Zeitungspapier
bei einem Ofen im Haus,
die Scheiben zu reinigen.
Im Garten zu düngen (nicht bei den Hortensien oder Rhododendren)
sowie bei Lausbefall an Pflanzen.
Oder sogar als Antirutsch Mittel bei eisigen Zugangswegen.
Doch Letzteres ist für die nächste Zeit Geschichte,
denn der Frühling und Sommer lacht uns entgegen
und damit die Feuer Zeit im Garten.
juheeeeee!


Samstag, 25. März 2017

Grillinger....

"Das Leben wäre unerträglich.
wenn wir nie träumten."
- Anatole France -
 Da erinnere ich mich an folgendes.
 Vor einigen Jahren entdeckte ich beim Einkaufen ein Display,
 mit der Aufforderung zur Teilnahme an einem Wettbewerb.
je 5 x ein Super Grill zu gewinnen.
Abgebildet war ein Monströses Teil,
welches eher einer Gartenküche ähnelte,
 als einem herkömmlichen Grill.
Man kann darauf kochen - braten und smoken,
stand auf dem Teilnahme Prospekt,
 den ich,
ohne lange zu überlegen,
einsteckte.
Mein Mann wäre begeistert
und es bräuchte zur Erfüllung seines einst ausgesprochenen Wunsches,
 lediglich meinen Namen und Adresse. 
Auf der Fahrt mit dem Bus nach Hause,
 malte ich mir in allen Farben aus wie schön es wird,
 wenn ich ihm den in den Garten stellen lassen könnte.
Du hast richtig gelesen!
Ich malte mir schon aus wie es ist.
Denn ich war so überzeugt,
dass ich den Gewinn einheimsen würde.
Erwähnt werden muss,
dass ich von Klein auf etwas verwöhnt in Punkto Preisausschreiben war.
Es begann als 6 Jährige bei einem Malwettbewerb bei Globus,
ein bekanntes Warenhaus in Basel ansässig.
Dort galt es ein vorgedrucktes Bild auszumalen.
Hauptgewinn:
ein Globibuch (Wort anklicken für weitere Info)
mit Malstiften.
 4 Jahre in Folge gewann ich in 2 verschiedenen Alters Kategorien,
immer das selbe Buch...
gäääääähn!
Später kamen hinzu...
Neuerscheinung in Videoform von Supermann (mochte ich gar nicht)
limitierte CD`s von DJ Bobo (war eigentlich nicht mein Musikalischer Favorit)
limitierte Herren Socken von Burberrys, (Die trug dann mein Schatz)
Katzenfutter Paket
Hundefutter
Holländische Blumenzwiebeln (hahahaha)
Ach! und dann war da mal ein Schreibset...
Du siehst nie was wirklich Grosses,
doch ich war immer total aus dem Häuschen wenn`s dann passiert ist.
Vielleicht kam ich aus der Erinnerung heraus darauf,
 dass ich dieses Grill Ungeheuer 100% gewinnen würde.
Denn ich kann Dir sagen;
"Ich war sowas von überzeugt,
einer der Hauptpreise ginge wirklich an mich."
hahahaha!
Viele Wochen vergingen,
das Ziehungsdatum rückte näher und näher
und ich erwartete täglich den Bescheid.
Und tatsächlich,
eine Mitteilung im Briefkasten bestätigte:
"Liebe Frau...
sie haben einen unserer Preise gewonnen.
Dieser wird ihnen in den nächsten Tagen zugestellt."
Ich war total aus dem Häuschen.
Besann mit zur Ruhe und zur Geheimhaltung.
Mache Platz auf dem Gartensitzplatz für meinen Hauptgewinn
und stellte mir vor wie mein Schatz,
 mit einer "ich bin Grillkönig" Schürze,
 an diesem Super Truper Mega Ding unsere Würstchen brät.
 Smokt bis zum Umfallen
und alles so lecker schmeckt wie noch nie.
Psst!
unter uns...
Mein Mann trägt gar nie eine Schürze
und schon gar nicht eine mit so einem bescheidenen Aufdruck.
Hahhahahahaha
Einige Tages lag im Briefkasten ein Karton Couvert.
Etwas grösser als DIN A4.
Darin - heuuuuuuul!
Befand sich eine rote Stoffhülle mit dem Aufdruck des Preis Ausschreibers.
Wieder um darin....
Ein aufklappbares Gestell.
Ein Zettel mit den Worten:
"Wir gratulieren und wünschen ihnen viel Freude mit ihrem Gewinn"
heuuuuuul!
schnief!
schneuz!

neeee! nicht wirklich geheult.
Eher gestaunt.
Was alles unter Grill "verkauft - äh! Sorry! Verlost wird.
Was soll ich sagen:
"Ein Picknickfeuer Gestell"
Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte.
Entschied mich dann für ersteres.
und musste mir eingestehen:
"Das hatten wir auch noch nie...
so ein Gestell mit wunderschöner Hülle,
die mit einem praktischen Trageriemen.
Ach!
"Weisst du was?" 
erklärte ich Schatz Abends auf dem Sofa mit dem Teil in der Hand
"ist doch auch toll und unsere Brat Dinger schmecken immer.
Da brauchen wir kein riesen Ding das nur Platz im Garten weg nimmt."
hahahaha!
"unter dem Strich ---
habe ich doch was Gewonnen...
und das nicht nur in Form dieses Klappbaren Dingsbums,
sondern an Erfahrung"
hahahaha!
Da hat jemand im Universum,
mal ganz kurz den Zeigefinger gehoben
und gebrummt:
"Mach mal halblang Kleine
und brate mal kleine Würstchen."
hahahaha!

