Mittwoch, 31. Mai 2017

anknipsen...

"Ein Licht das von innen her leuchtet,
kann niemand auslöschen."
 
- Kubanische Weisheit -
 
 
Also Leute!
Knipsen wir unsere Lichter an,
in dem wir das tun was uns glücklich macht.


Dienstag, 30. Mai 2017

Spontanität 4...

Fortsetzung vom 28.05.17
 
"nächster Halt Luzern"
sprach es in 3 Sprachen aus dem Lautsprecher.
Wir verstauten die letzten Snickers Verpackungen
und Dosen im Abfallkübel des Abteils.
"Die Überreste unsere Lebensretter"
grinste ich Schatz an.
"nun bin ich ja mal gespannt was uns Luzern zu bieten hat."
 
Das war ich wirklich.
Schliesslich hatte diese Stadt bei mir so einiges gut zu machen.
Denn vor Jahren verbrachte ich eine Nacht in dieser Stadt.
Ein kuscheliges Hotel entpuppte sich als Horrorhaus.
Das Zimmer schien uns (einer Freundin und mir) auf den ersten Blick sauber.
Bis wir Abends die Decke beiseite schlugen um ins Bett zu gehen
und vor uns ein fleckiger Leintuchbezug lag.
Mit Haaren verschiedenster Körperregionen unserer Vormieter.
Igith!
Nicht genug...
nach unserem Entschluss dieses Fixleintuch abzuziehen
und ein grosses eigenes Handtuch darauf zu legen,
krabbelten in der Matratzenfalze dreist ganze Wanzenfamilien.
Auf dem Teppich vor dem Bett entdeckten wir Tierchen die sprangen
und bissen sich in unsere Waden fest.
Flöheeeeeeeee....
Alleine beim Gedanken daran,
 juckt es mich nun schon wieder überall.
Iiiiiigith!
Das Hotelpersonal war auffindbar.
Wir konnten im ganzen Haus niemanden finden,
 um unsere Beschwerde los zu werden.
Dafür wurde uns bewusst,
dass wir in einem Haus voller Gäste waren,
die Nachts eingesperrt ihren Schlaf verbrachten.
Denn der Besitzer schloss ab 22:00 das Hotel ab
und verschwand in den Feierabend.
Kein Notausgang,
Keine Türe die offen gewesen wäre um im Brandfall zu entkommen.

So stiegen wir mit unseren Habseligkeiten aus einem Fenster im Parterre
um die Nacht erst in einem kleinen Restaurant zu verbringen
und anschliessend auf einer Parkbank am See sitzend,
bis der erste Zug nach Basel fuhr.
Kratzend und juckend fuhren wir nach Hause....
schworen uns Luzern nie mehr besuchen zu wollen.

Später erfuhren wir,
dass dieses Wanzenhotel gar keine Zulassung mehr hatte um Gäste zu beherbergen.
Wenn wir was dagegen unternehmen wollten,
z.B. auch eine Entschädigung erwarten würden,
sollten wir uns schriftlich an den Hotellerie Verband richten.
Das taten wir dann auch,
erhielten jedoch nie mehr wieder eine Antwort.

Ok - Tempi passati

Nun stand ich doch wieder in dieser Stadt
und das mit ganz schön gemischten Gefühlen.
Ein sauberes Hotel war rasch gefunden.
Ok - Das Zimmer mit einem guten Preis glich einem zu kleinen Schuhkarton.
Doch zum Schlafen sollte es reichen.
Unsere Habseligkeiten im Raum deponiert,
machten wir uns auf,
 um diese vielgepriesene Stadt zu erkunden.
Mittlerweilen war es Dunkel,
Musik, verkleidete Menschen mit bemalten Gesichter,
liessen uns erkennen,
 dass wir uns mitten in der Luzerner Fasnacht befanden.
Es war richtig toll und eine gute Stimmung.
Wir assen eine Wurst vom Grill
schunkelten zur Musik
und sogen den Zauber dieser Luzerner Stimmung ein.

Unsere Nacht verlief dann etwas unruhig.
Türe zu schlagen,
Geschrei und Sprachfetzen in einer fremden Sprache,
liess uns immer wieder aufschrecken.
Es war so unruhig.
Im Flur ein kommen und gehen wie im Bienenschlag.
Heute weiss ich,
dass wir wahrscheinlich,
 die einzigen Schweizer Gäste im ganzen Hotel waren.
Denn am Morgen,
auf der Suche nach dem Frühstücksbuffet,
fuhren wir ungewollt mit dem Aufzug...
 einen oder waren es zwei Stockwerke...
 zu weit runter.
Als sich die Türe öffnete blickten wir in unzählige Asiatische Gesichter.
Sie sassen in einer Art Luftschutzkeller...
Halt - das war der Luftschutzkeller,
an langen Tischen zum Frühstück.
Ein Hotelangestellter drückte uns in den Lift zurück
und versuchte uns den Blick zu verwehren.
Wir blickten uns an:
"Was ist denn das für eine Abfertigung hier?"
sagte Schatz
in dem Moment ging die Lifttüre wieder auf.
Jemand wollte zusteigen.
Auch ein Asiate.
Dabei blickten wir für Sekunden über einen Flur in ein Gästezimmer.
In diesem Schuhschachtelzimmer standen 2 oder waren es 3 Hochbetten.
Auch für die Asiatischen Gäste.
"Was die wohl für einen Eindruck,
 von der Schweizerischen Gastfreundschaft mit nach Hause nehmen?"
sagte ich zu Schatz.
"Das ist schier unglaublich.
Das sieht ja aus wie im Strafgefangenen Lager."
entgegnete er mir.
Ich konnte ihm nur zustimmen.
Unser Frühstücksbuffet an das man uns hinbegleitete,
war in der gewohnten Schweizer Norm.
Mit Bedienung - riesen Buffet und genügend Getränke.
Als wir das Hotel verliessen,
sahen wir wie die Japaner in mehrere Busse verfrachtet wurden.
Jeder trug ein "Fressbeutel" mit Sandwich und Getränk bei sich.
Ich konnte mir nicht helfen.
Es machte keinen guten Eindruck.

"So genug Spontanität!"
sagte Schatz
"Genug Luzern"
meinte ich
Guckten uns an und waren uns einig:
"der nächste Zug nach Basel"

"Der fährt in genau in 6 Minuten"
rief Schatz mir zu,
packte mich am Handgelenk
und rannte mit mir los.
Damit endete unsere Spontan Reise so,
wie sie begonnen hatte.
"es war nett..."
sagte Schatz
"Doch nächstes mal nehmen wir den Hamburg Zug"
Ich antwortete
"Oder den nach Mailand"

Doch alles kam ganz anders...
Blut geleckt nach Spontanreisezielen führte uns unser Urlaub dann nach....

Aber das ist eine andere Geschichte.
Die gebe ich dann irgendwann,
 ganz Spontan zum Besten.

Montag, 29. Mai 2017

Anti Frust....

 
"Weisst Du,
was Du tun musst,
wenn Du frustriert bist?
Einfach schwimmen,
einfach schwimmen...
 
- aus dem Film *findet Nemo*
 
 
Und wenn ich nicht schwimmen kann?
 
Daaaaaann....
 
 
einfach fliegen,
einfach fliegen...


