Mittwoch, 28. Juni 2017

Sorgenfrei...

"Es gibt kein Übel,
das nicht auch Gutes bringt."
 
- Spanisches Sprichwort -
                        
Ob die schwarze Trude - hier im Bild -
sorgenfrei im Grashalm schaukeln kann?
Falls nicht...
ich hab ihr das Sprichwort oben geflüstert...
hahahaha!

Dienstag, 27. Juni 2017

Südländisch...

In den heissesten Stunden des Tages,
 würde jede/r Südländer/in eine Siesta abhalten.
Die Geschäfte würden erst gegen Abend wieder geöffnet
und würden dafür um einige Stunden später schliessen.
Sind wir doch ehrlich,
dass ist doch eine Sinnvolle Variante.
Oder nicht?
 
Hier bei uns läuft alles wie immer.
Jahr ein - Jahr aus,
kein anpassen an die sommerlich heissen Temperaturen.
Und dann fragt sich doch tatsächlich der eine oder andere,
 warum manches Personal schlecht gelaunt daher kommt.
Wie wäre es ein kleines Sommerfeeling walten zu lassen.
Wir würden keinen nachhaltigen Schaden bekommen,
wenn die Geschäfte erst wieder ab 16:00h
oder gar 17:00h aufschliessen würden.
Denn komisch - im Urlaub stört es uns auch nicht.
Dort wird alles so genommen wie wir es vorfinden.
 
Ich bin überzeugt,
wir würden uns bestimmt daran gewöhnen.
Unsere Einkäufe am frühen Morgen tätigen
und dafür Nachmittags ein erholsames Nickerchen gönnen.
Einen erholsamen Schönheitsschlaf.
Wie wäre es?
2 Stunden im Schwimmbad
oder im kühlen Wald zu verbringen.
Oder etwas zu Hause in den frischeren Räumen zu tätigen.
Im Garten im Schatten auf der Liege die Seele baumeln lassen.
Ach wie würde ich das jedem gönnen.
 
Es ist mir schon klar,
dass es Berufe gibt in denen so was nicht möglich ist.
Vielleicht liegt es aber vielerorts nur an einem neuen Zeit Management?
Und es gäbe für viele die Chance anders zu leben?
Warum werden wir nicht alle etwas mehr Südländer.
So wie wir das im Urlaub wohlwollend belächeln.
Sagt man ihnen nicht nach,
sie seien Lebensfreudiger,
lustiger und aufgestellter?
Bestimmt würde uns das auch gut tun.
Das "Dolce far niente" zwischen 12:00 und 16:00h.
 
dieser bemalte Stein entstand an einem heissen Nachmittag,
 im kühlen Schatten im Garten.
Es war so erholsam.
 

Montag, 26. Juni 2017

Gesundes...

Das giessen meines Gartens am frühen Morgen geniesse ich sehr.
Es gibt immer was zu entdecken.
 
Die Vorfreude auf das Zubereiten
 und Einkochen des Gemüses und Obstes steigt stetig an.
 
ein Kohlblatt nach dem Regen
Ich könnte doch....
na klar!
Rasch ein Kohlrabi gezupft um ihn zum Mittagessen als Salat zu geniessen.
So gesund und seine Zubereitung ist ja so einfach.
 
Kohlrabi schälen,
in kleine Streifen raffeln.
 Die schönsten Blätter in kleine Streifen schneiden.
Ein Dressing darüber.
Fertig!
Aus dem Kühlschrank serviert,
 ist er ein echtes Highlight an heissen Tagen.
 
Und so gesund!


Sonntag, 25. Juni 2017

die Woche...

Meine Bilder dieser Woche
klickst du auf sie, wird deren Ansicht grösser
 
Sonntag
Da sassen wir Abends gemütlich im Garten.
Plötzlich huschte etwas in Turbogeschwindigkeit auf unseren Sitzkissen rum.
Nach einigen Recherchen wurde klar,
das hübsche grüne Ding ist eine Graswanze.
Sie sagte Tschüssssss und verschwand.
 
 
Montag
beim schlüpfen aus dem Larvenstadium erwischt,
Marienkäfer...
Ich weiss es sind die Asiatischen,
doch wenn sie schon mal da sind...
werden sie halt geknipst.
 
Dienstag
Da legte ich etwas versprochenes in den Milchkasten einer Freundin.
Dabei ihre Katze noch rasch mit dem Handyfoto beim pirschen von hinten erwischt

 Mittwoch
Mit Schatz im Restaurant Garten unter alten Platanen eine Rast gemacht.
Dort konnte man die Hitze gut ertragen.
Er bei Latte ich mit Wasser...
 
Donnerstag
 
Zum ersten mal eigene Hundebisquits gebacken.
Könnte auch 2Beinern gegessen werden.
Zutaten:
Weiss- / Roggenmehl
Mandeln
Bananen
und Wasser.
Durchgebacken und Steinhart getrocknet halten sie sich einige Zeit.

Freitag
 
Es ist so heiss, dass sogar die Lauchblüten Sonnenkäppchen tragen.
 


 Samstag
 
Da habe ich doch die scheue Minka aus dem Nachbarhaus geknackt.
Plötzlich sassen nicht nur ich und Plastikkatze Mikesch auf der Bank,
sondern Minka gesellte sich zu Streicheleinheiten dazu.
Sind sie nicht zum anbeissen süss?
 
Und wie war deine Woche so?


Samstag, 24. Juni 2017

nackte Füsse...

Aus dem kleinen Buch der Ruhe
aus dem Heyne Verlag
 
"Jeder Reflexzonenexperte wird ihnen sagen,
dass Entspannung schon in den Füssen beginnt.
 
Es klingt ganz plausibel:
Bequeme Schuhe zu tragen ist fast so entspannend,
wie barfuss zu gehen.
 
Bequemes Schuhwerk kann recht hübsch aussehen.
 
Wann bist du das letzte mal barfuss durch das Gras gegangen.
Am frühen Morgen wenn es noch taufeucht ist,
kannst du einen angenehmen frische Kick erleben.
Mit allen Sinnen zu erleben,
heisst auch mit den Füssen zu spüren.

Freitag, 23. Juni 2017

la musique...

"Es schadet nichts,
manchmal die Wahrheit zu sagen."
 
- Anton Tschechow -
 
 
Was für ein Glück,
 dass wir aus so vielen Wörtern die Passenden wählen können.
So müssen wir bei einer Aussage
 oder in einem Gespräch,
 keine Fenster zerschlagen,
sondern können Türen öffnen.
 