Freitag, 24. März 2017

Blütengesichter

Wie schön,
 wenn eines nach der andern,
 die braune Erddecke beiseite schiebt,
 um das Köpfchen gegen den Himmel zu strecken.
 
Heute ein paar Bilder von den hübschen Erwachten.
Warum tragen sie so unattraktive Namen wie Bitterwurz
oder Hornveilchen?
 
Man könnte sie doch auch Leila oder Lala nennen.
würde sich auf jeden Fall viel hübscher anhören.
Ja nu...
vergessen wir die Namen,
so gucken wir in strahlende Blüten Gesichter die uns erfreuen.
 
Nomen est nicht immer Omen!
 
Blausternchen


Primeln

Kleine Hornveilchen

Bitterwurz

Primeln

Donnerstag, 23. März 2017

März...

"Der schönste Monat für das Herz,
 ist und bleibt der Monat März"
 
- Volksmund -
 
Forsythien
 
Also Freunde,
lasst ihn uns noch etwas wirken,
denn in wenigen Tagen,
 ist auch dieser schon wieder Vergangenheit.

Mittwoch, 22. März 2017

Pubertät II.

Da habe ich gestern meinen Gedanken über die Pubertät freien Lauf gelassen
und mich natürlich sofort daran erinnert wie es damals bei mir war.
 
Wie kam ich klar damit?
Na! Ganz einfach...
in dem ich mich der Begegnung mit Erwachsenen entzog.
Falls immer es möglich war.
 
Denn anscheinend verstand mich niemand so richtig.
am aller wenigsten mein Vater.
Entgegen dem üblichen "Familien Modell"
war dieser Krankheitshalber zu Hause und Mutter arbeitete.
Diese Situation war ganz neu
und sie hatte sich noch nicht so richtig eingegroovt.
Sagen wir mal...
Die Situation war eher Konfliktgeladen,
als softig.
Geschweige dann,
 mit einer eher trotzig, rebellischen Tochter.
Die, wie mein Vater einst auf meine Frage:
"Warum magst Du mich nicht?"
Antwortete:
"Du bist halt so anders als die anderen."
 
Da versteht es sich von selbst,
dass es förmlich nach einer Lösung schrie.
Liebe/r Leser/In keine Sorge,
Rückblickend war es für mich zu Hause unerträglich,
doch von dem möchte ich gar nicht erzählen.
Weil sie nicht zu ändern sind.
Doch an die Glücklichen Momenten,
die irgendwie eine Art Droge wurde,
an die erinnere ich mich gerne.
 
Meine Droge hiess Landskron. (Wort anklicken für mehr Info)
Ich glaube ich habe darüber schon mal geschrieben
bin mir jedoch nicht ganz sicher.
Egal...
 
Bei jeder Gelegenheit machte ich mich auf die Walz.
Ca. 10 Kilometer von unserem Wohnort,
lag diese Burg mit viel Geschichte.
Nie war jemand zugegen.
Warum? Keine Ahnung!
Denn für mich ist
und bleibt es der schönste Zufluchtsort meiner Jugend.
 
Nach einem steileren Aufstieg erreicht ich den Torbogen zur Burg.
Stieg den Turm hoch und setzte mich ganz Oben auf das alte Gemäuer.
Komisch, wo war da meine Höhenangst'
Wenn ich mir vorstelle wie meine Beine hoch oben ins Nichts baumelten,
wird mir beim Schreiben schon ganz anders.
Höhenangst...
Damals war es nur ein uninteressantes Wort aus dem Duden.
(Wikipedia gab es auch noch nicht - hihihihi)
Von Sicherheitsabsperrungen
oder Renovationen wie heute,
war weit und Breit noch nichts zu sehen.
Dafür rankten "Nielen" wie Lianen an den Mauern hoch.
Oft brach ich mir ein Zweiglein ab
um dies dann in luftiger Höhe zu rauchen.
Ich weiss - ungesund!
hahahaha!
 
Nur ich und die Burg und die Aussicht.
Ich konnte, wie dem auch heute noch ist,
bis tief ins Elsass und zum Schwarzwald blicken.
Atmete dort tief ein,
weil niemand irgendwelche Ansprüche an mich stellte
und genoss das sein mit mir alleine
und einem grandiosen Ausblick.
Stellte mir vor,
 wie ich auf den vorbeiziehenden Wolken in die Ferne reiten würde
oder wie Leute friedlich in den kleinen Häusern leben.
Ohne PAPA!
hahahaha!
 
Wie ich diese Burg entdeckt habe
oder wie ich dazu kam dort hoch zu gehen...
keine Ahnung mehr.
Egal!
Es war mein Balsam für die Seele.
Ich nahm nie jemanden mit,
Es war mein Schatz!
 
Im Notfall,
wenn ich aus Zeitmangel
oder Wettertechnisch meine Burg nicht besuchen konnte,
war das wohl doof
(du erinnerst dich - es war mein Lieblingswort)
Doch es war nicht wirklich schlimm.
 
Denn klug ist,
wer sich einen Plan B aus der Tasche zaubern kann.
Das habe ich durch meine Familiären Umstände schon früh gelernt.
Plan B war in meinem Falle (für mich) nicht weniger Attraktiv.
 
Da musste ganz einfach der Örtliche Friedhof mit meinem Besuch rechnen.
Ich setzte mich dann ähnlich wie auf der Burg,
mit gutem Ausblick wo hin
und beobachtete die seltenen Besucher.
Las die Namen auf den Grabsteinen.
Gab ihnen eine Beliebtheitswertung
oder rechnete aus wie langer jemand gelebt hatte.
Echt!
ich lernte das bessere Rechnen an diesem Ort.
Verglich Blumengestecke,
sah den Bienen und Hummeln zu,
oder wie sich jemand die Nase schnäuzte.
 