Sonntag, 28. Mai 2017

Spontanität...3

Fortsetzung vom 25.05.17


Spontan stiegen wir in die Furka-Oberalp Bahn.
Schliesslich blieben wir unserem Motto treu:
"den nächsten nehmen wir, egal wohin der uns führt."

Ok!
Um nach Italien zu reisen wäre die Zeit etwas knapp geworden.
Doch innerhalb der Schweiz war so gut wie alles Möglich.
So sassen wir in einem Altmodischen
und sehr schlichten Abteil dieser etwas kleineren Bahn.
Ich freute mich echt,
denn nun sollte uns genau diese durch das Goms führen.
Vorbei an meinem Heimatort Münster.
Das diese Gegend ein Wanderparadies ist,
sahen wir an unseren Mitfahrgästen.
Die meisten mit karierten Hemden und Blusen,
Wanderhosen und Schuhe mit dem dazu gehörenden Rucksack.
Schatz passte mit seinem Outfit total ins Bild.
hahahaha!
Er fühlte sich auch sichtlich wohl
und verbarg cool seine Augen hinter der Sonnenbrille.

"Wie lange dauert denn diese Fahrt?"
wollte ich wissen
"keine Ahnung!"
meinte Schatz mit einem Lächeln
"wird wohl nicht allzu lange sein.
Ich weiss nur,
das in Göschenen unsere Reise mit dieser Bahn zu Ende ist."

Es ruckelte und die Fahrt ging los.
"Tschüss Brig - Tschüss Verwandtschaft!"
winkte ich aus dem Fenster.
"na dieses Thema können wir echt abhaken."
sagte Schatz
"Mag gar nicht mehr darüber nachdenken
und  freue mich nun auf eine schöne Fahrt"

Das war sie auch!
An den einzelnen Stationen gingen und kamen die Wanderfreunde.
Die Landschaft die sich durch das Fenster bot,
glich der Modelleisenbahn meines Grossvaters.
Bei der die Türe des einstigen Kinderzimmers ausgehängt werden musste,
weil sie sonst nicht mehr zu öffnen oder schliessen war.
Um das Ganze genau sehen zu können,
musste man sich bücken,
 mit Trippelschritten unter einem Brett mit Kunstrasen durch,
um dann auf der anderen Seite wieder hervor zu kommen.
Dann stand man Mitten in einer Idyllischen Eisenbahnlandschaft.
Mit vollfunktionsfähigen Strassenlaternen,
Hausinnenbeleuchtungen, einem Wasserfall
und Bäumen, Sträucher, kleine Menschen
und natürlich einer rote und einer blauen Bahn,
welche über Brücken und durch Tunnels fuhren.

Opa erfreute sich wie ein kleines Kind an seinem Werk.
Wir uns auch und waren mächtig stolz auf ihn,
weil er alles selbst gestaltet hatte.
Nur durften wir sie nie bedienen:
"Nur gucken - ohne anfassen."
war die Devise
"Bahnführer ist nur einer in diesem Zimmer"
sagte er mit gross aufgerissenen Augen,
um seinen Worten mehr Gewicht geben zu können.

Oma schimpfte ständig darüber,
als sei es eine Geliebte:
"ständig hockst du in diesem Zimmer bei ihr."
*hahahahaha"
"Keine Zeit mehr für anderes.
wenn ich das gewusst hätte,
was daraus wird."
keifte sie etwas verbittert.

Bevor ich wieder zu unserer Bahnfahrt komme,
sei gesagt....
eines Tages als wir zu Besuch kamen,
war das Zimmer wieder mit Möbeln ausgestattet.
Oma hatte mit den Worten:
"wir brauchten ein Gästestudio"
gewonnen.
Opa blieben nur seine Geschichten über sein Bahnzimmer.
Sein wehmütige Gesicht liess mich schwören,
dass wenn ich mal einen Mann habe,
er als Hobby tun kann was er möchte.
Ach ne!
sagte ich mir:
"ich komme ja gar nie in diese Lage,
weil ich eh nie heirate"
hahahahaha

Unsere Reise zog sich und zog sich.
So schön wie sie auch Landschaftlich war,
ich konnte es gar nicht mehr geniessen.
"Wie lange dauert die denn noch?"
sagte ich etwas unleidig.
Schatz zog einen Prospekt aus einer Halterung an der Wand.
"mmmmhhhh - ich weiss nicht,
aber wenn wir nun hier sind und brauchten schon ewig,
dann ist es bis zum Ziel noch ewiger."
Sagte er.
"was!?
So lang noch?
Ich habe sooooooo Hunger!"

Die Hoffnung das hier ein Getränke / Esswägelchen durchgeschoben wird,
konnten wir nach dem Lesen des Prospekts definitiv vergessen.
"ich hab auch Hunger,
komm lass uns die Wurst und das Brot essen das wir im Gepäck haben."
sagte Schatz verlockend
"NEIN!
Das kommt nicht in Frage,
das ist für unsere Katzen Nanny gedacht.
Ich brauche doch ein Mitbringsel"
Schatz stimmte ein.

Was soll ich sagen?
Heute sind wir uns einig...
Heute würden wir die Mitbringsel ohne mit der Wimper zu zucken weg putzen.
Weg mit den Würsten ohne mit der Wimper zu zucken.
Keinen Hunger mehr.

Doch damals verliess uns in diesem Punkt die Spontanität.
Wir Huuuuuungerten und wiiiiiiiiieeeee!
Das werde ich echt nie mehr vergessen.
Dazu kam der Durst.
Der Zug verfügte über keine Klima Anlage
und es war wirklich sehr warm.
Wir wussten nicht was schlimmer war?
In unserem Elend machten wir Witze über das Verhungern im Eisenbahnwagon.
Versuchten uns mit Geschichten und
"ich sehe was das ist Rot"
Spielchen abzulenken.
Um dann irgendwann...
Nach dem Satz von Schatz:
"Schneckchen - Du wirst zickig -
am Besten sind wir nun Still bis wir am Ziel sind"
Die Klappe zu halten.
Pssst!
Unter uns...
Er war auch nicht mehr so in seiner Zen Mitte.
*hahahaha*

In Göschenen belästigten wir ganz spontan und ohne scheu,
Menschen in verschiedenen Sprachen,
 um unsere Geldscheine in Münzen zu wechseln.
Stürmten dann den auf dem Perron stehenden Getränke und Krimskrams Automaten,
um unsere Bedürfnisse mit Snickers, Mars und Bounty - Cola, Wasser und Süssmost zu stillen.
Wie gesund!
*hahahahaha*

"Verhungern ist kein schönes Gefühl"
sagte ich zu Schatz mit Schokolade zwischen den Zähnen.
"Aber Hauptsache unsere Würstchen und das Brot sind sicher"
neckte mich Schatz
"hätte eh nur noch mehr Durst gemacht"
lachte ich Klugscheisserisch
um dann zu rufen:
"Schatz - er komm - der Zug nach Luzern"
Dann fuhr dieser mit Getöse im Bahnhof ein.

Was unsere weitere Station so mit sich bringt,
erfährst du schon Bald.
Wenn es heisst:
geniesse das Leben auch mal Spontan.


Samstag, 27. Mai 2017

kleine Dinge...

"Wir können nicht alle Grosses vollbringen,
aber wir können die kleinen Dinge mit viel Liebe tun."
 
- Mutter Teresa -
 
Dazu gehört bestimmt auch,
 ein Sträusschen zu pflücken
und jemandem der nicht damit rechnet,
 zu beschenken.