Wie heisst es so treffend:
 "C’est le ton qui fait la musique."
Übersetzt:
Der Ton macht die Musik
 


Donnerstag, 22. Juni 2017

Tapferkeit...

"Tapferkeit ist ein Anfall,
der bei den meisten Menschen schnell vorübergeht."
 
- Mark Twain -
 
Tapferkeit ist auch...
 wenn ich eine Spinne aus dem Haus nach Draussen bringe.
 
Tapferkeit hat viele Gesichter.
Manchmal zeigt sie sich auch,
wenn man mit alten Mustern bricht.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Sommer Talk...

Heute Sommerbeginn mit im Moment aktuellen 33 Grad.
Da kommt mir doch eben diese wahre Geschichte in den Sinn.
 
Stell Dir vor.
Mit dem Motorrad im Süden von Frankreich in Richtung Spanien unterwegs.
Es ist unheimlich heiss.
Wir befinden uns auf einer langen geraden Strasse.
Autos rauschen an uns vorbei.
 wir sind schon lange Unterwegs.
Vor einiger Zeit hatten wir das letzte Wasser aus der Flasche im Gepäck getrunken.
Riechen seit Stunden den heissen kochenden Asphalt. 
Am Himmel eine Szene wie aus einem Endzeitfilm.
Es zeichnet sich nämlich in der brütenden Hitze ein kommendes Gewitter ab.
Es ist schon so Dunkel,
dass man das Gefühl bekommt es sei schon spät Abends.
Dem ist jedoch nicht so, es ist gerade mal gegen 18:00h
Die Lichter der Vorbeifahrenden Autos blenden.
Ich bin sehr müde und ich habe Durst.
Mein Schatz hat über Funk seinem Freund mitgeteilt:
"Hugo - kommen...
Hugo - kommen...
Augen auf nach einer Unterkunft!"
Hugo, unser steht`s hinter uns herfahrender Freund antwortet:
"Roger - verstanden und aus!"
Das haben die Männer ja super gemacht, denke ich mir zum x Mal.
Die Rede ist davon, dass wir 3 miteinander über Funk verbunden sind.
Jedoch die korrekte Benutzung ist nur den Männern vorbehalten.
"Schatz, es geht nicht anders..."
Sagte Mann am Abend vor der Abfahrt.
"Irgendwie klappt es einfach nicht egal was ich tue.
Aber sei nicht traurig du hörst ja alles mit,
nur mitsprechen kannst du halt nicht."
 
"ok"
dachte ich erst
"kann ja passieren, schliesslich ist Schatz kein Funkexperte."
Wäre da nicht das doofe Grinsen von Schatz und Hugo gewesen,
das mich dann doch sehr misstrauisch machte.
"Aber was soll`s" dachte ich,
 "lass ich halt den Jungs ihren Spass."
So lange ich hören kann was sie besprechen,
ist alles halb so wild.
Das ich zwischendurch beim zuhören des Männertalks,
 mal rausgekickt wurde, steht auf einem anderen Blatt
und wurde nach einigen klaren Worten von mir,
den Rest des Urlaubes tunlichst unterlassen.
 
Zurück zu der Szenerie auf der Route Richtung Spanische Grenze.
Da sahen wir für Sekunden,
 auf dem Pannenstreifen,
 2 Personen welche ihr Motorrad schoben. 
Schatz kurze Info an Hugo und stieg zeitgleich in die Bremsen.
"Hugo - die brauchen Hilfe"
Ich klopfte von hinten auf seinen Helm,
machte mit der Hand Zeichen in Richtung Ohr.
Er zuckte mit der Achsel
und im Rückspiegel konnte ich sehen das er verstanden hatte...
Viel zu laut -
"Ok Baby"
also wurde nicht leiser gestellt,
sondern einfach rausgeklickt.
Es brauchte auch keinen Funk mehr.
Schatz sprach so laut,
 dass ich jedes Wort durch den geschlossenen Helm verstehen konnte.
Doch ehrlich,
 auch wenn ich das nicht gekonnt hätte,
ich hätte trotzdem gewusst was nun folgen würde.
Denn ein eisernes doch ungeschriebenes Gesetz von uns besagt:
"Motorradfahrer Kollegen in Not wird wenn möglich immer geholfen."
 
Ok!
Unser Stahlross wurde auf dem Pannensteifen zurück geschoben.
Hugo liess sein Motorrad stehen und kam schlendernd mit Zigarette daher.
Bei den in Notgeratenen,
handelte es sich um ein Paar welches zu unserem Leitwesen aus Portugal kam.
Später stellte sich heraus, dass die hübsche junge Frau war jedoch eine Spanierin.
Nutzte allerdings auch nicht,
da wir weder das eine noch das andere sprachen.
Mit Händen und Füssen versuchten sie uns ihre Lage darzustellen.
Bald war geklärt das es nicht an Benzinmangel lag.
Doch jedes weitere Wort wurde nicht verstanden.
Hugo versuchte es mit einigen Brocken Englisch.
Schatz hängte sich mit genau so wenig guten Englisch Kenntnissen dazu.
Und mit genau so einem unvollständigen Englisch,
 kamen die Meldungen der Portugiesischen Spanier zurück.
Ok! So konnte wenigstens einiges geklärt werden.
Ein Fachmann - ein Motorkundiger musste her.
Hugo und Schatz erklärten mir,
 dass ich nun an der Reihe sei in Französisch,
 dem Pannendienst an der roten Säule hierher zu beordern.
"Oh Gott!
Jungs seit ihr Wahnsinnig?
Ich kann doch diese Fachausdrücke nicht."
meinte ich etwas in die Ecke gedrängt fühlend
"Egal ob du das kannst oder nicht...
es wird dir schon das richtige einfallen."
Ich mochte es nicht wenn Schatz so mit mir sprach.
Doch alles gezicke nutz nun herzlich wenig,
denn ich wusste genau,
 aus der Nummer komme ich nicht mehr.
 