Fiel mein Besuch auf die späteren Abendstunden,
so kurz vor Dunkelheit...
beobachtete ich Ratten und anderes Getier,
dass sich an diesem Platz tummelte.
 
Gesucht wurde ich dort nie.
Denn wer dachte schon,
das die Tochter, Schwester oder Freundin
ihre Zeit entweder auf einer etwas entfernten Burg
oder auf dem Gottesacker verbringen würde.
 
Gott!
Die Zwiegespräche mit dem alten Herrn,
fanden nämlich an beiden Orten statt.
Denn an beiden fühlte ich mich ihm sehr nahe.
Ich als Schwarz als Schwärzer Erzogene Katholikin,
glaubte an "meinen Beschützer" von Oben.
Manchmal schimpfte ich mit ihm,
haderte und ganz selten verdrückte ich eine Träne.
Doch im tiefsten Innern glaubte ich immer,
dass er ein Auge auf mich richtete.
Was wäre ich ohne ihn gewesen? 
Ohne meine 2 Fluchtpunkte?
Ich hätte wohl einen 3. gefunden
hahahaaha!
 
Apropos!
Wenn ich nach meinen Ausflügen nach Hause kam,
glaubte mir nie jemand wo ich gewesen bin.
Gut! Das mit dem Friedhof erzählte ich auch nicht.
Nicht aus Scham - oder weil es sich seltsam anhört,
Nein! Weil zu Nahe am zu Hause.
Wollte partout nicht das plötzlich jemand aus der Familie dort auftaucht.
Meinen heiligen Ort entweiht.
hahahaha!
 
Vater war immer der Meinung,
 ich hätte mich bestimmt mit Jungs rumgetrieben
und drohte mir:
"Wenn ich dich erwische."
Doch was wusste DER schon von meiner wirklichen Vorliebe.
hahahahaha!
 
Viele Jahre später besuchte ich mit meinem Mann und Hund,
nach einer riesigen Abstinenz von mindestens 25 Jahren,
die Landskron wieder.
Sie schien mir irgendwie fremd.
Aber trotzdem schön!
Ich schaffte es nicht mehr über die steile Treppe auf den hohen Turm.
HÖHENANGST!
Musste ich aber auch nicht mehr.
Denn seit unendlich vielen Jahren brauche ich keinen Trostpflaster,
Jammer und Durchschnauf Turm mehr.
Also Willkommen liebe Höhenangst,
die mich nur schützen will vor dem "zu Hoch hinaus"
hahahaha!
 
Aber das ist ein anderes Thema
vielleicht zu anderen Geschichten.
Wir werden sehen!

Dienstag, 21. März 2017

Pubertät...

In meinem Umfeld gibt es einige Familien,
 welche zur Zeit mit ihren Pubertieren Kindern,
 in Beschlag genommen werden.
Hin und wieder klagt mir die eine
 oder andere geplagte Mutter ihr Leid.
Obwohl ich gestehen muss,
dass ich nicht weiss,
 wer jeweils in diesen Familien der meistgeplagte ist.
 
Im Gespräch fällt mir oft auf,
dass sich die Fronten zwischen den Eltern und Kindern oft so festfahren,
dass ich mir auch da überlegen muss...
...ist tatsächlich das Pubertierende Wesen immer an all dem Schuld?
 
Wie heisst es so schön:
zum streiten braucht es immer zwei!
hihihihi...
 
Ehrlich, ich stelle mich gerne als Zuhörerin zur Verfügung.
Doch hin und wieder pickt mich dann die Frage:
"Wie warst denn du in dem Alter?" 
Und platsch wird sie dann auch sofort an die Mutter gerichtet.
 
Liebe/r Leser/In,
diese Frage ist nämlich nur für Frauen gedacht.
Männer hatten als Junge keine und
sogar niemals eine Pubertät!
und wenn,
dann nur im Ansatz...
so wenig und leise und unauffällig,
das man nichts zu berichten weiss.
Denn alles war gaaaaaanz normal.
Bei diesen Aussagen fallen dem einen
oder andern Mann fast die Augen aus dem Kopf.
So nach dem Motto:
Ganz ehrlich! (mit Nachdruck)
 
hahahahahaha! 
 
Bei den Damen ist das ganz anders.
"Wie warst du in dem Alter?"
Erst ein schweigen im Walde.
Dann werde ich angeguckt,
 ob die Frage aus Jux gestellt wurde.
Meist folgt dem ein leichtes aufhellen des Gesichts
und ein lächeln macht sich breit.
Weicht hin und wieder einem beschämten Ausdruck.
 
"Ich"
so mein Gegenüber
"ich - war ganz schlimm"
Das ist der Zeitpunkt wo wir dann meist gemeinsam lachen müssen.
"und weisst du was das aller schlimmste daran war?"
gestanden mir in den vergangenen Jahren die Frauen.
"Am aller schlimmsten war ich zu meiner Mutter,
 die ich doch über alles liebte."
 
"und dein Papa?"
meine nächste Frage
"Ach - der war oft nicht zu Hause
und wenn...
dann unternahm er mit uns tolle Dinge
oder er wollte seine Ruhe."
 
Geh damit zu Mama!
Frag Mama!
und was sagt Mama?
und der Satz:
"Ich mag keinen Stress wenn ich zu Hause bin
klär das mit Mama!"
sind wohl die meist gebrauchten und gehörten Sätze
im Alter zwischen 12 und 16
Sorry!
Heute beginnt ja diese Phase schon mit
10 und Endet....?
Weiss der Geier!
 
Das wir uns richtig verstehen:
"Ich möchte hier
und heute
 und generell,
 die Männer keinesfalls in die Pfanne hauen."
 