Freitag, 26. Mai 2017

Türe auf...

Im Büchlein "Sonnenschein an jedem Tag" steht geschrieben
 
Es ist eine gute Idee,
immer wieder ganz bewusst weit die Türen für eine Portion Sonne zu öffnen,...
 
Denn wo einmal das Glück eingekehrt ist,
da greift es leicht um sich..."
 
- Gottfried Keller -
 
Es reicht auch wenn du die Fenster weit öffnest.
Sprich deine Augen - denn vielleicht kannst du so das Glück sehen?


Donnerstag, 25. Mai 2017

Spontanität 2

Fortsetzung vom Blog Eintrag 22.05.17
Spontanität kann die vielfältigsten Gesichter zeigen.
Und manchmal weiss man nicht ob ein Tun,
das Wort Spontan verdient,
oder ob es nicht eher als Schnapsidee,
Jugendlicher Leichtsinn oder Unüberlegtheit bezeichnet werden könnte.
In unserem Falle tippe ich nun eher auf die zweite Variante.
Wir sassen im Zug von Lausanne nach Brig.
Juhuuu!
Es ging in meine alte Heimat.
Das Wallis.
Meine Gefühle waren Euphorisch.
Wie gerne habe ich damals als Kind in Sion gelebt.
Gut! Ich gebe zu,
der Menschenschlag im Oberwallis (z.B in Brig) ist schon etwas anders,
als der im Unterwallis (ab Sion in Richtung Genfersee)
dort wirkt der Charme des Französischen im Leben der Menschen.
Und man geniesst das Sein eher mit einer Leichtigkeit.
Das "laissez faire" ist dort deutlich zu spüren.
Dies hat seine Vor- und Nachteile.
Egal!
Auf unserer Fahrt im Zugabteil,
kam mir doch tatsächlich die geniale Idee:
"Wir könnten meine Verwandten besuchen."
Was wie eine Frage verpackt wurde,
war in Wirklichkeit schon beschlossene Sache.
Mein Schatz kannte den ganzen Clan gar nicht
und mich -
mich hatten sie auch schon über 15 Jahre nicht mehr gesehen.
Doch das war mir so was von Wurst.
Ich hatte Lust auf Verwandtschaft.
Spontan halt.
*hahahahaha*
In Brig fand ich mich trotz der vielen Veränderungen gut zurecht.
Fand auf Anhieb den Laden meines Onkels,
in den wir auch strahlend eintraten.
Blimm Blimm
machte die Tür Glocke,
So wie ich sie vor unzähligen Jahren schon gewohnt war.
Das letzte mal als ich etwa 10 Jahre alt war.
Hinter dem Tresen stand eine kleine dürre Frau.
Ich stupste meinen Schatz an und flüsterte:
"Das ist meine Tante"
Die Frau blickte von der Kasse hoch
und mir etwas fragend in mein immer noch strahlendes Gesicht.
"Güete Dagg!
Kam es sehr distanziert.
"Hallo Tante Grittli"
Es war nicht zu übersehen,
dass ihr Hirn zu rattern begann.
Doch bevor sie was fragen konnte sagte ich:
"Ich bin es - Angel deine Nichte"
Keine Reaktion
"Die Tochter von...
Ich nannte den Namen meines Vaters.
Nun war der Groschen gefallen.
ich sah es ihrem Blick an.
mit Trippelschritten kam sie auf uns zu.
streckte mir ihre dürre Hand entgegen
und sagte:
"Hallo"
macht rechts umkehrt,
verschwand hinter dem Tresen
und rief nach Hinten:
"Euuuugeeeeen!!!
Komm mal."
Dann blieb sie einige Sekunden wie versteinert
um dann noch mal das selbe zu rufen.
Ich hörte die Schritte.
Onkel Eugen erschien auf der Bildfläche.
Mein erster Gedanke,
Mensch ist der alt geworden.
Dann überkam mich aber die Freude meiner super Überraschung
und ich strahlte ihm entgegen.
Tante Grittli -
die eigentlich Margrit hiess,
sagte zu ihren Mann:
"Schau mal wer da ist"
Er guckte wie sie zuvor - fragend und ratlos...
"Na! das ist Angel"
Er:
"welche Angel?"
Sie:
"Na die Tochter deines Bruders"
Er:
"Ah!"
reichte uns über den Tresen die Hand
und fragte:
"und wie geht es so"
Irgendwie hatte ich mir das alles ganz anders vorgestellt.
Doch es ist halt wie im wahren Leben,
oft anders als man denkt.
Ich stellte meinen Mann vor,
erzählte was ich so mache
und wie es der Familie geht.
"ok!"
sagte Onkel Eugen
"Du kannst nach oben gehen,
sie ist da"
Mmmmhhh!
"ja - in dem Fall..."
entgegnete ich etwas enttäuscht
doch tröstete ich mich insgeheim damit,
dass vielleicht bei ihr...
Tante Sophie
etwas mehr Freude über mein Erscheinen herrschte.
"Was war das denn?"
fragte mein Schatz,
nach dem wir den Laden verlassen hatten
und ums Haus gingen,
 um zu der nächsten Audienz zu gelangen.
"Das war meine Verwandtschaft"
*hahahahaha*
"Die sind halt so."
Antwortete ich
"Wenn wir Glück haben ist Toni da,
die ist nett"
 in Gedanken betete ich:
"Lieber Gott,
Lass Toni da sein.
Dann wird nicht alles ganz so schlimm."
Meine Tante Sophie -
von meinem Vater auch die kalte Sophie genannt,
war in meiner Erinnerung eine schlanke Frau mit pechschwarzem Haar.
Dieses trug sie ganz straff nach hinten gekämmt und zu einem Knoten gebunden.
Wie man das bei Flamenco Tänzerinnen sah.
Sie war immer und mit immer meine ich auch immer,
schwarz gekleidet.
Sie hatte immer einen sehr strengen Blick
aus Eisblauen Augen
und ich glaube ich habe sie noch nie lächelnd gesehen.
Ein schwarzer Stock mit Silberknauf war ihr Begleiter.
Mit diesem ging sie um den Essenstisch.
z.B. wenn man als Kind,
nicht mit Kerzengeradem Rücken auf dem Stuhl sass.
Klopfte mit dem selben an das Stuhlbein oder die Lehne
um mit einem strengem Ton zu erinnern:
"Setz dich mal gerade hin,
wir sind hier nicht bei den Bauern.
Wer will dich mal heiraten,
wenn du so Krummbucklig da sitzt!"
Wir waren nun im Treppenhaus,
als ich auf einer Stufe stehen blieb
und zu Schatz sagte - ganz spontan:
"komm lass uns abhauen!"
"Ne - ne!
Das ziehen wir jetzt durch.
Ich bin ja bei Dir."
"Ok!"
einige Sekunden später drückte ich auf den Klingelknopf.
Wieder hörte ich Schritte.
Oder war es mein Herz?
Denn dieses drohte aus meinem Hals zu springen.
Die Tür ging auf.
Eine grosse schlanke Frau,
in Schwarz,
 mit streng zusammen gebundenem Haar,
stand uns gegenüber.
"Toni"
sagte ich fragend
"Ja"
Antwortete sie
"ich bin`s Angel die Tochter von..."
ich hatte nicht fertig ausgesprochen,
 streckte sie mir freudig die Hand entgegen.
Liebe Leserin, Lieber Leser,
sich drücken,
 in der Familie meines Vaters,
ist schier unmöglich.
Also eher ein no go!
Egal!
Toni - die Adoptierte Tochter von Sophie
und so alt wie meine Mutter,
 freute sich anscheinend wirklich.
"kommt rein"
flüsterte sie
"Sophie ist alt geworden,
sie mag nicht mehr so,
ich gucke mal ob sie auf kann."
Damit war sie verschwunden.
Ich atmete tief durch.
guckte zu Schatz und sagte mit einem Schulterzucken:
"Das ist meine Verwandtschaft"
Er lächelte mich an
und drückte meine Hand.
Wie gut das tat,
ihn an meiner Seite zu haben.
Toni - die heute so aussah,
wie meine Tante Sophie früher,
erschien mit einer alten Frau in Schwarz
und an einem Stock gehend.
Ihr Haar war mehr grau als schwarz
und ihr Gesicht fahl und eingefallen.
Doch an ihren Augen hätte ich sie unter 100erten heraus erkannt.
Der Rest ist rasch erzählt.
Sie wollten wissen
- was mein Schatz arbeitet
- ob er gut verdient
- wer seine Eltern sind
ob er Geschwister hätte
- ob wir Kinder haben
und
- ein Haus besitzen
vielleicht habe ich bei dieser Check Liste etwas vergessen.
Egal!
Nach 15 Minuten standen wir auf jeden Fall wieder vor dem Haus.
Wir waren uns einig:
"Gut! das wir da waren,
doch ein 2 mal mussten wir uns das nicht geben."
*hahahahaha*
"Menschen sind halt verschieden,
doch so,
 wollen wir NIE werden."
sagte Schatz
Auch da waren wir uns einig,
vor allem als ich ihm erzählte was für ein Freigeist Toni einst war
und wie sie sich verändert hatte.
Sie sind alle so festgefahren
und auch wenn mein Vater mit seinen Geschwistern....
man könnte doch trotzdem dessen Tochter,
also mir, etwas Freundlichkeit entgegen bringen.
Egal!
und abgehakt...
wir wollten uns nach diesem Erlebnis weiter
auf unsere Weiterreise konzentrieren
und machten uns wieder auf den Weg zum Bahnhof.
Unterwegs kam mir in den Sinn,
dass wir in einer Metzgerei Hauswürstchen und Roggenbrot,
eine Walliser Spezialität,
 als Mitbringsel für unsere Katzennanny kaufen könnten.
Gesagt - getan!
Mit diesen bestiegen wir die nächste Bahn...
nach....
und wo ganz spontan die Reise hinging?
Das erfährst du schon Bald!