Was soll ich sagen,
nach einer halben Stunde,
in der wir Wasser von dem netten Paar bekamen
und in Zeichensprache und Stückchen Englisch
 damit verbracht hatten
und gegenseitig so einiges zu erzählen,
kam dann endlich der Pannendienst.
Ein grosser kräftiger Mann stieg aus.
"nun musst du ihm auf Französisch erklären,
 wie das Motorrad zum Stillstand kam."
Ich wurde etwas nach vorne geschubst,
so wie als Kind,
 wenn es galt etwas unangenehmes den Eltern zu berichten.
Alle Blicke richteten sich auf mich
und genau diese setzten nun alle Hoffnung in mich.
Oh Gott!
es war wirklich so und stand sofort fest,
 der nette Herr konnte oder wollte nur Französisch.
Schatz und Hugo auf Englisch,
zu mir in Deutsch
und ich in einem einigermassen Französisch,
 und mit viel Hand und Fuss zum Pannenmensch.
 
In dem Moment hielt ein Motorrad neben uns.
Ein Typ klappte das Visier des Helms auf und fragte lässig:
"tutto bene? - Hai bisogno di aiuto?
Wir guckten uns alle grinsend an
und ich dankend winken:
"No! Grazie!"
Also Italien brauchen wir nun bei dieser ....
Portugiesisch-, Englisch-, Deutsch-, Französischen Connection nicht auch noch.
 
Als die ersten grossen Tropfen fielen
und die Blitze am Horizont immer näher kamen,
wurde das defekte Motorrad auf den Anhänger des Pannenfahrzeugs geladen.
Das Paar aus Portugal machte es sich nach einer Verabschiedung wie unter Freunden,
derweil im Auto gemütlich.
Wir im Gegenzug machten uns auf,
endlich eine angenehme Unterkunft zu finden.
Eine wo wir uns nach den Kilometern in der Hitze,
 für weitere Kilometer erholen können.
Wo wir in dieser Nacht schliefen weiss ich nicht mehr.
Doch diese Geschichte wo keinen den andern so richtig verstand
und trotzdem alles klappte,
bleibt mir wohl unvergessen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Ausgeglichen...

"Nur ein Mensch von höchster
und glücklichster geistiger Ausgeglichenheit versteht es,
auf eine Weise fröhlich zu sein,
die ansteckend wirkt,
das heisst unwiderstehlich und gutmütig.
 
- Fjodor Dostojewski -
 
 


Montag, 19. Juni 2017

Stärke...

"Starke Menschen bleiben ihrer Natur treu,
mögen sie auch in schlechte Lebenslagen geraten,
ihr Charakter bleibt fest,
und ihr Sinn wird niemals schwankend.
Über diese Menschen kann nichts Gewalt bekommen.
 
- Niccolò Machiavelli -
 
 

Sonntag, 18. Juni 2017

Beobachtung...

Ich bin echt nicht dafür,
dass man immer Vergleiche zwischen Mann und Frau zieht.
Die ständige Suche nach DEN Unterschieden,
 ist für mich oft nichts anderes als eine unfaire Schubladisierung der Geschlechter.
Egal ob die der Männer oder der Frauen.
 
Klar spreche ich es nicht weg,
das es solche Unterschiede gibt.
Doch muss man sie ständig wieder aufkochen,
wie einen alten Brei...
der schon bald zu stinken beginnt?
 
Nö - brauch ich nicht.
 
Es ist für mich nicht nur Zeitverschwendung,
sondern lässt die Aussage:
"jeder Mensch ist ein Individuum"
 dahin schmelzen
und eine Tatsache plötzlich zur Phrase werden.
 
Nö - will ich nicht!
 
Doch eines ist mir in diesem Jahr extrem aufgefallen.
Obwohl es das wahrscheinlich auch die Jahre davor schon gab.
Irgendwie hat mich dieses Phänomen direkt angesprungen.
Ich, die keine ....
Männer tun...
Frauchen machen...
Geschichten mag.
Es sei mir echt verziehen das ich es nun doch tue!!!
Doch es ist so unglaublich witzig,
das ich nun einfach nicht drum herum komme,
Dir meine Beobachtung zu erzählen.
 
Es geht um das Pflanzen giessen im Garten mittels Wasserschlauch.
 
FRAUEN
spazieren mit besagtem Schlauch von Pflanze zu Pflanze.
Giessen genügend lang,
auf einer angenehmen Stufe,
 jedes einzelne Gewächs.
Ihre Körperhaltung eher besorgt und sehr konzentriert.
Es entgeht ihnen keine Veränderung der Pflanze.
Zupfen nebenbei noch die welken Blüten oder Blätter ab,
sprechen, wenn sich unbeobachtet fühlend,
mit der selben als wäre es eine Freundin: 
"na! du machst aber hübsche Blumen"
oder
"ach quälen dich die schlimmen Läuse"
 
ich könnte nun sagen (ebenfalls Klischeehaft)
 es ist genau eine solche Multifunktionale Tätigkeit,
welche den Frauen nachgesagt wird.
 
MÄNNERn
möchte ich eine Konzentriertheit nicht absprechen.
Doch richtet die sich eher danach...
einen möglichst starken Wasserstrahl,
aus einer möglichst grossen Entfernung Punktgenau zu landen.
Siehst Du also einen Wasserbogen quer durch einen Garten,
dann weisst du genau,
 dass diese Pflanzen von der etwa 5 Meter entfernten Hauswand,
mit viel Wille zum Treffen des Ziels,
 bespritzt wird.
Dort würdest du einen Mann mit durchgedrückten Kreuz antreffen,
Unterhemd oder nackter Oberkörper,
vielleicht die eine Hand in der Shorthosentasche verstaut.
Cool wirkend?!
Mmmmmhhhhh jjjjein...
Ein ähnliches Bild kommt in meinem Kopf zustande
und erinnert irgendwie an Manneken Pis
Ich glaube nicht,
dass diese Haltung der Männer,
etwas mit dem Wunsch nach Lässigkeit zu tun hat.
Eher der Wunsch,
 dass doch diese Hauswand 10 Meter weit weg stehen
und die Kapazität des Schlauchdrucks über 20 Meter reichen sollte.
 
Würde man mit der Stoppuhr bereit stehen?
Männer...
mit eurer Wassergabe für die Pflanzen würdet ihr echt im Hintertreffen landen.
Würde man hingegen die Stoppuhr für die Laufzeit des Wassers betätigen?
Dann seit ihr klare Gewinner.
Na ja!
Weil - Mann spritzt nach recht und nach links.
Lässt dabei die Hausfassade nicht ausser Acht.
Die Gartenmauer
oder der Pneu des parkierten Motorrades
Grill, Gehwegplatten und im Notfall Nachbars Garten
oder gar dessen Katze.
Alles hat Mannes Meinung nach,
 eine Dusche verdient.
Die Helden des Wasserschlauchs!
hahahahaha!
 