Doch Hand aufs Herz...
läuft es nicht vieler Orts so?
 
"Erinnere ich mich an meine Pubertät"
erzähle ich dann meist
"So empfand ich alle Erwachsene - mmmmmhhhh -  doof.
(DOOF - war im übrigen mein Lieblingswort)
Wollte niemandem der älter war als ich,
was glauben...
weil doof!
Doch leider wollte mir niemand glauben,
dass ich Alt genug sei,
um selber entscheiden zu können.
Das war wiederum...
Mega doof...
 
hahahahahaha!
 
Merke während meinen Gedanken Gängen grade,
wie sich eine Leichtigkeit frei setzt,
weil ich so froh bin,
dass die Pubertät im Verhältnis zum restlichen Leben,
 ein Fliegenschiss ist.
 
Doch!
Sich jedoch dann,
wenn`s Aktuell ist,
 sich auch so anfühlt.
Grosse Scheisse!
Selbst Schuld wenn du das liest...
hahahaha
Du weisst das ich schreibe wie ich denke,
und manchmal schleicht sich halt ein etwas Pubertärer Wortschatz mit rein.
 
hohohohoho!
 
Natürlich nur,
 weil das grad zu dieser...
mmmmmhhhhh!
Studie passt!
grööööööööhl!
 
hahahahaha!
 
Was soll ich sagen?
Pupertät ist
DOOF!
 
Leute!
Es fällt mir auch heute kein besseres Wort ein.
 
Doch zum Schluss des heutigen Schreibens,
sei gesagt,
Manchmal hilft es echt,
wenn man sich an seine eigene Zeit erinnert.
Damit man als Papa
und Mama etwas mehr Verständnis aufbringen kann.
Somit Entspannung in das Ganze mischen darf.
Immer mit dem Wissen im Hinterkopf lebt,
mit jedem Tag ist man ein Schritt dem Ende
dieser absolut Doofen Zeit näher.
 
Also durchhalten und dir öfter mal was Gutes tun.
Ohne die Pubertierenden am Rockzipfel.
Die, welche dich immer noch so brauchen,
auch wenn es ganz Gegenteilig wirkt.
Und sie Dich trotzdem Lieben,
auch wenn sie es in dieser Phase kaum aussprechen können.
 
Ich mag Dich!
und wir lesen uns morgen wieder...
sei gedrückt!

Montag, 20. März 2017

auf Aus gedrückt...

" Heute sorget ihr für morgen,
morgen für die Ewigkeit.
ich will heut` für heute sorgen,
morgen ist für morgen Zeit."
 
- Franz Grillparzer -
 

Vielleicht nicht immer ganz so einfach,
das was hier Herr Grillparzer so als Rat von sich gibt.
Doch habe ich erfahren,
das es in vielen Situationen wirklich Hilfreich sein kann.
Kopfkino und Planung auf AUS gedrückt
und den Moment so gut wie möglich gestalten.
 
Man macht sich echt viel weniger verrückt.
Denn es kommt ja eh - wie es kommen muss!
 
Wie gesagt,
dies gilt nicht für immer...
jedoch immer öfters!


Sonntag, 19. März 2017

Knopf!

"Humor ist der Knopf,
der verhindert,
dass einem der Kragen platzt."
 
- Joachim Ringelnatz -
 
 
 
Was bringt mich zum lachen.
Ach!
So allerlei...
doch in erster Linie...
 
...mein Partner mit seinem Witz
und seinen Eigenheiten,
unsere Hündin,
der man,
obwohl langhaarig,
 so einiges am Gesichtchen ablesen kann.
Manchmal hat sie auch einen kleinen Clown gefrühstückt,
den sie dann zum Besten gibt.
Filme z.B. über die Szenen in "Bienvenue chez les ch`tis" 
(für den Trailer anklicken)
HD Läppli - z.B. am Zoll
(für den Trailer anklicken)
 
Und ich lache sehr oft über mich selber!
Ist wohl eine gute Medizin,
wenn man das Leben nicht so schwer nimmt.
 
Absolut Tabu ist für mich...
Das Lachen aus Schadefreude,
weil ich mir immer vorstelle wie es wohl sein muss,
wenn man auf der andern Seite steht
und da gibt es bestimmt lustigeres.
 
Ich wünsche Dir einen fröhlichen, humorvollen Sonntag!


Samstag, 18. März 2017

Schenken...

"Der beste Weg,
sich selber eine Freude zu machen,
ist:
zu versuchen,
einem andern eine Freude zu bereiten."
 
- Mark Twain -
 
Haselnusszweig im Frühling
Und...
es ist oft so einfach.
 
Hier das Rezept um Dir
und jemandem anderem was Gutes zu tun.
 
Stell Dir vor:
Du machst einen gemütlichen Spaziergang.
Vielleicht an einem Waldrand?
Im Park?
Oder auf einer Wiese mit Obstbäumen.
Das tut Dir, Deiner Seele
und nicht nur deiner Lunge gut.
 
Auch wenn es heute Regnen sollte,
egal oder umso besser,
die Pollenbelastung ist weniger gross
und so können sogar Allergiker bedenkenlos unterwegs sein.
Gut angezogen kann dir ja gar nichts passieren.
 
Ausserdem ist das Wasser von oben so wichtig,
damit alles schön saftig grün und bunt blühen kann.
Stell dir einfach vor:
es ist die Dusche für die Natur nach dem Winterschlaf.
Denn wer wollte schon ungewaschen in den Frühling starten.
hahahahaha!!!
 
ICH NICHT!
 