Mittwoch, 24. Mai 2017

über das Glück...

Ein Geschäftsmann kam zum Meister
und wollte von ihm wissen,
was das Geheimnis eines erfolgreichen Lebens sei.
Da sagte der Meister:
"Mach jeden Tag einen Menschen glücklich!"
Und er fügte nach einer Weile hinzu:
"....selbst wenn dieser Mensch du selbst bist."
Und noch ein wenig später sagte er:
"Vor allem,
wenn dieser Mensch du selbst bist."
 
- Unbekannt -
 


Dienstag, 23. Mai 2017

Stern sein...

"Um ein Stern zu sein,
musst du dein eigenes Licht verstrahlen,
deinen eigenen Weg gehen."
 
- Wolf W. Lasko -
 

 

Montag, 22. Mai 2017

Spontanität...

Ist die Spontanität ein Privileg der Jugend?
Oder wird es einem gar in die Wiege gelegt?
Wird sie mit zunehmendem Altern weniger?
 
Bei uns - Schatz und mir ist es zumindest etwas,
dass abwechselnd immer wieder mal erscheint.
Auch wenn ich zugeben muss,
dass sie etwas weniger wurde als früher.
Die Spontanität
 
Früher...
mmmmhhhh...
Beispiel gefällig?
 
Da hatten wir mal 3 Tage gemeinsam Frei.
Eine Seltenheit,
denn meistens beschränkten sich unsere arbeitsfreien Tage auf den Sonntag.
Bei Schatz noch den Samstag
und bei mir der Montag.
Luxus!
meinten wir strahlend
Wahrer Luxus!
 
Was tun mit ganzen und vor allem für uns unglaublichen 3 Tagen.
Ich weiss heute nicht mehr wer auf die Idee kam.
Doch fanden wir uns beide mit je einer Tasche auf dem Bahnhof wieder.
ach ne -
 Schatz hatte einen Rucksack -
weil er es damals so männlich fand,
 mit dieser Art von Gepäck unterwegs zu sein....
*hahahahah*
So wie seine stets karierten Hemden.
*hahahahahaha*
 
Egal!
Auf dem Bahnhof war für uns klar,
der nächste Zug wird der unsere sein.
Den Satz:
"Egal wohin der fährt."
war wohl ausgesprochen worden,
doch manchmal gehört zur Spontanität auch,
dass man Sätze einfach streicht.
Dann nämlich wenn der Kopf sagt:
"Dazu reichen die 3 Tage nicht aus"
 
In diesem Falle stand auf der Anzeige Tafel.
Basel - Hamburg
 
"ne - dazu nehmen wir uns mal richtig Zeit"
sagten wir uns einstimmig.
 
"Also - aber den nächsten nehmen wir nun wirklich"
uch! ich erschrak über meine eigenen Worte,
Zumal ich mir vor der riesigen Anzeige Tafel plötzlich ganz Klein vorkam.
Da stand ja die halbe Welt drauf...
(auf unserem kleinen Bahnhof in Basel,
wenn ich da an Frankfurt oder so denke)
*hahahahaha*
Ich hatte grosse Worte gesprochen,
die galt es nun einzuhalten.
 
Doch um weiter nachzudenken kam ich gar nicht,
denn ich wurde plötzlich an der Hand gepackt
und Schatz rief:
"renn"
ich tat wie mir geheissen,
ohne zu wissen wohin nun die Reise gehen würde.
 
Im Abteil - die doch immer irgendwie einen Eigengeschmack aufweisen
und alles immer etwas gedämpft wirkt,
sassen wir uns gegenüber.
Grinsten,
schnaufend wie zwei Pferde nach dem Galopp,
 uns über alle Backen an.
Als hätten wir die Welt erobert.
Doch dabei ging die Fahrt...
"na - wo fährt der denn überhaupt hin?"
So meine Frage
 
"Fribourg - Freiburg"
Die knappe Antwort von Schatz.
Dieser begann sich häuslich einzurichten.
Zeitung vom Nebenabteil auf Sitz gegenüber
und Füsse hoch.
Globetrotter halt!
*hahahahaha*
 
"Da wollte ich schon immer mal hin.
sagte ich freudig
"Da hat mein Papa studiert.
Weisst Du er sollte doch Pfarrer werden,
doch dann ist er...."
 
Schatz verzog sein Gesicht.
"Hab ich schon mal erzählt?!"
Meine Frage war eigentlich eher eine Feststellung.
Und ein bisschen enttäuscht war ich schon,
weil ich meine Geschichte nicht zum besten geben konnte.
 
Schatz schmunzelte,
weil er mich zu gut kannte.
Schwupps!
 war meine gute Laune wieder auf Angenehm geknipst
und die Trotzunterlippe verschwunden.
 