Und liebe Frauen,
ein kleiner Tipp am Rande,
seit nicht versucht einem Mann bei dieser Leidenschaft darauf hinzuweisen,
dass das was er alles bespritzt nicht Notwendig sei.
Ich sage nur...
nasse Haaaaaaaareeeee!
Oder endlose Diskussionen so nach dem Moto:
"musst du mir immer überall rein reden?
Lass mich mal machen."
 
Du zweifelst an meinen Beobachtungen?
Dann spaziere mal Abends nach einem heissen Sommertag
gemütlich und mit einem Blick in die Gärten
durch dein oder ein fremdes Quartier
 
Es sei noch rasch erwähnt...
Ausnahmen sind überall auf der Welt anzutreffen,
auch in deinem und meinem Ort.
Denn schliesslich sind wir alle Individuen.
hahahaha!
 

Samstag, 17. Juni 2017

Wochenend Chance.

" Halt an,
wo läufst du hin?
Der Himmel ist in dir!"
 
- Angelius Silesius -

 
Wochenende -
 Zeit deinen Himmel zu finden und zu spüren?
Keine Ausrede!
Keine Termine vorschieben.
Was Angelius Silesius knapp nach 1600 hundert schon wusste,
Bei sich selbst ankommen tut so gut.
Gibt Sicherheit und Ruhe.
Balsam für die Seele.
 
Wünsche Dir eine aufschlussreiche Zeit.

Freitag, 16. Juni 2017

Lieber Gott!

Lieber Gott,
ich weiss es steht mir nicht zu deine Taten zu hinterfragen.
Dich zu kritisieren.
 
Doch ich denke es ist vielleicht so wie bei guten Freunden.
Da darf auch mal Unangenehmes zur Sprache gebracht werden.
So auch, der eine oder andere Denkanstoss seinen Platz beziehen.
Oder nicht?
 
Würdest Du...
Lieber Gott,
hättest du nochmalig die Chance,
 mit deiner Schöpfung bei Null zu beginnen,
alles nochmals so gestalten?
Kreieren?
Entwickeln?
Oder wie man das auch immer nennen will...
Gäbe es da beim 2. Anlauf Veränderungen?
 
Falls ja!
Ich hätte da einen klitzekleinen -
aber wirklich nur einen ganz, ganz kleinen Einwand.
Da ich ja weiss,
das Du mit dem Welthunger,
Wassernot 
und den Kriegern mit den kalten Herzen,
bestimmt schon genug zu überdenken hast. 
 
Wie wäre es...?
Lieber Gott,
wenn du beim nächsten Mal,
 den Menschen anstelle der uns bekannten Zähne,
ein Konstrukt aus Metall, Stein oder Panzerglas...
Hauptsache etwas unkaputtbares,
 in den Mund zaubern würdest.
Unter uns!
Da ist doch bei deiner Planung was das Kauwerkzeug betrifft,
was schief gelaufen.
Oder nicht?
Zu wenig durchdacht?
 
Du glaubst es nicht?
Dann guck heute mal von deinem Himmelsthron runter,
direkt in mein Gesicht.
Was siehst Du?
Ja - eben!
es hängt schief - mein Gesicht.
Weil noch betäubt.
und einer (Zahn) fehlt.
Wuääääää! traurig!
Trotz guter Pflege musste ich mich von ihm heute morgen verabschieden.
Weil er an der Wurzel gebrochen.
Das wäre mit einem robusten Material,
sowas wie Chirurgenstahl,
 oder eines der Oben erwähnten Materialien nicht passiert.
Ausserdem würde es bei jedem Lächeln hübsch blitzen und blinken.
Und du hättest bei jeder Bling Bling Lady einen Stein im Brett.
Männer fänden es nicht minder Cool, wenn sogar männlich.
 
Es gäbe keine Zahnärzte - sondern Polierstationen.
Zu denen die Menschen fröhlich ohne Angst
 und vor allem freiwillig hin gehen würden.
Keine Schmerzen
 und keine Unsummen an Material und Arbeitskosten.
Niemand müsste Angstadrenalin verdauen
und auf Wattebäusche beissen.
Wie ich im Moment.
Schmerztabletten essen
und sich nicht mehr ganz,
sondern geflickt fühlen.
 
Ach!
Du sagst, Chirurgenstahl...
 das gab es damals noch nicht!
Ok! Ok!
Weil noch nicht erfunden.
Okey! Akzeptiert!
Doch denke und glaube ich an Dich,
dass Dir was cooles einfallen würde.
 
Dann,
wenn vielleicht es für Dich irgendwann mal eine 2. Chance gibt.
Denn,
 die sollte ja laut deiner Lehre oder war es die Katholische Kirche,
Der Dalai Lama oder Martin Luther...?
EGAL!
Es sollte diese jeder erhalten - warum also nicht auch du?

Donnerstag, 15. Juni 2017

Kleine und grosse Ticks...

Jedes Jahr freue ich mich auf die Zeit,
wo man seine frisch gewaschene Wäsche,
 zum trocknen draussen aufhängen kann.
So wie heute morgen.
Nachts gewaschen
und mit dem ersten Hahnenkrähen zack an die Wäschespinne im Garten.
(In Wirklichkeit - isch habe gar kein Hahn - hahahaha)
 
Spätestens bei der 2. Ladung legt sich mein Hund darunter.
Es muss herrlich sein,
so im kühlen Schatten der sich im Wind bewegenden Wäsche zu liegen
 und keck in die Welt zu schauen.
Zumal das Frischgewaschene auch noch super riecht.
Manchmal kommt es mir so vor, als wolle Hund mir sagen:
"komm Frauchen - erzähl mir eine Geschichte"
 
Na klar!
Da habe ich doch glatt grad eine parat.
Keine Hundegeschichte, aber ich glaube sie gefällt dir trotzdem.
 
Aaaalso!
Da stand ich eines Sommers wieder einmal an meiner Wäschespinne,
(für eine Arachnophobikerin kein gutes Wort - egal!)
hing Kleidungsstück für Kleidungstück in die Sonne,
als plötzlich meine Freundin Pe hinter mir stand.
"Ach - was für eine Überraschung!"
Freute ich mich.
Auch ihr war die Freude anzusehen,
schnappte sich grinsend meinen Stuhl auf den ich meinen Wäschekorb gestellt hatte
und setzte sich darauf.
Ich kann behaupten das Pe zu den Personen gehört bei denen der Gesprächsstoff nie ausgeht.
Unterstrichen wird das Ganze immer mit viel Witz und Gelächter.
Ich mochte den Umgang mit ihr sehr.
Nun, an diesem Tag, den Wäschekorb zu ihren Füssen,
langte sie mir Kleidungsstück um Kleidungsstück.
Dabei wurde gebabbelt was das Zeug hielt.
Schliesslich sind wir Multifunktional lachten wir.
 