Von Deinem Spaziergang hast du vielleicht 3
oder wie meine Freundin I. gestern,
 ein Apfelbaum Ast aus dem eigenen Garten,
 mitgebracht.
Die Knospen sind kaum zu sehen.
Doch unten etwas schräg angeschnitten
und in eine Vase mit Wasser gestellt,
entfalten sich in den nächsten Tagen die Blätter,
vielleicht sogar Blüten.
 
Dein "Sträusschen" kannst du mit einer hübschen Schleife
oder einem Streifen Stoff,
vielleicht mit Paketband zusammen gebunden überbringen.
 
Wem?
Ich bin überzeugt,
 da wird sich jemand finden.
 
 Möchtest du es noch etwas weiter aufpimpen.
Ein oder mehrere aufgespiesste Papier "Fetzelchen"
z.B mit dem Text:
- schön das es Dich gibt
- ich geniesse die Zeit mit Dir
- Danke
- lass uns spazieren gehen
oder
Tee / Kaffee bei Dir oder mir?
machen das Ganze noch viel persönlicher.
 
Vielleicht malst du auch mit einem Stift,
 10 einzelne Smileys auf 10 Zettelchen
oder kleine Sonnen,
die dann flatternd im Wind von den Ästchen lachen
und gute Laune verbreiten?
 
Im Notfall gäbe es noch Googles Sprichwörter,
Witze oder Gedichte,
die Du Dir mopsen kannst.
 
Also Du siehst....
der Möglichkeiten viele.
Wie auch immer du Dich entscheidest
oder Du den Tag gestaltest...
 ich wünsche Dir einen prächtigen Samstag im so wertvollen Regen.

Freitag, 17. März 2017

Gartenfreuden...

Was für ein prächtiger Tag.
Die Sonne schien.
Ich konnte im Garten arbeiten,
während mein Hund,
im Gras liegend,
mir ihre steht`s treue Gesellschaft leistete.
Wir konnten Draussen Mittagessen.
Und es wurde mir so richtig bewusst,
das es nun echt an der Zeit wurde,
für all die Aktivitäten.
 
Gegen Abend hatte ich so einiges an Gartenwerkzeug wegzuräumen.
Da nahm mir vor,
 beim nächsten Sonnenschein,
so strukturiert wie sonst,
die Garten Sache an zugehen.
Doch heute,
heute war es wie ein Kind im Süssigkeiten Laden.
Überall entdeckte ich Dinge die ich tun wollte.
Verzettelte mich
und schnippelte hier,
grub da
und pflanzte hier.
Doch unter dem Strich
--------------------------------------
Ich war und bin so glücklich und zufrieden.
Die Sonne küsste mich und setzte vermisste Vitamine frei.
Mein Herz hüpfte und erfreute sich an so vielen kleinen Dingen,
die dann Schlussendlich so schwer wiegen,
 wie etwas Grosses.
Ich wurde Körperlich gefordert,
und mein Garten bietet mir eine Arbeit,
 die ich nicht als eine solche empfinde.
So wie die Vorfreude,
 auf eine blühende Pracht im Sommer,
 tut ihr Übriges.
Was will man mehr?
 
Wildtulpen vom letzten Jahr,
die jetzigen sind noch nicht so weit. Aber Bald!

"Alle Zeit,

die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird,

ist so verloren wie die Farben eines Regenbogens für einen Blinden

 oder das Lied eines Vogels für einen Tauben."

 - Michael Ende -


Donnerstag, 16. März 2017

schwarze Katze...

Das hat doch echt was....
hahahahaha...

"Ob Dir eine schwarze Katze Unglück bringt,

hängt davon ab,

ob man ein Mensch ist oder eine Maus."

- Eckhard Seidel -
 


Mittwoch, 15. März 2017

Verrückt und Verrückt....

"Keiner ist so verrückt,

dass er nicht einen noch Verrückteren findet,

der ihn versteht."

- Friedrich Nietzsche -
 
 
und besten Falls mit von der Partie ist.
Das ist ein weiteres Zuckerstück im grossen Lebens Monopoly.
Spielen wir doch noch ne Runde!
hahahahaha!

Dienstag, 14. März 2017

13 Teil 2

Manchmal kommt der Zeitpunkt der Einsicht.
Gestern war dies sogar gepaart mit einer Entschuldigung.
 
Liebe 13...
ich werde nie mehr schlecht über dich sprechen
oder denken!
Ich bin auch gaaaaaar nicht mehr Abergläubisch.
Oder soll ich dich,
 nach dem gestrigen Erlebnis,
 vielleicht zu meiner Glückszahl ernennen?
 
Ne ne!
Aberglaube husch husch - geh weg!
 
Aber nun mal zur Erklärung.
Wenn Du gestern meinen Blogeintrag gelesen hast,
so weisst du,
 dass besagte Zahl nicht so ganz meins war.
In Kombination mit einer Untersuchung im Spital,
Bei einem mir unbekannten Arzt.
(Hätte lieber eine Frau gehabt)
und einem Vorgang der mir bisweilen immer grosse Schmerzen bereitete,
musste die Zahl 13 als Negativ Symbol herhalten.
Hinzu kam das mein Termin auch noch auf 13:00h gelegt worden war.
Da war sie wieder die pöse, pöse Zahl 13
 
Das Kopfkino das da abging,
war für meine Nervosität und zuletzt sogar Angst,
 die ideale Nahrung.
Ach!
Warum macht man sich manchmal nur das Leben so schwer.
Jedem anderen hätte ich geraten:
"lass es auf dich zukommen
und vertraue darauf das es Gut wird."
Nur ich war meilenweit davon entfernt,
dies einzuhalten.
Obwohl es sonst recht gut funktioniert,
 war ich diesmal in so einem Strudel der Negativ Gefühle.
 
Das Gute daran...
 