"Nächster Halt Fribourg - Freiburg"
hiess es durch den Lautsprecher.
Nachdem wir Bern vor kurzem passiert hatten.
Alles rasch zusammen gepackt,
standen wir wenige Minute später auf dem Perron.
 
Wir guckten uns an und ich weiss noch wie ich sagte:
"hier gefällt es mir aber gar nicht.
So ein unsympathischer Bahnhof."
Packte dabei die Hand von Schatz
und Ratz Fatz waren wir mit dem Anpfiff vom Bahnhofswart,
 wieder in dem uns bekannten Eisenbahnwagon von vorhin.
 
"Wo fährt der nun hin?"
fragte ich immer noch etwas verdattert über meine eigene Spontanität
Schatz seine Füsse auf die schon vorbereitete Zeitung von vorhin legend...
"Ich glaube nach Lausanne"
"Ok! Dann schauen wir mal ob es dort etwas sympathischer ist"
 
Liebe Fribourger,
ich weiss - man kann einen Ort nicht nach einem Bahnhof beurteilen.
Doch es war der Bauch und nicht der Kopf der damals entschied.
*hahahahaha*
 
Wie der Bahnhof von Lausanne aussah?
Weiss ich heute auch nicht mehr.
Wahrscheinlich nicht Attraktiver als der von Fribourg.
Doch musste wir doch irgendwo mal aussteigen.
 
An was ich mich erinnere ist...
dass wir, nach meinem Gefühl,
Stundenlang durch die Stadt schlenderten.
Ich mit meiner Tasche - er mit Rucksack.
hahahahaha
Gingen über lange Treppen und Schleichwege,
Hinterhöfe und Gassen,
knipsten Fotos, machten Spässchen und Fang mich,
 bis wir plötzlich mitten in der Stadt vor einem grossen Hotel standen.
"Es wäre an der Zeit"
*hahahaha*
Ich muss nun lachen,
weil genau dieser Satz hat sich bei Schatz bis heute so zu sagen konserviert.
Egal wo wir sind,
ab einem gewissen Zeitpunkt des Tages spricht ER diesen Satz.
Ich muss mich gar nicht kümmern,
er ist mein Hotel such Zeit Ansager.
*hahahahaha*
 
Ok!
Gesagt sei...
Das Hotelzimmer war super modern eingerichtet.
Trotzdem kuschelig und vor allem sehr sauber.
Doch der Preis an der Tür...
...Du kennst doch bestimmt auch die Schilder an der Rückseite der Zimmertür.
Diese pösen - pösen Schilder.
Also zumindest das Lachen war uns kurzzeitig vergangen.
"Mensch - Lausanne ist aber ein teures Pflaster"
Darin waren wir uns einig.
"ok - Schneckchen,
hier können wir uns kein Nachtessen leisten.
Das ist klar."
Sagte und zog dabei einen Müsliriegel aus dem Rucksack.
 
Den teilten wir uns dann.
Doch das dieses "Nachtessen" nach solch einem Tag
und Nachmittags nur ein kleines Sandwich und Apfel nicht ausreichte,
das kannst Du Dir denken.
 
Zur Ablenkung alberten wir erst etwas rum.
Dann guckten wir Fernsehen.
"Das ist ja fast so schlimm wie kein Essen."
Gemeint war - die Programme waren nur in Französisch.
Eine Qual für Schatz.
Dann hören wir doch lieber Musik.
Trinken Wasser - Wasser - Wasser...
 
Bis ich dann so gegen 22:30h Theatralisch gekrümmt auf dem Bett lag
und mit weinerlicher Stimmer rief:
"Ich habe huuuuuuuuuuunger!"
 
Schatz - ein Mann der Tat,
verschwand mit dem Worten:
"Bin gleich wieder da,
mach niemandem auf, ausser mir."
Um dann eine halbe Stunde später,
 klopfend an der Zimmertüre zu stehen.
 
Sein Gesicht sah ich nicht.
Dafür 2 grosse Tüten mit dem M und dem Donald drauf.
Du kennst Die bestimmt auch?
 
Es enthielt alles was mein hungriges Herz begehrte.
Sogar an meine heissgeliebte Apfeltasche hatte er gedacht
Wir assen im Bett,
kamen uns vor wie die Könige von Lausanne
und lachten uns schief,
beim Gedanken,
 wo wir die Verpackungen in diesem Luxus Hotel,
 überall verstecken könnten.
 
Das es nicht unsere beste Nacht wurde kannst Du Dir bestimmt denken.
Mit vollem Magen lässt es sich nicht wirklich so gut schlafen.
Doch wurde das nicht zum Thema gemacht,
denn wir waren einfach Happy!
 
Wie unsere Reise weiterging erfährst Du schon Bald.
Doch gesagt sei...
Die Verpackung wurde in die diversen Papierkörbe des Zimmers gedrückt.
Dann rasch gefrühstückt und Lausanne verlassen.
"Das bevor das Zimmerpersonal den Raum zum reinigen betritt."
Lachten wir und spazierten zum Bahnhof um dort in gleicher Manier:
"den nächsten nehmen wir, egal wo er hinfährt"
zu sagen und auch diese Worte einzuhalten.

Sonntag, 21. Mai 2017

Das Leben...

"Manchmal vermag uns
 ein durch den Asphalt brechender Löwenzahn
die tägliche Frage nach dem Sinn des Lebens
 eindrücklicher und überzeugender zu beantworten,
als eine ganze Bibliothek philosophischer Schriften."
 
- Unbekannt -
 
 
und wie strotzt das Leben erst in einer Magerwiese,
sogar nach einem Hagelschauer.


Samstag, 20. Mai 2017

Glasfenster

"Die Menschen sind wie bunte Glasfenster:
Sie funkeln und leuchten,
wenn die Sonne scheint;
doch nach Anbruch der Dunkelheit
 wird ihre wahre Schönheit nur offenbar,
wenn sie ein inneres Licht haben."
 
- Elisabeth Kübler-Ross -
 

buntes Kirchenfenster in Locronan Bretagne

Freitag, 19. Mai 2017

Blauregen....

Vor einigen Tagen als ich Fotos von meinem neu adoptierten Blauregen machte,
hätte ich gerne die Blüten gezupft,
und an diesen gesaugt.
 
Blauregen - Wisteria oder Glyzinie
 
 "Weisst Du - wie eine Biene!"
hörte ich im geistigen Ohr Otto sagen.
(Otto? wer das ist?
 Das kannst Du im Blogeintrag vom 9. November 2016 lesen)

"Jaaaaa!
Wir sind riesen Bienen..."
rief mein Bruder und deutete damals (etwa 7 Jahre alt)
mit den Armen Flugbewegungen an,
als wären das seine Flügel.
"Wir beherrschen die Welt als Riesen Monsterbienen."

Mein Bruder hatte schon von ganz Klein an,
 eine Vorliebe für Sciencefiction ähnliches.
Dies,
obwohl wir bis dato noch nie einen Film
 oder Bücher darüber gelesen oder gesehen hatten.
Sag ja immer:
"In manchen steckt es halt einfach drin!"
*hahahaha*
"und manchmal lässt es sie auch nicht mehr los."
Er war damals mit seinen Geschichten mein King off Fantasie.
*hihihihihi*

Nur...
...wenn er sich dann in etwas reinsteigerte,
 musste ich mich manchmal ganz schön zur Wehr setzen.
So auch immer wieder,
 wenn wir an dieser hohen Mauer mit den rankenden Blauregen vorbei mussten
und wir von dem süssen Nektar genascht hatten.