Plötzlich hielt sie inne und fragte:
"Was machst DU denn da?"
Ihr Gesicht zog eine Grimasse.
Ich zog eine ähnliche zurück und antwortete mit einer Gegenfrage:
Was meinst Du?
Von was sprichst Du?
Wäsche die du mir reichst hänge ich auf...
was sonst!
Sie grinste frech:
"Ne - ne! das meine ich nicht.
Was machst du mit den Klammern?"
 
"Ach so"
Meine Antwort
"Na - ich suche immer zwei gleiche Farben - für ein Kleidungsstück."
Pe lachte laut auf:
"Na - das habe ich gerade eben gecheckt.
Und wenn du ein grosses Tischtuch aufhängst,
dann suchst du aus dem Klammerbeutel 4 blaue raus?
oder was?
 
"Ja genau!
das mache ich immer so.
Sieht doch alles gleich viel ordentlicher aus."
grinste ich zurück
"Ich glaub das nicht?
Das ist aber ein ganz übler Tick den du da hast."
lachte sie mich aus.
 
"Ich finde das gar nicht.
Ich nenne das eher ästhetisch
oder Farben Affin"
Nach diesen Worten prusteten wir los.
Um dann nach den Worten von Pe wieder etwas ernster zu werden:
"Also mal ehrlich - ich würde mir mal echt Gedanken machen,
warum du so was machst."
 
"Was soll ich mir da Gedanken machen,
liebe Freundin.
Ist halt ein kleiner Tick.
Ein Farben Tick der niemandem weh tut."
Antwortete ich in einer etwas aufmüpfigen Haltung.
Du wirst nun den Teufel tun und ihr noch erzählen,
dass die Bücher nach Farbe geordnet im Regal stehen,
die Wäsche im Schrank nach Farbe
und sonst noch so einiges sortiert im Haus vorzufinden wäre.
So mein Gedanke - ne - ich halt mein Maul.
Stattdessen sagte ich:
"Also ich kenne Menschen die gehen 5 mal zur Haustüre zurück,
 um zu kontrollieren ob die auch wirklich zugesperrt ist.
Oder die Herdplatte aus,
das Fenster wirklich zu,
oder der Klodeckel geschlossen.
Das sind nun mal Ticks -
da würde ich mir überlegen ob ich nicht mal zu Onkel Doc gehen sollte."
Pe wurde etwas kleinlaut
und ich glaubte zu erkennen das sich ihre Hautfarbe leicht gerötet hatte.
Mmmmmm?
War das etwa ein Fettnäpfchen Voralarm.
"Na gut - ich denke jeder muss selbst wissen ob er ein Sklave seiner Ticks ist
und wann es Zeit ist Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Aber mal ehrlich - nicht wegen meiner Wäscheklammer Geschichte.
Ich habe es halt gerne ordentlich."
Doppelte ich nach.
 
Wir grinsten uns wieder an.
Pe reichte mir die restliche Wäsche
 und dann verbrachten wir den restlichen Nachmittag mit dem was wir am Besten konnten.
Klatsch und Tratsch bei Eistee und guter Laune.
Sowie unzählige Geschichten und sogar kleine Geheimnisse.
 
Einige Zeit war vergangen.
"Schaaaaa  aaaatz!"
rief ich
"Hast du den Einkaufszettel schon eingesteckt?
ich muss noch Wäscheklammern aufschreiben."
"Was ist denn mit den vielen im Klammerbeutel passiert?
reichen die nicht aus?
Fragte er mich zu Recht
"Doch - ich mag aber die bunten nicht mehr.
Die brauche ich im Garten für die Beschriftung von den Setzlingen.
Ich möchte nur noch Hölzerne."
 
So geplant - so gekauft.
Und nun denkst du lieber Leser, liebe Leserin,
das selbe was ich gedacht habe:
"alle aus Holz - keine Farbenpaar suche mehr."
 
Theoretisch ist das so.
Doch wenn du irgendwann mal durch einen Ort gehst,
und dort hängt die Wäsche nach Farbe sortiert an Holzklammern.
Dann stehst du wahrscheinlich an meinem Gartenzaun.
hahahahaha
Rechts - schwarz und grau mit weiss.
Vorne Mitte - Blautöne, violette, pink.
Links - Rot, Orange, Gelb, Grün.
Hinten Mitte - was sonst noch so anfällt.
Pe hat das Gottlob noch nie gesehen.
Doch würde sie auch tunlichst nichts dagegen sagen.
Denn an dem besagten Nachmittag,
hat sie mir unter dem Deckmäntelchen der Verschwiegenheit,
 ihre kleinen und gossen Ticks anvertraut.
Na was soll ich sagen:
Nichts!
Ausser...
Jeder auf seine Weise,
Hauptsache...
 GLÜCKLICH!!!

Mittwoch, 14. Juni 2017

Gelb...

Sende Dir heute einen Strauss gelber Blumen
um den trüben Tag einen fröhlicheren Start zu geben.

Königskerze (Heilpflanze)

Sonnenhut (Heilpflanze)

Mauerpfeffer
 
Alant mit Meister Flipp (Heilpflanze)
Goldlack
Habichtskraut

braunäugige Susanne

 


Dienstag, 13. Juni 2017

Chance...

"Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe
 in der Maske der Unannehmlichkeiten."
 
- Unbekannt -
 
Fliege schaukelnd auf einer Knöterich Blütenrispe...

 
In dem Falle nenne ich nun Unannehmlichkeiten - Chance.
Dann fallen die bestimmt gedanklich,
 nicht mehr so negativ ins Gewicht?!


Montag, 12. Juni 2017

Getäuscht...

Seit mindestens 4 Jahren wächst im Frühling,
am Rande meines Gartens,
 eine hohe Pflanze.
Ich glaube man könne sie auch Staude nennen.
Lange Stiele, grosse Blätter und Teller mit weissen Blüten zieren sie.
 