...ich war so unter Strom,
das ich am Morgen die ganze Garage aufräumte.
und den Keller auch noch machen wollte.
Ach was sage ich -
ich hätte noch die Fassade gestrichen
und das Dach neu gedeckt,
die Hauptstrasse gesäubert 
und das Dorf aufgehübscht... 
und und und....
Nur die Zeit reichte nicht.
hahahahaha!
 
Und was soll ich sagen?
Ich kann vom anschliessenden Geschehen nur Positives berichten.
 
Die Krankenschwester waren liebevoll,
die nette Assistenzärztin kannte ich vom letzten Jahr
und der Arzt, so toooooooll!
Ich hätte ihn küssen können.
(hab ich aber echt nicht getan - wollte ihn nicht erschrecken!)
Denn nicht nur das er wirklich auf mich vorbereitet war,
(kannte meine Akte)
Machte er die Aussage:
"diese Untersuchung sollte nie schmerzen"
und seine anschliessende Handlungen entsprachen dem gesagten.
Und er sprach:
"Es ist alles wunderbar und sieht sehr gut aus."
 
uff!
 
Ich verliess das Behandlungszimmer,
 drückte meinen Mann und küsste ihn
und drückte ihn und küsste ihn
Stopp! es reicht - ich weiss!
ER
Mein Ruhepol und Bodygard (kicher)
der mich begleitet hatte.
Vielen Dank noch mal dafür!
Es war so lieb von dir!!!
 
 Fühlte mich leicht wie ein Vogel das gleich abheben kann.
Ein Vogerl, (der Arzt war Österreicher - hihihihi) das erkennen musste...
ich habe mich für nichts und wieder nichts selbst gestresst.
Aber vielleicht kennst du das ja auch?
 
und nun?
 
So reiche ich nun definitiv der Zahl 13 meine Hand zur Freundschaft
und habe einmal mehr gelernt,
vieles entsteht im Kopf.
Ausserdem...
Alte Erfahrungen dürfen neuen nicht im Wege stehen.
Und...
Gib Männern eine Chance,
denn Frauen können nicht immer alles besser!
*gröhl - mit Augenzwinkerle*

Montag, 13. März 2017

die 13

Heute steht auf meinem
356 Tage Flow Kalender Kärtchen:
 
"Wer die eigenen Gedanken notiert,
wird gelassener und lebt bewusster.
Dabei kommt es nicht auf die Menge an,
sondern auf die Regelmässigkeit.
Es reicht schon,
jeden Tag einen Gedanken
- zum Beispiel in einem schönen Notizbuch -
schriftlich festzuhalten.
Du wirst schnell merken,
wie dich diese Übung entspannt."
 
 
Mein heutiger Gedanke...
ich mag die Zahl 13 nicht!!!
Und am heutigen Tag den 13. März,
demzufolge auch nicht 13:00h.
hahahaha!
 
Auch wenn meine Nachbarin sagt,
es ist ja nicht Freitag der 13.
hahahaha
Abergläubisch?
Ich?
neeeeeeeeee?
Doch bin ich froh,
 wenn dieses Datum und die Uhrzeit vorbei gezogen ist.
 
Warum?
Na - das ist dann der Eintrag,
 in mein wunderschönes Notizbuch
(hihihihihi - vielleicht im Blog hier)
am morgigen Tag!
Der 14. juhuuuuuuu!
meine Glückszahl!
Abergläubisch?
Ne wirklich nicht!
Aber Leute...
Sorry!
ich bin...
Gelassener ----- neeeeeee!
Bewusster --------jaaaaa!
Das schon Bald 13:00h ist?
wuaaaaaahhhhh!!!
 
 

Sonntag, 12. März 2017

Vitamine...

Frühling - Sommer
Die Zeit der bunten Salatteller
und gesunden Vitamine.
Früher als wir noch in einer Mietwohnung zu Hause waren,
pflanzte ich in meinen Blumenkisten so allerlei.
Während auf anderen Balkonen die Geranien in voller Pracht standen oder hingen,
fand man bei mir rankende Bohnenblüten und Gurken,
Tomatenstauden, sowie Schnittsalat.
Nicht zu Letzt ein Sammelsurium an Kräutern in Töpfen und Töpfchen.
Mein Nachbar Bruno war begeistert was sich auf Minimalem Raum so alles ziehen lässt.
Hatte jedoch leider nicht den Mut es selbst auch auszuprobieren.
Dabei ist es so einfach und geht mal was in die Hose...
Ja nu!
Dann hast du es wenigsten vesucht.
Macht dich nun der Gedanke an?
Oder liebst du generell Essbares Grün?
Dann hier ein ganz einfacher Tipp,
der nicht nur im Gartenbeet,
sondern auch im Topf auf dem Fensterbrett,
in ganz normaler Erde funktioniert.
Nur das giessen darf nicht vergessen werden.
Die kleine Italienische Vitamin Bombe
RUCOLA
ist eine sehr einfache Pflanze.
Du musst nur:
Samen kaufen und....
diesen Aussäen: von Beginn März - Ende September
zur Ernte: Blätter abschneiden,
 Pflanze stehen lassen,
 denn sie produziert fortwährend Neues.
Tipp: Je jünger die Blätter desto milder der Geschmack
Ausserdem kannst du die Blüten zum Genuss
 und als Deko über das Essen streuen.
Verwenden kannst Du Rucola wie schon erwähnt als Salat.
gekocht, auf Pizza oder Pesto...und und und....
weitere Vorschläge und Rezepte findest du im Internet.
Nun bleibt mir nur,
Dir ein herzliches
 "viel Spass und guten Appetit"
zu wünschen.
Sowie einen prächtigen Sonntag.

Samstag, 11. März 2017

Nomen est omen....