Unser Schulweg führte uns an diesem alten
und ellenlangen Gewächs vorbei.
Zum guten Glück zupften wir nicht jedes mal davon.
Manchmal gab es für uns anderes das Wichtig war.
Zum Beispiel eine Schnecke retten
oder Schritte zählen im hüpfen.
Was man halt so als Kind macht.
*kicher!*

Doch wenn die Monsterbiene Namens Bruderherz an den Start ging
und mit seinem Lineal in der Hand
auf alles und jedes ein stach....
*mmmmhhhh*
"Hilfeeeeeee.......!"
Schrien Otto und ich,
stoben davon,
verfolgt von der Monsterbiene mit den kurzen Beinen.
"hahahahaha!"

Es sah schon irgendwie lustig aus.
Der Kleine Junge mit den Strohblonden Haaren
und den dunkelbraunen Knopfaugen,
der irgendwie unter Strom zu stehen schien.

Doch wir wussten genau,
dass wenn er / sie uns erwischen würde,
das nicht ohne Schmerz und blaue Flecken ausging.
Das Nektar saugen machte das Ganze noch heftiger.
Obwohl uns manchmal etwas Schwindelig wurde,
oder ich starke Kopfschmerzen bekam.

Hauptsächlich fingen wir danach an zu lachen
und konnten uns kaum mehr einkriegen.
So auch am Mittagstisch zu Hause.
Da ging es echt hoch her.
Arme Mama!
Sie wusste sich oft kaum mehr zu helfen.
sagte:
"zum Glück habe ich nur 2 von Euch"
und setzte sich an den Tisch mit einem Teppichklopfer bewaffnet.
So sass sie steif,
wie ein General mit steinernen Miene da.
Doch anstatt,
dass uns diese stille Drohung einschüchterte,
Steigert es unsere Lachanfälle bis fast hin zum Erbrechen.
Nicht selten prustete mein Bruder die Suppe über den Tisch.
oder wir kugelten und manchmal sogar auf dem Boden.

Wir als Kinder,
 wären nie auf die Idee gekommen,
das es an den wunderschönen Blüten liegen könnte.
Jene die von Otto so angepriesen.
Ja, Ja Otto...
unser Gleichaltriger Dealer.
Auch der wusste nicht was er uns da so unter jubelte.

Er / Wir brachten unsere arme Mama recht in die Bredouille.
 Schlagen wollte sie nicht.
Alle Worte nützte nichts
und so konnte sie manchmal nicht anders,
 als sich hinreissen zu lassen
und einfach mit zu lachen.

Irgendwann -
ich weiss nicht mehr wann
und warum,
kam zu Hause das Gespräch auf unsere Monsterbienen Aktion.
Auf das Nektar naschen
und die wunderschönen leckeren blauen Blüten.

Mama wurde ganz blass
und rang uns das Versprechen ab,
dass wir nie mehr wieder von den blauen Blüten naschen dürfen.
"Die sind wirklich nur für echte Bienen"
sagte sie
"Nicht für Menschen
und schon gar nicht für Kinder."
Meinte sie noch Eindringlicher.

Ok!
Spass vorbei!
Trotzdem wir hielten uns daran!

 
eine Pflanze bekannt unter vielen Namen,
doch mit einem giftigen Fingerabdruck.
 
Viele Jahre später,
ich war schon mit Schatz verheiratet,
machte ich mich über den Blauregen kundig.
Ich wollte unbedingt einen auf dem Balkon.
 
Mein Gott!
Was ich da las...
liess mir kurz einen Schauer über den Rücken huschen.
Was für ein Glück wir damals hatten.
Denn es hätte,
 ohne mit der Wimper zu zucken,
 zu einem Monsterbienen sterben führen können.
Blauregen ist hoch Giftig!
Besitzt Halluzinogene
 
 Was für ein Glück!
Wenn eine Mama mit ihren Kindern spricht
und damit Dinge ans Tageslicht kommen,
welche ganz anders hätte ausgehen können.
Wir dabei tatsächlich hätten Flügelchen fassen können.
Aber keine Monsterbienen Flügel in der Fantasie,
Sondern solche die uns ins Jenseits befördert hätten.
 
Nun in der Gegenwart angekommen...
 
Sobald das Wetter besser ist,
werde ich den neuerstandenen Blauregen,
 welcher jetzt noch im Plastiktopf der Gärtnerei blüht,
in den Garten pflanzen.
Eine Pflanze mit Geschichte,
einer für mich glücklich ausgegangenen Geschichte.
 


Donnerstag, 18. Mai 2017

Die liebe Schwerkraft....

Wenn man sich in meinem Alter bewegt,
wird es sehr auffällig,
wie unter Gleichaltrigen,
oft Witze über die Körperliche Schwerkraft gemacht wird.
 
Aus Erfahrung weiss man,
in jedem Witz steckt auch ein Kern Wahrheit.
Nicht selten werden Probleme auf diese Weise auf dem Tablett serviert
 und unters Volk gebracht.
 
Mich interessiert das ganze "Gewitzle"
über hängende Busen und Po`s keinen Deut.
Bis....
Ja bis....
ich eine Entdeckung machte.
 
 
Da standen wir mit unserem Auto an einem Fussgängerstreifen
und warteten geduldig,
bis eine Dame mit Stock die andere Strassenseite erreichte.
Auf unserer Höhe - vor dem Auto - lächelte sie uns Dankend zu.
Auch wenn ich "nur" Copilot bin,
wie mein Mann meine Mitfahrten nennt,
fühle ich mich in solchen Situationen sehr mitverantwortlich.
Deshalb lächelte ich auch freundlich zurück.
So dachte ich zumindest.
Mein Blick fiel nämlich in den Aussenspiegel.
Nein!
ich bin nicht eitel.
Er hing einfach grad dort so rum!
hahahaha!
Beim Anblick in diesen glaubte ich,
 keine Regung meiner Mundwinkel zu erkennen.
 
Muss mich wohl getäuscht haben.
Egal -
Weiterfahrt, Einkäufe und anderes liessen mich dieses Thema vergessen.
 
Abends beim Zähneputzen kam es mir wieder in den Sinn.
Ertappte mich dabei wie ich genau wie am Mittag,
lächelte...
Jaaaa! Ich lächelte meinem Spiegelbild zu.
Um dann mit Schrecken fest zustellen,
dass das was ich bislang als zulächeln benannte,
lediglich ein minimales hochziehen der Mundwinkel war.
Also absolut keine Freundlichkeit signalisierte. 
 
Oh Nein!
Darüber hat noch nie jemand mit mir gesprochen.
Weder meine älteren Verwandten,
 noch andere....
Ich musste aus dem was ich sah entnehmen,
 Falten - Schwerkraft = Mundwinkel in Zukunft,
 noch mehr nach oben ziehen,
bedeutet.
Wie anstrengend...
hahahaha!
 
Ehrlich... ich bin mit einem fast Faltenfreien Gesicht gesegnet,
doch die Nasolabialfalte und die Mundwinkel sind einfach anders als früher.
Das alleine reicht für das ganze Dilemma aus.
 