Ja ich kann hier echt das Wort "zieren" benutzen,
denn ich finde sie wunderschön.
Anscheinend sind die Bienen,
Schmetterlinge und andere Fliegende Insekten voll meiner Meinung.
Denn ich kann behaupten,
 dass sie eine Anflug Quote wie Mc Donalds Drive In,
 in seinen besten Stunden hat.
Manchmal herrscht dort ein Gedränge an Vielfalt,
man kann es sich kaum vorstellen.
 
Im ersten Jahr ihres Wachsens erklärte ich Schatz:
"Diese Pflanze lasse ich nun stehen.
Guck mal wie nützlich die ist.
Also auf keinen Fall abmähen,
solltest Du mal unsere Grünfläche mähen."
 
Hahahaha!
Mit dieser Aussage ist nun jedem klar,
das ich hier in der Regel die Masterin meines Mähferraris bin.
Doch, dass hier nun keine falschen Gedanken aufkommen...
Schatz ist in gröberen Abständen der Mann für den Fadenmäher.
Gottlob!
Denn ich mag dieses Teil nicht
und wir werden wohl auch nie Freunde werden.
Nun aber zurück zu meiner grossen Staude.
 
Auf die Frage meines Mannes:
"was ist das denn überhaupt?"
Gab ich ihm nach einem raschen Blick bei Onkel Google
 oder war es Tante Wikipedia?
Egal!
Ich erklärte ihm voller Stolz:
"Das ist eine Angelika (Interessiert? unterstrichenes Wort anklicken)
oder auch Engelwurz genannt."
Irgendwie war ich alleine wegen des Namens angetan von der Pflanze.
Angel und Angelika wie passend
dazu kann ich mich outen...
Angelika ist mein wirklicher Taufname.
Es hat mich nur noch nie jemand mit diesem Namen angesprochen.
Als eine Kräuterkundige Frau mir erklärte:
"Engelwurz ist eine grossartige Pflanze.
Kommt hinzu,
das alles was wild in deinem Garten wächst,
 ganz speziell für dich bestimmt ist,
und von Dir gebraucht wird.
Es wächst nicht nur einfach mal so.
Es ist eine Art Bestimmung."
Hääää?
Ich verstand nicht unbedingt wie weitreichend das sein soll,
doch kann ich behaupten,
Ich fühlte mich irgendwie gebauchpinselt.
 
 Das ich mich jedes Jahr erneut freute,
 wenn dieses Ding aus dem Boden guckte,
muss ich Dir wahrscheinlich nicht erklären?
Es wurde mit Stangen befestigt,
dass es im Wind nicht umknickt.
Die verblühten Dolden wurden abgeschnitten,
weil ich entdeckt hatte,
 dass sie neue produziert welche dann wieder blühen.
Allen die mich nach dem Namen der Pflanze fragten
erklärte ich natürlich was ich zu glauben wusste.
Und da sind wir beim Punkt...
 
Ich glaubte!!!
ha ha ha
 
Vor etwa 3 Wochen kam meine Freundin zu Besuch.
Wir guckten uns gemeinsam den Garten an.
Da darin immer wieder Veränderungen zu sehen sind,
ist das meist das erste was meine Freundinnen tun möchten.
Da standen wir nun vor MEINER Angelika
und An sagte:
"ui ui ui...
Das ist aber nicht so gut"
Ich guckte sie wahrscheinlich in dem Moment wie ein getretenes Irgendwas an.
"Was ist nicht gut?
Das ist eine Angelika - meine Angelika."
entgegnete ich Luft holend um gleich mit Erklärungen los zu legen,
für was man die Nutzen kann,
 wenn man dann möchte.
(tu ich ja nicht - die darf bei mir einfach nur wachsen)
"Bist Du sicher?"
fragte mich An
"Na klar - ich hab nachgeguckt!"
 
"Aaaaaalso...
 für mich sieht das eher wie ein Wiesen- oder Riesen Bärenklau aus."
sprach sie mit einem ernsten Gesicht.
 
"Aaaaalso...
ich habe nachgeguckt und bin der Meinung es ist eine Angelika!
Mit den Händen in den Hüften abgestützt,
bezog ich nun nicht nur mit meiner Äusserung Stellung.
Das wurde mir Schlagartig bewusst.
"Wenn dem so ist?"
meinte ich dann mit einer kleinen Denkpause
"dann muss ich nochmalig über die Bücher"
 
"Ja wäre vielleicht gut,
sagte An.
"Kann ja sein das ich mich täusche,
sollte es jedoch ein Bärenklau sein...
dann musst du schon ein bisschen aufpassen."
 
Ich kann sagen ich war enttäuscht.
Natürlich nicht von An,
im Gegenteil - für das sind Freunde da,
dass sie eine Angelika auch mal zu einem Monster reden können.
Ne Spass beiseite - oder doch nicht?
"Nun hat sich diese Pflanze doch die ganzen Jahre bei mir als Engelwurz vorgestellt"
sagte ich lachend auf dem Weg ins Haus.
 
An war auf dem Nachhauseweg,
als ich mich erneut,
über das Thema Wildpflanze her machte.
und was ist das Ergebnis?
Na!
 Die Pflanze hat mich all die Jahre im Glauben gelassen sie sei eine harmlose Angelika.
Stattdessen ist es eine nicht ganz unbedenklicher Bärenklau.
Sie -
 das "Gewächs mit den haarigen Stängel hat mich betrogen und belogen!
Genau diese Härchen können bei Berührung und im Zusammenspiel mit der Sonne,
 zu Verbrennungsreaktionen auf der Haut führen.
Doch wäre ich Pflanze gewesen...
 hätte ich wahrscheinlich auch meinen Mund gehalten.
Denn einem Bärenklau im Garten droht fast zu 100 Prozent der Tod.
Das erzählte ich abends meinem Schatz,
mit enttäuschter Stimme.
 
"Ach Liebling"
meinte Schatz
"Nun hatten wir doch all die Jahr keine Probleme
und wir wissen ja nun was da steht.
Also beachten wir was wir beachten müssen,
und so sind wir halt die mit dieser "Bärentatze" im Garten."
 
Erleichtert doppelte ich nach:
"ja der Hund bewegt sich ja eh nie dort
und wir passen einfach auf!
 
Das interessante an der ganzen Geschichte ist,
seit ich weiss das es ein Bärenklau ist,
werde ich andauernd darauf angesprochen.
Vorher als Angelika,
war diese Pflanze bei niemandem ein Thema.
Sollte ich wohl meiner Pflanze einen neuen Namen geben?
Etwas harmloses?
Ein wunderschöner Fantasie Namen?
und nein!
die Bärentatze wird nicht rasiert,
das würde dann doch zu weit führen.
hahahahaha
 
 


Sonntag, 11. Juni 2017

Das Beste tun...