"Johanna beschert uns in den nächsten Tagen Frühlingshaftes Wetter."
 
So klang gestern die sonore Stimme aus dem Radio.
 
"Wie schön!"
Dachte ich
"Endlich haben die Schönwetter Fronten weibliche Namen.
Lange Zeit war dies nur den Männern vorbehalten.
Ich empfand es als eine Diskriminierung.
Und das nun Johanna den Frühling bringt...
das ist doch mehr als sympathisch"
 
- Johanna -
Ein Steinalter Name - wie mir einst eine Dame etwas abfällig erklärte.
Sie konnte nicht nachvollziehen,
 wie man an so einem,
 Gefallen finden konnte.
 
Doch Nomen est omen
(lat. der Namen ist ein Zeichen)
verbinden wir nicht alle etwas mit gewissen Vornamen?
Manchmal sogar mit Nachnamen?
 
- Johanna -
War eine Mitschülerin und spätere Freundin,
als wir an der Grenze zur Französisch sprechenden Schweiz wohnten.
Sie selbst war auch eine Deutschschweizerin,
sprach allerdings beide Sprachen fliessend.
Sie war Bildschön.
Langes Haar bis zur Taille,
Es glänzte wie schwarze Seide.
War streng nach hinten gekämmt
und mit einem Haar Reif oder Band gehalten.
Johanna hatte strahlend blaue Augen.
War ein Mädchen,
dass eher zurückhalten wirkte.
Keine unnötigen Worte sprach,
doch wenn...
so wirkte sie viel älter als 10 jährig.
Ihr Teint war immer etwas gebräunt.
So wie das bei Italienern oft der Fall ist.
 
In meiner Fantasie muss so Schneewittchen ausgesehen haben.
Johanna musste adlig sein.
So glaubte ich.
Sie schritt immer wie eine Prinzessin daher,
Kerzengerade und aus heutiger Sicht,
sehr kontrolliert.
Sie lag bei mir in der Beliebtheitsscala ganz oben.
Ich bewunderte sie.
War Gefühlsmässig sogar irgendwie...
 sowas...
mmmmhhhh!
 wie kurz vor verliebt.
Wie das halt so sein kann,
 wenn man knappe 10 Jahre jung ist.
Gesagt habe ich es ihr nie.
 
Johanna wohnte in einem Alten Herrschaftshaus in der Altstadt.
Man durchschritt ein Eisentor mit Blutroten Rosen,
um durch eine kleine Gartenanlage,
 mit Buchshecken,
 zum Hauseingang zu gelangen.
Ich holte Johanna und ihren Bruder so oft es ging zu Hause ab.
Denn ihres war das Gegenteil von meinem.
Für mich schien es immer,
 als würde ich in eine andere Welt eintauchen.
 
Was wohl aus Ihr geworden ist?
Bestimmt hat sie einen Aristokrat geheiratet?
Oder einen Scheich?
hahahaha...
 
und wenn ich es mir so überlege...
könnte Johanna auch den Sommer, Herbst und Winter
ins Land bringen.
Egal - denn ich verknüpfe den Namen immer mit etwas Positivem.
Selbst wenn sie als Blitz und Donner Tante eingesetzt würde.
*hihihihihi...*
 
Eigentlich schön,
wenn man mit seinem Namen solche Erinnerungen hervorrufen kann...
Doch Du weisst das bestimmt aus eigener Erfahrung,
das Gegenteil gibt es auch.
*hahahaha*!
Wenn ich da an M. aus meiner Klasse denke.
Die hässlichste Petze und Fallenstellerin auf diesem Planeten.
Mit deren Namen hätte man ungeniert einen Orkan
 oder eine Windhose benennen können.
*hahahaha!*
Auch dieser Name waren prägend.
Oder kennst du etwa nicht das Gefühl,
 wenn Dir jemanden vorgestellt wurde, 
Du etwas mit dem Namen assoziiertest?
Manchmal am liebsten die Hand zurück ziehen möchte.
Nicht Böse oder Unhöflicherweise,
 ne,
 eher aus Eigenschutz!
*hahahaha!*
 
Aber aufgepasst!
 
Umgekehrt ist auch gefahren!
Was bringen wohl meine Gegenüber mit meinem Namen in Verbindung?
Das würde mich schon auch interessieren.
Doch keine Angst,
ich starte keine Umfrage.
*grins*
 
Ach!
Nicht gewusst?
Nach mir werden Regenbogen
und Sonnentage benannt!
Ne Spässchen -
aber,
dass wäre doch eine hübsche Idee.
hahahahaha

Freitag, 10. März 2017

Freude...

"Freude -

das Leben durch einen Sonnenstrahl gesehen."

- Carmen Sylvia -
 
Wenn die Sonne Punkte aufs Meer zaubert...


Donnerstag, 9. März 2017

ohne Geld...

"Mama - Mama!"
Wir stürzten Beide (6 & 7 Jahre jung) durch die Eingangstüre unserer Mietwohnung.
"Mama - Mama!"
riefen wir aufgeregt.
"Was ist denn los?"
klang die vertraute Stimme unserer Mutter aus der Küche.
Wir redeten wild drauf los...
"Da sind alle...
weisst Du mit....
Da sind alle..."
Mama versuchte in den aufkommenden Redewirbelsturm Ordnung zu bringen.
"Nicht Beide zusammen,
ich versteh ja nichts.
Eines nach dem andern.
Ganz langsam."
Ich stellte mich etwas grösser machend neben meinen Bruder,
denn ich fand als Ältere hätte ich die Berechtigung das Wort zu ergreifen.
Doch da hatte ich nicht die Rechnung mit meinem Bruder gemacht.
Dieser,
obwohl einen Kopf kleiner als ich,
stupste mich bei Seite und begann zu erklären. 
"Alle sind verkleidet -
ALLE!"
Die Angst nicht ernst genommen zu werden,
liess ihn bei dem Satz die Augen gross machen.
"Pass auf!
sonst fallen sie noch raus!
Sagte ich keck und stupste ihn zurück.
"Witzig"
Gab er mir eine Grimasse machend zurück.
 