Nun wurde mir so einiges klar!
Wie oft hatte ich in letzter Zeit bemerkt,
dass ich wem freundlich zulächle und nichts zurück kam.
Lieber Gott - Danke!
Es sind doch nicht alle gegen mich,
es liegt nur an mir.
Falsch genau genommen an meinen Mundwinkeln.
Welche sich eher für den Hänge Ruhe Modus entschieden haben.
 
Also strenge ich mich seither mehr an,
Zeige vielleicht sogar Zähne -
im positiven Sinne
und bin Glücklich,
 dass sich dieses Problem,
  mit etwas mehr Anstrengung im Gesicht,
doch relativ einfach lösen lässt.
 
Fazit!
Sei grosszügig zu Älteren Menschen.
Auch wenn diese manchmal grimmig gucken sollten.
Es sind nur ihre Muskeln die auf Chillen gestellt sind
und das Hirn noch nicht signalisiert hat...
Achtung Mundwinkel weiter nach oooooooben.
Du bist nicht mehr 20.
hahahahaha!
 
Übungen für die Nasolabialfalte findest du HIER


Mittwoch, 17. Mai 2017

Hinsetzen....

"Das Glück ist wie ein Schmetterling",
sagte der Meister
"Jag ihm nach,
und er entwischt dir.
Setz dich hin
und er lässt sich auf deiner Schulter nieder."
 
"Was soll ich also tun,
um das Glück zu erlangen?"
 
"Hör auf,
hinter ihm her zu sein."
 
"Aber es gibt nichts,
 was ich tun kann?"
 
"du könntest versuchen,
dich ruhig hinzusetzen,
wenn du es wagst."
 
- Zen Geschichte -
 
Was für ein Glück und du musst es nur geschehen lassen.
(Schmetterling = Kaisermantel)


Dienstag, 16. Mai 2017

Der Schlüssel...

"Der Schlüssel zum Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit,
sondern immer unsere Liebe sein."
 
- Hermann von Bezzel -
 


Montag, 15. Mai 2017

Motivsuche - ohje!

"Warum in die Ferne schweifen,
wenn das Gute liegt so Nah?"
 
 
Na ja!
was soll ich sagen?
 
Ertappt?
 
oder so ist es halt?
 
NE!!!
 
KÜNSTLERAUSHALT!
 
Trifft es wohl am Besten.
 
Musste selber lachen als ich auf der Motivsuche,
heute Morgen,
über dieses "Stil Leben" stolperte.
Es auch so liess wie vorgefunden.
 
Pinsel zum Trocknen hingelegt.
 
Jaaaa aaaaaa!
In der Küche!
 
Aber keine Sorge,
solltest Du bei mir zu Kaffee und Kuchen Gast sein...
die Glasur wurde 100% nicht mit dem Malerpinsel angerührt.
Grosses Indianer Ehrenwort!


Sonntag, 14. Mai 2017

Melodie....

"Sing mit dem Herzen"
 
 
Es muss ja nicht gleich eine melancholische Melodie sein.
 
Versuch es mal mit etwas heiterem,
beschwingten...
 
Meine Notfall Leine für Dich,
falls es nicht auf Anhieb gelingen sollte....
gucke dieses Video  (hier anklicken)
dann erscheint bestimmt die gute Laune am Horizont.
Die Steigerung...
Ein kleines Tänzchen dazu
und Du bist plötzlich eine Dancing Queen!
 
Willkommen im Club
Schwing deine Hüften!
Bewegst deine trüben Gedanken weg
und machst Platz für Zufriedenheit, Spass
und Glück!
Denn das zieht 100% lieber in ein Haus (einen Körper) mit Musik. 
 
Jawoll!
 
"geniesse das Leben tanzend,
genau hingeguckt erkennst du viele Gelegenheiten dazu."


Samstag, 13. Mai 2017

Frau Krähenschnake...

Was für eine Aufmerksamkeit,
dass die Natur aufzeigt,
 was uns gut tun würde.
 
So hier in diesem Fall.
Ein Ratschlag von Frau Krähenschnake,
nach dem Motto:
 
"Mach mal Pause"
 

Dazu begibst du dich an einen Ort,
den du als schön und wohltuend empfindest.
 

 
"Atmest ruhig durch.
lässt nicht nur die Seele
und Flügel,
sondern auch die Beine baumeln.
Geniesst den Moment
und besinnst dich auf dein Sein
und deine Atmung."
 
"Chill einfach ab"
 
Würde Frau Schnake sagen,
wenn sie denn unsere Sprache sprechen würde.
 
Ach!
Und bevor Sie es vergisst...
 
Wasser
(vorzugsweise ohne Kohlensäure)
 
"Ein wahrer Zaubertrunk!
Genügend davon genossen,
kann es wie ein Jungbrunnen wirken.
Es macht einen klaren Teint,
deinen Körper Leistungsfähiger
 und löst Stress.
Ausserdem,
schwemmt es Giftstoffe aus
und erfrischt."
 
Frau Schnake leckt Tautröpfchen...
 

Freitag, 12. Mai 2017

Challenge...

Teebeutel Weisheit von heute Nachmittag:
 
"Mit Liebe zu kommunizieren ist die grösste Meisterschaft."
 
Also was spricht dagegen sich dieser Challenge zu stellen?
 
 
Wiesenschaumkraut


Donnerstag, 11. Mai 2017

ich mein das nicht nur....

" Man kann vieles unbewusst wissen,
indem man es nur fühlt,
aber nicht weiss."
 
- Fjodor Dostojewski -
 

Mein unbewusstes Wissen
und mein Gefühl,
 ist meist in Begleitung.
Doch zeigt sich dieser Begleiter wiederum nur,
 im Zusammenspiel mit anderen Personen.
Und auch nur dann,
wenn ich mein Gefühl
oder mein unbewusstes Wissen Preis gebe.
 
"Das meinst du nur"
heisst dieser Begleiter.
Den ich -
ich gestehe -
gar nicht mag.

Kennst du ihn auch?
Ist er bei Dir auch schon gelandet?

Vor langer Zeit schon,
habe ich beschlossen,
diese Äusserung,
 wie eine Unart eines kleinen Kindes
oder Hundes,
 ganz unpopulär zu ignorieren.
 
Mich nicht mehr Verunsichern,
gar anders Handeln zu lassen.
Weil...
"Das meinst Du nur"
mir ganz gehörig in meine Intuition,
 mein Bauchwissen pfuscht.
 
Und nein -
ich lasse mich nun auch nicht irritieren,
weil sich das Rechtschreibprogramm beim Wort
"Bauchwissen" bockig benimmt.
Behauptet es nicht zu kennen.

*ha haaaaa!*

Da kann ich nur laut auflachen!
Ein Seelenloses Ding,
will mir mein Wort zu Nichte machen?!?
Wo sind wir denn...?
 
Ein neues Wort zu kreieren,
das treffender nicht sein könnte.
Mein untrügliches Bauchgefühl
und das unbewusste Wissen zusammenfasst.
Das ist bringt Freude.
 
"Bauchwissen" 
was für ein schönes Wort.
Mein neues Wort.
Dessen Geburt du nun gerade Zeuge geworden bist.
Sozusagen ohne dein Zutun,
und ohne Anfrage,
wurdest du nun in den Stand eines
Taufpaten oder Taufpatin erhoben.
*hihihihi*

Feiern wir den Tag,
und geniessen die Freiheit der Gefühle,
des Bauchwissens und der Intuition.
Denn das ist was zählt.
Uns pur Handeln
und Wege gehen lässt,
auf dem wir persönliche Fussabdrücke hinterlassen,
in welchen unsere ganz eigene Geschichte geschrieben steht.

und nein -
"ich mein das nicht nur"

*hahahahaha*

Mittwoch, 10. Mai 2017

Scharfsinnig....