"Wie die Pflanzen zu wachsen belieben,
darin wird jeder Gärtner sich üben;
wo aber des Menschen Wachstum ruht,
dazu jeder selbst das Beste tut.
 
- Johann Wolfgang von Goethe -
 
Die Mütze tief ins Gesicht gezogen
und frech die Zunge rausgestreckt...
Ob man so gut durchs Leben kommt?
 


Samstag, 10. Juni 2017

Teebeutel Art...

"Unabhängigkeit ist eines der wertvollsten Besitztümer der Fantasie."
 
- Ambrose Bierce -
 
 
 
Wenn die Fantasie nicht mal Halt vor Teebeuteln macht...
Dann kann das so aussehen.
*grins"
Ein Gestänge von IKEA um Weihnachtskugeln zu präsentieren,
wird kurzerhand zum Teebeutel Trockner genutzt.
 
Wenn sie trocken sind,
werden die einzelnen Beutel zerlegt.
Der Inhalt wird in einem Einmachglas aufgefangen,
 um ihn als Düngemittel im Garten zu verwenden.
Das Papier ganz sorgfältig aufgefaltet.
Geglättet -
Um dann mit meinen neuen
 und so tollen Stempelfarben zu bedrucken.
 
 
Endlich kommen meine Stempel wieder einmal zum Einsatz.
 
Hier die ersten Versuche,
nach dem die bedruckten Teebeutelpapiere
 auf Blanco Karten geklebt wurden.
 
 
 

 
Jedes Blatt ist einzigartig.
Weil die Teeessenz das Papier individuell einfärbt.
 
Das wir in letzter Zeit den Tee eher nach Farbe
und nicht Geschmack auswählen,
z.B. Hagebutten, Cranberry und Waldfrüchte,
steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
*hahahaha*

Freitag, 9. Juni 2017

Die Wahl...

"Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln,
wähle keines von beiden."
 
- Charles Haddon Spurgeon -
 
 

 
Ich lass mich zu nichts zwingen!
Vor allem seit ich entdeckt habe,
dass das Leben voller Möglichkeiten steckt.
Manchmal muss ich nur meine grauen Hirnzellen etwas mehr anstrengen,
oder das Ganze aus einer anderen Sicht betrachten.
Alte Schemen ablegen
und mich mit etwas Mut für Neues entscheiden.
Frische Denkansätze und Handlungen.
Nicht immer einfach -
jedoch möglich.


Donnerstag, 8. Juni 2017

Zufrieden...

"Wer mit sich selbst im Frieden lebt,
denkt von niemandem Arges."
 
- Thomas von Kempen -
 

 
Zufrieden - mit dem was man hat
Zufrieden - wer man ist
Zufrieden - mit den Menschen an seiner Seite
Zufrieden - was man erreicht hat
Zufrieden - das man leben darf
 
Mit sich im Frieden sein.
 



Mittwoch, 7. Juni 2017

Waldspaziergang...

Reserviere eine bestimmte Zeit für dich selbst
und halte dich ruhigen Gemüts in Erfolg und Misserfolg,
frei von Unruhe und Verwirrung,
sowohl als bei frohen als bei traurigen Anlässen.
 
- Ignatius von Loyola -
 
Farn - ich liebe ihn und so ein mancher Wald wirkt durch ihn Märchenhaft.
 
ein Waldspaziergang ist ein hervorragender Stresskiller.
Die inneren Akkus werden neu aufgeladen.
 
So steht es im "365 gute Gedanken für die scharfsinnige Jungfrau"
aus dem Area Verlag - Augsburg
 
Und ich denke...
damit würde sich jedes Sternzeichen eine Erholung für Seele, Geist und Körper gönnen.
Also wann machst Du dich auf den Weg?
 


Dienstag, 6. Juni 2017

Sonnenblumen...

"Blumen machen die Menschen fröhlicher,
glücklicher und hilfsbereiter.
Sie sind der Sonnenschein,
die Nahrung und die Medizin für die Seele.
 
- Luther Burbank -
 
 
Hey Leute!
Es ist immer noch genügend Zeit,
 dass du in einem Topf Sonnenblumenkerne oder Blumensamen stecken kannst.
Dich nach einigen Wochen an diesen daraus entstandenen Blühern erfreuen darfst.
Und das Beste daran, diese auch auf einem Balkon ihren Platz finden.
 
Tu was hübsches für dich!
Hol Dir die Sonne ins Haus, Balkon oder Garten.
 


Montag, 5. Juni 2017

viel Gutes...

"Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte,
durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann."
 
- Christian Morgenstern -
 
Da staunst DU...
Sogar Minibananen haben ihren Spass!
 
 


Sonntag, 4. Juni 2017

Brothers and sisters...

"Geranien"
Sie rümpfte die Nase als sie dieses Wort aussprach.
So als sei es bitter.
Wir (eine Freundin und ich) schlenderten weiter durch meinen Garten.
In einige grosse Töpfe hatte ich tatsächlich Geranien gesetzt.
Ihre Aufgabe bestand darin,
die Füsse der Hauptpflanze z.B. des Hibiskus schattig zu halten.
Weniger Sonne - weniger trocken - weniger Wasser.
Mein Tun hat sich über die Jahre bewährt.
Ausserdem sieht es hübsch aus.
Und unter uns - nicht jedes Jahr wähle ich diese Sorte von Fussbeschatter.
Manchmal ist es ein anderer Darsteller.
Dies ist immer Abhängig davon,
welche ich kräftig genug über den Winter bekommen habe.
 