Meine Gelegenheit meiner Mutter alles etwas genauer
und Eindrücklicher zu erklären.
"Also es ist so,
Miriam von nebenan trägt ein Prinzessinnen Kleid.
Max ist ein Ritter und Alexander der ist ein Räuber.
Aber wir sind nichts."
Dabei liess ich etwas verloren meine Arme sinken
"Wir möchten auch verkleidet gehen.
Sie haben gesagt es sei Fasnacht
und lachten uns aus,
weil wir die normalen Kleider tragen."
Die Hoffnung Mama würde nun verstehen,
liess mich hoffen.
"Schatz!"
Und damit meinte Mama uns Beide
"Ich habe kein Geld für Kostüme,
so gerne ich euch welche gönnen würde."
Eine Traurigkeit machte sich breit
"Immer haben wir kein Geld"
Motzte ich
"Doch ich habe"
Sagte mein Bruder mit einem Grinsen
und verschwand,
um nach einigen Sekunden mit seiner Sparbüchse wieder zu kommen.
Geschlachtet förderte sie einen sehr geringen Betrag zu Tage.
Die Laune sank innert kurzer Zeit wieder auf den Null Punkt.
"Schatz das reicht niemals."
 
Bei mir kullerten die Tränen.
Mama meinte:
"Aber Knöchli (Das war mein Kosename)
Du bist doch sonst so vernünftig
und verstehst immer alles."
Ein Satz,
 den ich bis zu meinem Auszug mit 17,
 noch Tausend mal zu hören bekam.
Und an diesem besagten Tag bewirkte er lediglich,
dass damit ein Tränenmeer ausgelöst wurde.
"Ich will heute nicht vernünftig sein,
ich möchte nicht mehr die ältere sein.
Es ist so gemein."
Schrie ich
und rannte in mein Zimmer.
Dort schmiss ich mich aufs Bett
und schluchzte was das Zeug hielt.
Ich fand die ganze Welt so gemein.
 
Einige Minuten später klopfte es ganz sanft an die Türe.
Mein Bruder steckte seinen blonden Lockenkopf herein.
"Hallo!"
sagte er sanft
"Du musst nicht traurig sein"
Setzte sich zu mir aufs Bett und hielt meine Hand.
(auch etwas das bis zu meinem Auszug mit 17 nicht änderte,
Er versuchte mich immer zu trösten.)
grins!
 
Etwa 10 Minuten später kam Mama herein.
"ich hab eine Lösung"
strahlte sie über das ganze Gesicht
"Du holst den Klebstreifen aus dem Schrank
und Du bringst mir die gelesenen Zeitungen von Papa"
Dabei zeigte sie abwechselnd auf uns.
"Wir treffen uns im Wohnzimmer am grossen Tisch"
 
So geschah es auch.
Mit Schere und Klebeband wurden das Zeitungsformat verändert.
Mit geröteten Augen guckte ich zu bis sie dann sagte:
"So - Anprobe!"
 
Es wurde mir über die Hose,
ein Fransen Röckchen umgelegt
und an den Enden mit Klebeband festgemacht.
und eine Art Poncho über den Kopf gezogen.
Eigentlich war es nur eine Doppelseite Zeitung mit einem Loch in der Mitte.
Auf den Kopf bekam ich einen gefalteten Maler Hut,
natürlich auch aus dem selben bedruckten Papier.
 
Mama`s Finger waren geschwärzt.
Doch wir waren alle mit dem Ergebnis zufrieden.
 
Mein Bruder erhielt ebenfalls Poncho und Hut
und einen geknoteten Gürtel von Papa,
in den wurde ein Stiel eines kleinen Besens gesteckt.
 
Wir guckten uns strahlend an.
"So!
Ihr seit die Zeitungsritter!
Meinte Mama -
unsere Designerin
(ich glaube damals gab es das Wort noch gar nicht? - hahahaha)
 
"Ihr müsst nun nur ein wenig aufpassen,
weil dieses Material so besonders ist
und gerne reisst.
Doch zum Fasnacht machen
und bei den anderen mitzumachen reicht es alle mal.
Und nun ab auf die Strasse mit Euch."
 
Fröhlich hüpfend verschwanden wir.
Unten angekommen wurden wir natürlich erst bestaunt.
Dann ausgelacht.
Aber als wir ganz überzeugend erklärten,
dass es diese Kostüme nur einmal gibt
und nur für uns entworfen wurden.
Durften wir dann doch auch mit von der Partie sein.
Ich glaubte zu sehen,
oder bildete ich mir das ein?
Egal...
das der eine oder andere neidische Blick vorbeihuschte.
 
Als es dann zu regnen begann,
retteten wir uns mit den plötzlich komisch riechenden
und irgendwie wellig aussehenden Gewändern
in den Hausflur.
Setzten uns mit den Raschelponchos,
welche nun mehr hingen als vorher,
auf die Treppe
und waren glücklich,
 so eine schöne Fasnacht mitgemacht zu haben.
In der Tasche hatten wir Bonbons,
die wir von den anderen bekommen,
also besser gesagt,
 in unserer Fantasie eher erkämpft hatten.
 
Wir beschlossen,
das diese definitiv Mama gehörten.
Jedoch nicht,
 ohne vorher eines in den eigenen Mund gesteckt zu haben.
 
Was für eine unvergessliche Fasnacht
ganz ohne Geld!