Sonntag, 18. Juni 2017

Beobachtung...

Ich bin echt nicht dafür,
dass man immer Vergleiche zwischen Mann und Frau zieht.
Die ständige Suche nach DEN Unterschieden,
 ist für mich oft nichts anderes als eine unfaire Schubladisierung der Geschlechter.
Egal ob die der Männer oder der Frauen.
 
Klar spreche ich es nicht weg,
das es solche Unterschiede gibt.
Doch muss man sie ständig wieder aufkochen,
wie einen alten Brei...
der schon bald zu stinken beginnt?
 
Nö - brauch ich nicht.
 
Es ist für mich nicht nur Zeitverschwendung,
sondern lässt die Aussage:
"jeder Mensch ist ein Individuum"
 dahin schmelzen
und eine Tatsache plötzlich zur Phrase werden.
 
Nö - will ich nicht!
 
Doch eines ist mir in diesem Jahr extrem aufgefallen.
Obwohl es das wahrscheinlich auch die Jahre davor schon gab.
Irgendwie hat mich dieses Phänomen direkt angesprungen.
Ich, die keine ....
Männer tun...
Frauchen machen...
Geschichten mag.
Es sei mir echt verziehen das ich es nun doch tue!!!
Doch es ist so unglaublich witzig,
das ich nun einfach nicht drum herum komme,
Dir meine Beobachtung zu erzählen.
 
Es geht um das Pflanzen giessen im Garten mittels Wasserschlauch.
 
FRAUEN
spazieren mit besagtem Schlauch von Pflanze zu Pflanze.
Giessen genügend lang,
auf einer angenehmen Stufe,
 jedes einzelne Gewächs.
Ihre Körperhaltung eher besorgt und sehr konzentriert.
Es entgeht ihnen keine Veränderung der Pflanze.
Zupfen nebenbei noch die welken Blüten oder Blätter ab,
sprechen, wenn sich unbeobachtet fühlend,
mit der selben als wäre es eine Freundin: 
"na! du machst aber hübsche Blumen"
oder
"ach quälen dich die schlimmen Läuse"
 
ich könnte nun sagen (ebenfalls Klischeehaft)
 es ist genau eine solche Multifunktionale Tätigkeit,
welche den Frauen nachgesagt wird.
 
MÄNNERn
möchte ich eine Konzentriertheit nicht absprechen.
Doch richtet die sich eher danach...
einen möglichst starken Wasserstrahl,
aus einer möglichst grossen Entfernung Punktgenau zu landen.
Siehst Du also einen Wasserbogen quer durch einen Garten,
dann weisst du genau,
 dass diese Pflanzen von der etwa 5 Meter entfernten Hauswand,
mit viel Wille zum Treffen des Ziels,
 bespritzt wird.
Dort würdest du einen Mann mit durchgedrückten Kreuz antreffen,
Unterhemd oder nackter Oberkörper,
vielleicht die eine Hand in der Shorthosentasche verstaut.
Cool wirkend?!
Mmmmmhhhhh jjjjein...
Ein ähnliches Bild kommt in meinem Kopf zustande
und erinnert irgendwie an Manneken Pis
Ich glaube nicht,
dass diese Haltung der Männer,
etwas mit dem Wunsch nach Lässigkeit zu tun hat.
Eher der Wunsch,
 dass doch diese Hauswand 10 Meter weit weg stehen
und die Kapazität des Schlauchdrucks über 20 Meter reichen sollte.
 
Würde man mit der Stoppuhr bereit stehen?
Männer...
mit eurer Wassergabe für die Pflanzen würdet ihr echt im Hintertreffen landen.
Würde man hingegen die Stoppuhr für die Laufzeit des Wassers betätigen?
Dann seit ihr klare Gewinner.
Na ja!
Weil - Mann spritzt nach recht und nach links.
Lässt dabei die Hausfassade nicht ausser Acht.
Die Gartenmauer
oder der Pneu des parkierten Motorrades
Grill, Gehwegplatten und im Notfall Nachbars Garten
oder gar dessen Katze.
Alles hat Mannes Meinung nach,
 eine Dusche verdient.
Die Helden des Wasserschlauchs!
hahahahaha!
 
Und liebe Frauen,
ein kleiner Tipp am Rande,
seit nicht versucht einem Mann bei dieser Leidenschaft darauf hinzuweisen,
dass das was er alles bespritzt nicht Notwendig sei.
Ich sage nur...
nasse Haaaaaaaareeeee!
Oder endlose Diskussionen so nach dem Moto:
"musst du mir immer überall rein reden?
Lass mich mal machen."
 
Du zweifelst an meinen Beobachtungen?
Dann spaziere mal Abends nach einem heissen Sommertag
gemütlich und mit einem Blick in die Gärten
durch dein oder ein fremdes Quartier
 
Es sei noch rasch erwähnt...
Ausnahmen sind überall auf der Welt anzutreffen,
auch in deinem und meinem Ort.
Denn schliesslich sind wir alle Individuen.
hahahaha!
 
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