In meinem Büchlein
"356 gute Gedanken für die scharfsinnige Jungfrau"
vom Unipart Verlag
steht geschrieben...
 
"Wir überzeugen durch unsere Persönlichkeit."
 
- Walt Withman -
 
 
Weiter steht da:
"die Menschen in ihrem Umfeld müssen Sie nicht mehr von Ihren Qualitäten überzeugen.
Sie haben Sie schon längst in ihr Herz geschlossen."
 
Das gilt bestimmt auch für Dich lieber Leser, Liebe Leserin.
und nicht nur für die scharfsinnige Jungfrau
*hahahaha*
So nehmen wir in Zukunft diese Erkenntnis in der Hosentasche mit.
Wir müssen niemandem was beweisen.
Nur uns selbst sein!
Und das macht Spass, Freude
 und bringt jedem von uns viel Freiheit.
 
Wahnsinnig scharfsinnig
*Grööööööööhl*
Oder etwa nicht!
*lach*


Dienstag, 9. Mai 2017

Älter werden...

 
"Älter zu werden ist unangenehm,
aber es ist das einzige Mittel,
um lange zu leben.
 

Montag, 8. Mai 2017

Der Reisekäse...

Da lag mal gaaaaanz gelangweilt,
 ein Stück Käse,
 in einer Auslage eines Geschäfts.
Irgendwie war es eine oder gar 3 Portionen grösser als seine Kumpels,
 welche nicht weniger antriebslos ihr Leben im Kühlregal fristeten.
Diese jedoch spotteten über ihn:
"Du kannst Dir Mühe geben wie du willst,
so wie du aussiehst wirst du eh in der Tonne landen.
Wer will schon so ein Stück im Kühlschrank über Wochen halten.
hahahahah..."
lachten sie.
Käse liess sich von der Ladenmusik aus den Lautsprechern berieseln,
wollte die gemeinen Worte der Kumpels vergessen
und träumte davon,
dass ihn jemand haben und von Herzen geniessen möchte.
Einige Zeit später,
schauten plötzlich zwei liebevolle Gesichter...
ja genau...
auf diesen grossen Käse Brocken.
"Hey!!"
sprach der Mann 
"guck Dir mal diesen Kerl an,
sieht der nicht super aus."
Dabei strahlte der Mann direkt in das unsichtbare Gesicht des Käses
"Doch leider viiiiiiiel zu gross."
Dabei hatte der Mann das Stück schon aus dem Kühlregal gehoben.
"Warum viel zu gross...?
das ist ein Parmesan.
Wenn wir den gut gekühlt halten
und stetig davon geniessen,
dann hält der sich gut."
Sagte die Frau.
"Mmmmmhhhh!
ich weiss nicht?"
mit runzeliger Stirn legte der Mann den Käse wieder zurück.
"Na! - wenn du nicht willst."
sagte die Frau
"Och! schon wieder nichts"
dachte der Käse -
"ja nu!
vielleicht lande ich wirklich in der Tonne..."
und war etwas traurig.
doch dann....
hörte er plötzlich die Frau sagten:
"Den leisten wir uns jetzt...
der sieht so schön aus und ist bestimmt sehr lecker"
und legte ihn dabei in den Einkaufskorb.
Dem Käse wurde ganz warm ums Herz...
wobei das bei Käse nicht gerade von Vorteil ist...
aber so ein bisschen sei erlaubt.
Von da ab begann eine wirklich spannende Geschichte für diese Spezialität.
Gekauft wurde er im Tessin.
Dort wurde immer wieder mal etwas von ihm,
über Nudel und Gemüse gehobelt
Was für jeden Käse eine Kitzlige Angelegenheit bedeutet.
Zurück im Kühlschrank kicherte er heimlich
und fiel dann wieder in einen angenehmen Schlaf.
Ein paar Tage später wurde er in eine Kühltasche verstaut.
Doch kurz vorher wurden noch Scheiben von ihm auf ein Butterbrot gelegt.
Dann wurde es Dunkel...
Als er erneut in den Kühlschrank gelegt wurde,
staunte er:
"uch! wie gross ist dieses Kühl Bett denn...?
Wo bin ich hier?"
Ein Mozzarella erklärte ihm auf Italienisch:
"Du bist nun in der Deutschschweiz.
Bei den Beiden zu Hause.
Hier hast du es gut."
2 Wochen vergingen.
Immer wieder wurde von ihm abgehobelt, gerubbelt oder geschnitten.
Sehr sorgsam und nicht im Übermass.
Zu Tomaten, Zucchini oder Nudeln.
Seine Kumpels im Kühlschrank wechselten ständig.
Doch Käsetechnisch blieb es immer etwas Italienisch.
So konnte er sich nebst den Ruhephasen toll unterhalten.
Sein Kleidchen aus Plastik wurde dann irgendwann mit Käsepapier getauscht.
"Damit du keinen Schimmel ansetzt."
Erklärte ihm jemand - wer, weiss er nicht mehr.
in der 3. Woche wurde er nicht nur zu Hackfleisch gerippelt,
sondern später, wieder in die bekannte Kühltasche verstaut.
Als er erneut herausgenommen wurde,
 befand er sich wieder im Kühlschrank von einst.
Weisst du,
 der im Tessin...
der Kleinere - welcher nicht so super kühlt,
aber es trotzdem reicht.
Das Paar gönnte sich ein verlängertes Wochenende.
Mit im Gepäck,
natürlich der Parmesan,
so als ginge Reisen ohne ihn,
 einfach nicht mehr.
Das alt bekannte Prozedere,
kaum eine Hauptmahlzeit ohne Seniore Parmigiano
hihihihi...
Er war einfach immer mit von der Partie.
Und was soll ich sagen?
Auch auf der nächsten Heimreise,
zwar merklich erschlankt,
doch immer noch eine oder gar 3 gute Portionen mit dabei.
"Was würden die andern aus dem Kühlregal wohl sagen,
wenn die wüssten das ich von Beruf ein Reisekäse geworden bin...
hahahahaha.
Den Gotthard Tunnel schon 3 Mal bezwungen."
lachte er sich in die Rinde.
Und wenn er nicht definitiv weggehobelt wurde,
so lebt er noch heute.
Wartet in der Kühle auf seine nächsten Einsatz mit oder ohne Reise.
Und sei es auch nur als Einlage in einem Sandwich als Proviant.
Das Paar - glücklich und zufrieden -
 loben den Kauf den sie einst getätigt.
"Es war eine wirklich gute Entscheidung."
So sind sie sich einig
und schmunzeln über ihren Reisekäse
welcher die Strecke vom Tessin in die Deutschschweiz,
 bestimmt schon am Fahrgeräusch erkennt.
Unterwegs...
Die Moral von der Geschicht:
- Irgendwo gibt es immer jemanden der jemanden lieb haben kann.
Egal wie du aussiehst, riechst oder schmeckst.
hohohoho
- lass es Laufen wie es kommt,
(auch wenn du kein Käse bist)
 dann erlebst du bestimmt Besondere Momente.
hihihihihi
und
Nicht alles ist Käse!
hahahahaha