Geranie nach Gewitterregen
Einige Schritte weiter,
bückte sich meine Freundin entzückt rufend:
"Komm schau - die mag ich sehr.
Die sind hübsch!"
Ich konnte mir ein schmunzeln nicht verkneifen:
"ah ha!
Interessant!"
"Die sind so fein und so lieblich"
sagte sie und streichelte dabei liebevoll über die kleinen Blütenköpfchen.
"Und wenn du daran riechst?"
fragte ich grinsend
"ja ich weiss - sie riechen nicht wirklich gut...
aber sie sind so süss."
sagte sie mit einer Singsang Stimme.
Ich nahm sie in den Arm,
so wie man das manchmal bei kleinen Kindern tut
und suchte nach den richtigen Worten.
Wollte doch nicht unbedingt Besserwisserisch rüber kommen.
"Der Geruch erinnert dich nicht irgendwie an Geranien?"
So meine Frage.
"Ne - Geranien mag ich nicht!"
die etwas trotzige Antwort.
Da war es geschehen, ich musste laut lachen:
Meine Liebe - das sind auch Geranien!
"Ne - nicht wirklich!"
Meinte sie empört.
"Das sind doch Storchenschnäbelchen"
"Ja - der wächst hier im ganzen Garten wild.
Guck da und da und hier..."
dabei zeigte ich in meine wilden Ecken,
wie ich die Plätze meines Gartens nenne,
in denen alles wachsen darf was da so kommen will.
"Storchenschnabel gehört zur Familie der Geranien
und Storchenschnabel alleine gibt es in über 350 Sorten."
Achtung - Achtung!
Angel - nicht dein ganzes Wissen ausschütten,
Du wolltest doch nicht wieder als Klugscheisserin rüberkommen.
*hahahaha*
Ich gestehe,
 es ist nicht immer einfach wenn mein Jungfrau Sternzeichen durchdrückt.
(wie praktisch wenn ich dem die Schuld zuweisen kann - hihihihi)
"Ich kann das kaum glauben"
die Worte meiner Freundin rissen mich aus meinen Gedanken.
"Die süssen Kleinen sollen Geranien sein?"
Ungläubig guckte sie mich an.
"Ja echt - kannst googlen"
sagte ich Schulter hoch ziehend
"Ich meine -
es ist etwa so...
wie du und Deine Schwester.
Euch würde man auch nicht an der Optik als Geschwister erkennen."
grosses Gelächter
"Wahre Worte
und Charakterlich auch nicht"
doppelte sie,
weiter lachend nach.
"Aber vielleicht am Geruch"
hahahaha
 
Storchenschnabel
Später,
 meine Freundin war schon längst gegangen,
ich sass auf meiner 15:00h Lieblingsbank im Schatten.
Meine Hündin zu Füssen döste vor sich hin
und genoss das Lüftchen das uns von der Hitze befreite.
"Hahahaha - vielleicht erkennt man uns am Geruch"
Wie lustig..
Ich hing in Gedanken dem Besuch meiner Freundin nach
und baute durch diesen einen Satz eine Brücke zu meinen Geschwistern.
Ich glaube uns hätte man auch am Geruch nicht als verwandt erkannt.
*hahahaha*
Während der Schulzeit wurde ich damit so oft in der Schule gehänselt.
Heute würde man es wohl Mobbing nennen?
"Du bist Adoptiert und deine Eltern haben keinen Mut dir das zu sagen."
schrien sie immer wieder mal hinter mir her.
So oft, bis ich eines Tages nach Hause rannte,
die Tür aufstiess und mein Mutter mit verweintem Gesicht anschrie:
"Sagt mir doch endlich das ihr mich adoptiert habt.
Das ich nicht zu euch gehöre."
Meine Mutter stand erst da wie erschlagen.
Dann fing sie lauthals an zu lachen.
Nahm mich in den Arm und sagte:
"So - und nun mal ganz von vorne"
Ich erzählte ihr dann alles.
Der ganze Frust, die Hänseleien und die Unkenrufe...
"Guck doch mal meinen Bruder an,
der ist gross blond und ist ganz anders als ich.
Niemand erkennt ihn als meinen Bruder.
Und dann meine Schwester...
Strohblond, dickes Haar - ihr Gesicht ganz anders als meines.
Und erst ihre Art.
Ich -
Klein, wohl schlank und trotzdem rundlich
 - feines dunkles Haar - eine gerade Nase...
einfach anders als DIE..."
ich brach wieder in Tränen aus.
"Mein Schatz"
sagte Mama tröstend
"Ich schwöre du hast den selben Vater wie die beiden andern
und ich bin deine Mutter.
Guck mal die Verwandtschaft an
und dann entdeckst Du von selbst,
dass du mehr nach Papas Seite schlägst
und die beiden andern meinen Brüdern und Schwestern ähneln.
Und nun deck den Tisch..."
Damit war das Thema abgehackt.
Es brauchte auch nicht mehr.
Es war alles gesagt
und ich musste wohl oder übel meiner Mutter glauben.
Am Nachmittag ging ich in die Schule.
Klar wurde ich wieder damit aufgezogen.
Hatten sie am Morgen einen Bombenerfolg damit erzielt. 
Zumindest hat es die rufende Gruppe erneut versucht.
Doch irgendwas war mit mir seit dem Morgen passiert.
Als sie auf dem Pausenplatz wieder damit begannen:
"Du bist adoptiert - adoptiert - ja adoptiert!"
stopfte ich ihnen mit dem Satz:
"und wenn schon - ich bin einzigartig"
ganz einfach das Maul.
Meine Körperhaltung tat das übrige.
Mit geradem Rücken und zu dem stehend was ich sagte,
war von da an dieses Thema in der Schule definitiv vom Tisch.
Gut!
Das sie es dann weiter versuchten mit:
"Angel ist ein Schwein - sie hat fettes Haar" 
Oder
"Angel ist doof - sie spricht komisch" (andere Dialekt)
und
"Angel ist gruslig - sie trägt alte Kleider"
"Angel - geht in Clochard Schuhen"
steht bei mir auf der Lebensbuchseite unter dem Kapitel
- Strategie -
Kurze Zeit später fand ich nämlich heraus,
dass wenn ich die Dinge nicht mehr ernst nehme,
selbst über mich lache,
Ignoriere oder manchmal sogar zustimme...
der ganze Spuk ein Ende nimmt.
Was für ein Glück mit so vielen Möglichkeiten.
Ich musste mir nur das Passende aussuchen.
Der ganze Nährboden für ein weiteres Mobbing wird so genommen.
Ganz einfach eigentlich...
Wenn ich nun das alles wandle
und es für mich kein Gewicht mehr erhält,
können sie mich damit auch nicht mehr packen.
Das war meine neue Erkenntnis.
So war es auch!
Monika war dann an der Reihe.
Später Cornelia, Urs und, und, und, ....
Als die Anfeindungen aufhörten,
fühlte ich mich,
 als hätte ich einen Krieg gewonnen.
 
Manchmal trotzt ein Storchenschnäbelchen dem Unwetter mehr,
als eine etwas grosse und protzig wirkende Pflanze.
Und unter dem Strich gehören wir alle zur selben Gattung.
Egal welches Aussehen und Geruch wir haben...
*hahahahaha* 
Geranie?
*hahahahaha*